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Segelboot Dufour 44 kaufen
Dufour 44 - auf Yachtall.com
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Dufour Gib'Sea 444
Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 13,60 m x 4,02 m, 13,60 x 4,02 m Bj.: 1997, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 4JH2E, 48 PS (35 kW), Diesel
€ 77.000
Liegeplatz: Guadeloupe, Pointe-à-Pitre
1997
Finanzierung: z.B. mtl. € 825,76
Dufour 44
Segelboot / Segelyacht: Dufour, Neuboot auf Lager, GFK/KunststoffLänge x Breite: 13,10 m x 4,45 m, 13,10 x 4,45 m Bj.: 2025, Kabinen: 4
Motor: Yanmar, 57 PS (42 kW), Diesel
€ 289.000
Liegeplatz: Griechenland
2025
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.868,74
The agility of the new Dufour 44 sailboat in no way leads to a