Segelboot Dufour 41 kaufen

Dufour 41 - auf Yachtall.com

Bootsart:
Segelboot
Hersteller:
Baujahr:
1971 - 2027
Preis:
ca. € 40.000 - 440.600
Länge:
11,30 - 12,99 m
Breite:
3,75 - 4,30 m
Tiefgang:
1,50 - 2,00 m
Kabinen:
2 - 4
Sie suchen eine Segelyacht um die 12 bis 13 Meter, die Komfort mit solider Segelleistung verbindet? Die Dufour 41 sollte für einen schicken, schnellen Urlaubs-Cruiser unbedingt auf Ihrer Liste stehen! Lesen Sie hier, warum…
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32 Segelboote Dufour 41 zum Kaufen

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Dufour 41

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 12,02 m x 4,27 m, 12,02 x 4,27 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta D2-60F, 60 PS (44 kW), Diesel
€ 239.000
Liegeplatz: Kroatien
2024
Anfrage senden Firma: Istion Yachting
Preis: € 249.000 € 239.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.554,92

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Dufour 412 Grand Large

Segelboot / Kreuzer/Fahrtenyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 12,70 m x 4,20 m, 12,70 x 4,20 m Bj.: 2016, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta 55 Hp Diesel, 55 PS (40 kW), Diesel
€ 130.000
Liegeplatz: Kroatien, Zadar
2016
Anfrage senden Firma: ALMISSANI
Preis: € 140.000 € 130.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.394,90

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For take over in October 2024

Dufour 412 GL

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 12,35 m x 4,20 m, 12,35 x 4,20 m Bj.: 2017, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 55 PS (40 kW), Diesel
€ 120.000
Liegeplatz: Kroatien, Sibenik
2017
Anfrage senden Firma: NCP-Charter
Preis: € 130.000 € 120.000
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.288,84

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Dufour 410

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 12,35 m x 4,20 m, 12,35 x 4,20 m Bj.: 2015, Kabinen: 3
Motor: 55 PS (40 kW), Diesel
€ 159.000
Liegeplatz: Frankreich
2015
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 159.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.704,34

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Dufour 412 Grand Large

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 12,35 m x 4,20 m, 12,35 x 4,20 m Bj.: 2017, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 55 PS (40 kW), Diesel
€ 165.000
Liegeplatz: Italien
2017
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Preis: € 165.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.770,44

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Video

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Pantaenius

Dufour 41

Segelboot / Slup: Dufour, Neuboot, Stahlboot
Länge x Breite: 11,99 m x 4,27 m, 11,99 x 4,27 m Bj.: 2025, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 50 PS (37 kW), Diesel
€ 285.000
Liegeplatz: Spanien, Catalunya, Barcelona
2025
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 285.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.829,04

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Dufour 412 Grand Large

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 12,70 m x 4,20 m, 12,70 x 4,20 m Bj.: 2019, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta 40 hp Diesel, 40 PS (29 kW), Diesel
€ 170.000
Liegeplatz: Kroatien, Pula
2019
Anfrage senden Firma: ALMISSANI
Preis: € 170.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.824,08

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Dufour 412

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 12,70 m x 4,20 m, 12,70 x 4,20 m Bj.: 2019, Kabinen: 3
Motor: 50 PS (37 kW), Diesel
€ 125.000
Liegeplatz: Montenegro, Kotor
2019
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 142.000 € 125.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.342,54

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Dufour 412

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 12,70 m x 4,20 m, 12,70 x 4,20 m Bj.: 2020, Kabinen: 3
Motor: 50 PS (37 kW), Diesel
€ 149.000
Liegeplatz: Montenegro, Kotor
2020
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Preis: € 149.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.598,75

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Dufour 41 Classic

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 11,89 m x 3,97 m, 11,89 x 3,97 m Bj.: 1996, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 3JH2-TCE, Diesel
€ 49.900
Liegeplatz: Frankreich, Martigues
1996
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Preis: € 49.900, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 537,54

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Munitor Brokerage

Dufour 41 Classic

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 11,95 m x 3,98 m, 11,95 x 3,98 m Bj.: 2002, Kabinen: 3
Motor: 50 PS (37 kW), Diesel
€ 85.000
Liegeplatz: Portugal, Lagos
2002
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 85.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 911,56

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Dufour 41

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 12,35 m x 4,30 m, 12,35 x 4,30 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta D2-50, 50 PS (37 kW), Diesel
€ 325.000
Liegeplatz: Frankreich, Pornic
2024
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 325.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.977,94

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Dufour 410

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 11,98 m x 4,20 m, 11,98 x 4,20 m Bj.: 2015, Kabinen: 3
Motor: 55 PS (40 kW), Diesel
€ 169.000
Liegeplatz: Frankreich, La Seyne-sur-Mer
2015
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 169.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.811,53

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Dufour 412 Grand Large

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 11,98 m x 4,20 m, 11,98 x 4,20 m Bj.: 2016, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 55 PS (40 kW)
€ 215.000
Liegeplatz: Frankreich, Marseille
2016
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 215.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.302,91

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Dufour 41 Classic

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 11,95 m x 3,98 m, 11,95 x 3,98 m Bj.: 1998, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta MD22, 50 PS (37 kW), Diesel
€ 90.000
Liegeplatz: Italien, Rome
1998
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Preis: € 90.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 965,18

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Few hours,Furling Mainsail ...
Pearl 60
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„Die Dufour 41 fühlt sich größer an, als sie ist …“

So oder so ähnlich lautet das Resümee vieler, die die Dufour 41 zum ersten Mal betreten. Designer Umberto Felci hat auf den Grundmaßen von 12,75 mal 4,27 Metern einen Rumpf entworfen, in dem sich Innenraum-Designer Luca Ardizio mehr als verwirklichen konnte. Das Resultat ist ein sehr volumen-orientiertes Boot, dessen breiteste Stelle schon sehr nah in Bug-Nähe beginnt. Damit kann der Salon unter Deck auch so unfassbar groß wirken: Wer Platz, wer einen „Tanzsaal“ sucht, der wird die Dufour 41 lieben!

Das große Volumen unter Deck bewirkt nicht nur ein Raumempfinden, das kein anderer Mitbewerber der Serien-Hersteller in dieser Form bieten kann, die spezielle Rumpfform hat auch Auswirkungen auf die Segeleigenschaften. Zwar ist die Dufour im Vergleich zur Konkurrenz schwerer, was sich nicht unbedingt positiv auf die Segel-Performance bei leichtem Wind auswirkt, sie braucht dafür aber weniger Ballast (hier nur 27%) und entfaltet vor allem auf den Windkursen ab Halbwind bis Vorwind durch die hohe Formstabilität und die kantige Chines ein sehr agiles Segelverhalten – wohlgemerkt bei frischem bis mäßigem Wind!

Das Konzept der Dufour 41: Modernes Gewand kaschiert Cruiser-Volumen

Die Marke Dufour steht schon immer für „die etwas andere“ französische Segelyacht. Abgesehen davon, dass es Michel Dufour in den Sechzigern als erstes gelungen ist, durch das Innenschale-Außenschale-System den neuen Baustoff GfK bezahlbar in der Massenproduktion von Booten einzusetzen, hat man in der Werft in La Rochelle schon immer Wert auf außergewöhnliches Design gelegt. Eine Dufour ist immer ein Hingucker, ob auf dem Wasser oder am Steg. Dafür sorgt seit mehr als zwei Jahrzehnten der renommierte Yacht-Designer Umberto Felci, der nicht nur italienisches Flair und mediterranen Touch in die Formen und das Aussehen der Yachten bringt, sondern dieses immer weiter entwickelt. In der aktuellen Serie der Dufour-Yachten dominieren viele und große Rumpffenster das Design. Sie nehmen optisch das Bullige aus den relativ hochbordigen Rümpfen heraus und sorgen für einen dynamischen Auftritt der Yacht. Die ausgeprägten Chines (Kimmkanten) sind bei der Dufour nicht nur Zierde. Die aktuelle Linie ist zudem geprägt von einer schönen Bug-Sektion, bei der ein IMOCA-artig invertierter Bug mit dem schönen integrierten Bugspriet sehr elegant und modern das doch sehr große Volumen dieser Sektion kaschiert: Wir finden, das gelingt schicker, als bei den ähnlich großvolumigen aktuellen Bavaria-Segelbooten von Cossutti.

Das zentrale Motiv der Dufour 41: Platz & Licht!

Umberto Felci und Luca Ardizio arbeiten Hand in Hand: Das erkennt man sofort, wenn man sich unter Deck des Segelbootes begibt. Wo bei anderen Marken manchmal „Misstöne“ und irgendwie nicht so richtig zueinander passende Detail auffallen, merkt man in der Dufour 41 sehr wohl, dass hier die Abteilung für Rumpf sehr eng mit der Interieur-Abteilung zusammen gearbeitet hat. Die Stehhöhe an Bord ist in allen Bereichen der Yacht optimal – auch großgewachsene Segler und Gäste werden sich an Bord wohlfühlen.

Felci hat die Bordöffnungen für Fenster so gewählt, dass Ardizio das viele natürliche Licht genau in den Bereichen der Yacht nutzen kann, in denen es gebraucht wird. Neben einem lichtdurchfluteten Sitz- und Dinette-Bereich darf sich auch der Schiffskoch in der Längspantry über viel natürliches Licht freuen. Hierzu später mehr. Laut Werftangaben bietet die Dufour 41 bis zu 60% mehr Licht innen, als so manches Serienboot Der Eindruck bestätigt dies, was vor allem an den vielen Skylights und Decksluken liegt – es sind über 30 (!) Luken, Bullaugen und Fenster an Bord verbaut! Clever: Manche Möbeloberflächen sind weiß lackiert, was das Licht nochmals besser reflektieren kann, als das Holzfurnier.

Besonders gelungen finden wir die Lichtsituation in der Eignerkabine im Vorschiff, hier nutzt Luca Ardizio das viele Volumen toll aus, die Rumpffenster sind schön tief platziert, sodass man hier im Liegen eine tolle Aussicht auf den Ankerplatz genießen kann. Das Konzept geht auf: Die Dufour 41 ist die wohl hellste Yacht ihrer Klasse.


Dufour 41 kaufen - Rumpf, Konstruktion, Bauweise & Segelplan

Steif und robust: Moderne Infusionstechniken bei Deck und Rumpf

Bei Dufour werden Rümpfe und Decks nicht wie sonst üblich im (deutlich preiswerteren) Handauflegeverfahren hergestellt, sondern im Vakuum-Infusions- bzw. Injektions-Verfahren. Dies hat zwei Gründe: Zum einen ist die Dufour 41 sowieso schon schwer genug im Vergleich zum Wettbewerb, weshalb man durch dieses aufwändigere Verfahren signifikant Material und damit Gewicht einsparen kann. Zum Zweiten bieten diese modernen Herstellungstechniken eine höhere Steifigkeit der Struktur und Osmose-Resistenz. Das Vakuum-Verfahren ist zudem weniger fehleranfällig in Bezug auf Luftblasen-Einschlüsse. Das erhöht die Produktionskosten von Rumpf und Deck im Vergleich zur Handauflege-Konkurrenz. Kosten, die natürlich an anderer Stelle eingespart werden müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Doch dazu später mehr.

Als Käufer einer Dufour 41 können Sie sich auf eine moderne, hochwertig gefertigte Struktur der Yacht verlassen, die viel Steifigkeit, Belastbarkeit und Langlebigkeit verspricht. Selbstverständlich sollten Sie das Boot trotzdem mit einem mehrlagigen, professionellen Epoxy-Anstrich gegen Osmose und entsprechendes Antifouling gegen den natürlichen Bewuchs versehen.

Dufour setzt auf Einruder-Steuerung

Anders als die meisten Serienboot-Hersteller, setzen Umberto Felci und Dufour weiterhin auf „Single Rudder“-Boote: Nur Hanse Yachts bietet Einruder-Yachten an, alle anderen Hersteller sind lange schon auf Doppelruder-Boote umgestiegen. Dies hat, wie bei allem was Boote betrifft, natürlich seine Vor- und Nachteile.

Der Vorteil einer Yacht, die nur ein zentrales Ruderblatt hat, liegt darin, dass man den Schraubenstrom des Antriebspropellers gezielt und einfach zum Manövrieren des Bootes einsetzen kann. An- und Ablegen mit einem Ruder kann sogar bei einer mittelgroßen Yacht wie der Dufour 41 bei geübten Seglern dazu führen, dass man auf ein Bugstrahlruder verzichten kann. (Obwohl wir immer eine solche Manövrierhilfe empfehlen würden!)

Zudem ist die verbaute Rudermechanik im Heck unterm dem Cockpit des Bootes wesentlich einfacher ausgelegt: Man braucht nur noch einen Ruderkoker, nur noch einen Rumpfdurchbruch und weniger Mechanik, um das Ruder zu bewegen. Das bedeutet weniger Wartungsarbeit, weniger Fehler-Anfälligkeit und natürlich mehr Platz unter Deck.

Die Nachteile sind aber auch nicht von der Hand zu weisen: bei älteren Dufour-Modellen, wie der Grand Large-Serie aus den 2010er Jahren, die noch immer im Gebrauchtmarkt sehr beliebt sind und oft gehandelt werden, musste Felci das Blatt sehr weit nach vorn zum Ende des Kiels hin platzieren. Denn bei Krängung ragt fast ein Drittel des Blattes aus dem Wasser. Das hat die Steuerfähigkeit und Reaktion der Yacht negativ beeinflusst. Das ist bei den neuen Modellen behoben, da die Heckpartie der Boote bis fast zum Heck nur mäßig ansteigt, weshalb das Ruder nun sehr weit hinten angeordnet werden kann.

Dennoch muss ein Einzelruderblatt weiterhin viel länger ausgelegt werden, als das Blatt beim Doppelruder-Schiff. Das bedeutet, dass auch die Kräfte, die eingeleitet werden, viel höher sind als bei Doppelruder-Schiffen. Daher ist bei der Dufour der Koker und auch der Ruderschaft wesentlich robuster ausgelegt.

„Besser“ ist keins der Systeme: Single-Rudder gibt mehr Feedback für den Steuermann, ist beim Manövrieren einfacher und bedeutet weniger Wartung, Doppelruder sind effizienter beim Segeln mit Krängung und können viel leichter ausgelegt werden, sind aber komplexer im Setup und tragen nicht zum einfachen Manöver bei.

Dufour 41 zum Kaufen - Segelplan und Kielversionen

Die Dufour 41 kann man, wie jede Dufour der aktuellen Palette, grundsätzlich in drei Versionen der Ausstattung kaufen: „Easy Sailing“, „Ocean“ und „Performance“. Eigner haben hier die Wahl zwischen einer sehr auf Bedienungs-Einfachheit ausgelegten Variante mit Rollgroß und Selbstwendefock, was am Ende bedeutet, dass Sie das Boot komplett mit nur zwei Winschen bedienen können. „Ocean“ und „Performance“ bringen dann einen klassischen, durchgelatteten Mast mit wesentlich mehr Segelfläche und den kompletten Trimm-Optionen, die man auf einem Cruiser erwartet, mit.

Damit können Sie die Dufour 41 auf bis zu 83,5 Quadratmeter Standardsegelfläche aufbohren. Besonders wichtig wird bei der knapp 10 Tonnen verdrängenden Yacht die Bestückung mit effizienten Leichtwindsegeln. Angesichts der Tatsache, dass die Dufour 41 schwerer als alle Wettbewerber ist (Beneteau Oceanis 40.1 und Jeanneau Sun Odyssey 410 mit 8 Tonnen, Hanse 410 mit 9,6 Tonnen und Bavaria C42 mit 9,7 Tonnen), sollten Sie für einen Urlaub unter Segeln unbedingt einen passenden A3-Gennaker und einen Code 0 für diese Yacht kaufen.

Besonders hervorzuheben wäre noch der Kiel der Dufour 41: Hier wird ebenfalls nicht „gespart“, denn normalerweise verzichten die preisorientierten Serienhersteller auf das teure Blei und bieten nur aus Gusseisen gefertigte Kiele an. Bei Dufour ist der optimierte Kiel immer mit einer Bleibombe versehen, was den Tiefgang im Vergleich zu einem ähnlichen Eisenkiel verkürzt. Es sind eine Standard-Option mit 2,10 m Tiefgang und eine Kurzkiel-Variante mit 1,75 m erhältlich. Mit ihr könnte man die Dufour 41 sogar in großen Binnenrevieren, wie z.B. dem Bodensee noch betreiben, wenn man einen Liegeplatz findet.


Carsten Rettig „Mit der Dufour 41 kommen vor allem Segler in mäßig- bis starkwindigen Gebieten voll auf ihre Kosten: Die Yacht braucht etwas Wind, ist dann aber perfekt für Ihren Segelurlaub.“
Carsten Rettig, CEO Yachtino

Dufour 41 kaufen - Alle Informationen für Skipper/Segler

Spaß am Segeln – Urlaub für die ganze Familie

Das Image der Dufour Yachten hat sich in den letzten 15 bis 20 Jahren sehr gewandelt. Manche Eigner werden sich noch an die schlanken „E“-Varianten der Dufours aus Ende der 90er bis Anfang der 2000er-Jahre erinnern. Damals stand Dufour für Cruising-Performance. Heute ist das komplett anders. Zwar sind durchaus noch Dufour 36 E und andere Varianten als Gebrauchtboote erhältlich und beliebt, die neuen Boote, spätestens ab der „Grand Large“-Serie sind konsequent auf Urlaub und Cruising getrimmt.

Große Badeplattformen, der Plancha-Grill am Heck, geräumige Cockpits und aktuell das Megaplus an Volumen zeichnen die modernen Dufours aus. Das wird am deutlichsten, wenn man die Boote von oben betrachtet: Die Dufour 41 erinnert in der Form eher an ein Bügeleisen, denn an eine Yacht. Moderne Shapes machen es möglich: Den Job der der klassischen Gewichtsstabilität übernehmen nun Schiffsbreite und Chines (aka „Formstabilität“) und das schafft innen mächtig Platz.

Der Preis: Die Amwind-Performance moderner Serien-Cruiser sind generell der ihrer klassischen Vorgängerinnen unterlegen. Zwar versucht man, durch schlanke Vorschiffe und mehr oder weniger angedeutetes V-Shape im Unterwasserbereich dies etwas wett zu machen, dennoch sind moderne Cruiser eher unangenehm am Wind: Das bekannte „Slamming“ und Mastpumpen erfordern gerade bei Welle frühes Abfallen. Wer hoch an den Wind will oder muss, der sollte solche Yachten eher meiden.

Warum machen es die Hersteller trotzdem? Weil die Yachten als vorwiegend für Urlaube genutzte Familien- oder Charterboote auch vorwiegen auf den angenehmen „Urlaubskursen" ab Halbwind bis Vorwind gesegelt werden. Und hier sind breite Rümpfe eher von Vorteil: Felci baut für die Dufour 41 bewusst Rumpfmerkmale der Class 40 oder IMOCA-Rennyachten ein. Urlaub, das steht hier also im Vordergrund.

Beliebt bei Charter-Gästen und Eignern

Und in dieser Kundengruppe ist auch die Dufour 41 äußerst beliebt: Die Werft hat beim Output einen außergewöhnlich hohen Anteil an Einheiten, die direkt in den Charterbetrieb gehen. Diese Firmen schätzen das überragende Platzangebot (vor allem bei der 4 Kabinen-Variante) und die einfache Wartung sowie Handhabung der Yacht. Denn im Charter-Business zählen kurze Turnaround-Zeiten, weswegen „quadratisch – praktisch – gut“ bei Möbeln und Wartung/Austausch immer den komplexen (aber schöneren) Yachten vorgezogen wird.

Das ist ein Aspekt, von dem Sie als Privat-Eigner und Segler durchaus profitieren können: Denn über die Dufour-Fachhändler können auch Sie eventuell beschädigte oder kaputte Teile schnell und preisgünstig beziehen und oftmals sogar selbst austauschen. Was uns zum Thema „Preis“ bringt: Hier hat Dufour auch eine Art Vorreiter-Rolle.

Preislich attraktiv: Die Dufour 41 kann durchaus zum Schnäppchen werden

Dufour ist in den letzten Jahren – ähnlich wie Hanse Yachts – durch eine sehr aggressive Preispolitik aufgefallen. Damit konnte die Werft in La Rochelle vor allem Mitte/Ende der 2010er Jahre ihren Anteil am Gesamtmarkt signifikant ausbauen, vor allem in Deutschland war Dufour „en vogue“. Auch mit dem Verkauf der Werft und durch die Übernahme des Katamaran-Herstellers Fountaine-Pajot bleibt der preisaggressive Ansatz der Werft erhalten: Zwar kostet die „kleinste“ Dufour 41 im Basispreis mit aktuell etwas über 240.000 Euro Netto in etwas das gleich, was man für die Schiffe des Wettbewerbs hinlegen muss, die Werft gibt aber immer wieder interessante Aktionen und Sparpakete heraus. Es lohnt sich also, beim Neukauf mit dem Händler zu verhandeln und vor allem die großen Bootsmessen wie Boot Düsseldorf oder das Cannes Yachting Festival zu nutzen, um ein Schnäppchen zu machen.

Aber Achtung: Wie bei allen „Sonderangeboten“ oder „Dauertiefstpreis-Offerten“ muss das Geld an anderer Stelle irgendwo eingespart werden. Da die Herstellung von Rumpf (Vakuum-Verfahren), Kiel (mit Blei-Bombe) und anderer Teile eher über dem Qualitätsniveau des Wettbewerbs liegt, muss dies irgendwo wieder wett gemacht werden. Einige Eigner und auch Händler berichten von Qualitäts-Problemen „hinter den Paneelen“ oder auch Zugeständnissen bei der Finishing-Qualität der Boote. Hier lohnt sich (vor allem bei Gebrauchten) das genaue Hinschauen mit einem Profi. Andererseits: Da jede Yacht zu fast 100% in Handarbeit entsteht, sind solche Mankos beileibe nicht auf Dufour beschränkt, sondern bei allen Serien-Herstellern anzutreffen.


Dufour 41 kaufen - Komfort, unter Deck

Schöne Layouts für Eigner, Familien und Charter-Crews

Wir haben das schicke Layout mit dem vielen natürlichen Licht schon angesprochen: Die Dufour 41 punktet vor allem unter Deck! Wir finden, diese Yacht bietet von allen großen Serienherstellern das modernste Layout, sicher aber das mit der meisten Helligkeit. In der „Eigner-Version“ mit 3 Kabinen kommt die Yacht mit zwei WCs/Bädern: Besonders gefällt hierbei, dass die WCs dabei jeweils an Steuer- und Backbord verbaut sind. Bei so breiten Yachten wie der Dufour 41 kann bei Lage schonmal durchaus die Ansaugöffnung für das Toiletten-Spülwasser über die Wasserlinie kommen, sodass die Toilette auf der „hohen Kante“ unbenutzbar wird. Da ist dann die leeseitige Toilette oftmals der bessere Ort: Hier gibt es Spülwasser und sie ist zudem komfortabler bei Lage zu benutzen.

Die Achterkabinen sind beim 2-, 3- und 4-Kabiner gleich groß. Wer viel mit Gästen oder Familie segelt, der möchte gegebenenfalls ein Bad/WC pro Kabine anbieten. Hierbei wird dann die an Steuerbord liegende große Dusche an Backbord der Eigner-Variante in ein Dusch-WC umgewandelt. Einziges Manko der Gäste-WCs: Sie sind beide nicht „en-suite“ begehbar, sodass man immer erst in den Salon treten muss, wenn es mal auf Klo gehen soll. Vorn gefällt das Eignerbad besonders, da es an Backbord gesetzt ist. Damit ist der Eingang in die Eigner-Kammer asymmetrisch so an Steuerbord versetzt, dass man aus dem Salon keine freie Sicht auf das Eigner-Bett hat. Die Dusche könnte hier vorn etwas besser vom WC-Teil abgetrennt sein, aber am Ende ist auch der Platz an Bord der Dufour 41 nur begrenzt.

Beim 4-Kabiner, der sicher eher nur im Charterbetrieb eingesetzt wird, wird der Bugbereich symmetrisch durch ein Längsschott abgetrennt, sodass zwei Kabinen mit (relativ enger) Doppelkoje hier vorn entstehen. Man schläft dann auch mit dem Kopf in Richtung Tür, da es zum Vorschott schon sehr eng werden würde. Ein Bad gibt es hier vorne dann nicht mehr: Alle Gäste teilen sich die beiden Achter-WCs. Weil in der Deckenform für das Deck schon die Schlitze für die Schotten und Wände der Charter-Variante enthalten sein müssen, sieht man diese in der „Eigner-Variante“ natürlich auch. Dufour verzichtet im Vorschiff auf Deckenpaneele – was ein eher unschöner Anblick ist. Das mithin einzige Manko des Innenraum-Designs, wie wir finden.

Dufour 41 zum Kaufen - Natürliches Licht und helle Hölzer

Die über 30 Decken- und Rumpföffnungen, die viel Licht und frische Luft in die Yacht lassen, haben wir schon angesprochen. Dieser fakt wird durch die in der Optionsliste enthaltenen Optionen bei der Stoff- und Farbwahl bei der Innenraumgestaltung unterstützt. Die Dufour 41 bleibt auch bei dunkleren Farben stets eine sehr helle und freundliche Yacht. Ein Detail, das wir besonders gelungen finden, ist dabei der Fußboden im Salon: Hier hat Luca Ardizio sehr darauf geachtet, dass die individuellen Bodenbretter fast gleichgroße Abmessungen bekommen. Die Spalten wirken dadurch sehr symmetrisch und lenken nicht so sehr wie bei anderen Yachten ab.

Vor allem das abgesteppte Schott zum Eignerbereich, das komplett weiß ist, harmoniert mit der schön gemachten Niedergangstreppe und den weiß lackierten Fächern des Salon-Stauraums. Ein modernes, sehr schickes Interieur, das trotzdem ganz ohne Schnörkel auskommt – Bravo!

„Zankapfel“ Schiffsküche – das muss man mögen!

Nicht so schön gelungen, zumindest wenn es nach einigen potenziellen Käufern der Dufour 41 geht, ist die Pantry. Im Zentrum des Fokus steht dabei die große, zentrale Kühlschrank-Einheit. Diese besteht aus einem Front-Loader Kühlschrank und einem Top-Loader dahinter. Damit bietet die Dufour 41 außerordentlich viel Kühlvolumen bereits als Standardboot – sie erinnern sich: Hier soll vor allem ein schöner Urlaub verbracht werden, man kann also nie genug Kühlmöglichkeiten haben!

Da aber auch der große Salon der Dufour 41 begrenzt ist und man neben den Kühlschränken noch eine Spüle, eine Arbeitsfläche und einen Herd unterzubringen hatte, musste man einen Kniff finden. Ardizio platziert die Kühleinheiten also hintereinander. Damit wird die Längs-Pantry buchstäblich "zweigeteilt", was den Schiffskoch zwingt, immer um die Kühlung herumlaufen zu müssen. Andererseits kommt man sich hier zu zweit auch nicht immer in die Quere …

Ob dieses Setup für Sie als Kaufinteressenten wichtig ist, ob Sie es eher behindernd oder akzeptabel finden, das finden Sie am besten bei einem Live-Rundgang in einer Yacht heraus, denn das komplette, echte Raumgefühl kann auch die beste VR-Darstellung online nicht ersetzen. Zudem würden wir empfehlen, die Dufour 41 sowieso einmal vor dem Kauf für eine oder zwei Wochen zu chartern – denn nur im mehrtägigen Betrieb der Yacht können sowohl Gäste wie auch Segler einschätzen, ob sie zu deren Segelprogramm und Plänen passt.

Das Cockpit ist riesig – und etwas eng

Das mag erst einmal komisch klingen, denn was kann eng sein, wenn es groß ist? Tatsächlich bietet die Dufour 41 nämlich etwas mehr nutzbare Cockpitfläche, als die Wettbewerber. Die Sitzbänke sind sehr breit, der sich nach vorn verjüngende Cockpittisch fasst ausgeklappt locker ein komplettes Abend-Menü. Allerdings sind bei der klassischen Riggvariante mit Lattengroß die Arbeitswinschen noch neben dem Niedergang platziert, was bedeutet, dass man beim Segeltrimmen immer wieder durch das komplette Cockpit muss und auch viele der Leinen-Enden im Cockpit (oder unten am Niedergang) herumliegen. Lediglich die Genuaschoten sind achtern.

Und hier wird es dann eng, und zwar für den Steuermann. Weil Dufour die Sitzbänke so schön lang auslegt und über die gesamte Breite des Hecks noch Steuermanns-Sitze sowie den Plancha-Grill einbaut, ist die Beinfreiheit hinter den (zudem für diese Schiffsgröße etwas zu klein ausgefallenen) Steuerrädern eher begrenzt. Vielleicht geht man davon aus, dass man hier eher seltener aktiv segelt und mehr dem Autopiloten das Cruisen überlässt – Skipper mit sehr langen Beinen oder korpulenteren Körperumfängen sollten auf dieses Detail achten.


Zusammenfassung und Fazit

Ist die Dufour 41 Ihre nächste Yacht?

Uns begeistert vor allem das Innenraum-Konzept mit dem vielen Licht und dem schicken, schnörkellosen Design. Die Dufour 41 ist eine schöne, moderne Segelyacht die auf maximales Volumen getrimmt ist. Da sie etwas mehr Wind benötigt, um die volle Power des Felci-Rumpfes auszuspielen, sollte das Boot eher in Revieren eingesetzt werden, in denen es mäßig bis viel Wind hat. Übrigens macht diese Eigenschaft die Dufour 41 aus unserer Sicht auch besonders für den Offshore-Einsatz (Stichwort: Atlantik-Überquerung) oder Starkwind-Reviere wie Griechenland geeignet. Wer in ausgesprochenen Leichtwind-Revieren unterwegs ein will, der sollte leistungsfähige Gennaker/Code 0 an Bord haben und unbedingt die Rigg-Varianten mit maximaler Segelfläche (also nicht das Rollgroß) bevorzugen.

… oder doch lieber eine gebrauchte Dufour kaufen?

Diese Frage stellt sich vielen Bootskäufern. Denn auch die preisaggressive Werft kann bei der Dufour 41 als Neuboot schnell in die Sphären von über 300.000 Euro gelangen. Dufour-Yachten sind auch dem Gebrauchtbootmarkt häufig anzutreffen. Wenn die Schiffe vorweg in der Charter gelaufen sind, achten Sie unbedingt auf die Kabinen-Anzahl und das verbaute Rigg. Da die etwas „gemächliche“ Dufour 41 eher mehr unter Maschine laufen wird, sollten Sie bei einer Gebrauchten verstärkt auf die Motorenstunden und den damit verbundenen Verschleiß von Motor, Getriebe, Saildrive und allen damit verbundenen Komponenten achten. Sollte bei Ihnen die Segel-Performance mehr im Fokus stehen, lohnt es sich, die (etwas schmaleren) Vorgängermodelle der aktuellen Linie anzuschauen.

Dufour 41 kaufen - Das gefällt uns besonders:

  • Richtig schickes Interieur mit viel natürlichem Licht.
  • Innovative Rumpfform für maximales Innenraum-Volumen.
  • Durchaus gute Segelleistungen mit Performance-Rigg.

Dufour 41 kaufen - Da sollten Sie genau hinschauen:

  • Eher mäßige Leichtwind-Performance.
  • Möglicherweise Makel beim Finnish.
  • Etwas enge Steuermanns-Position und „geteilte“ Küche durch Kühlschrank.

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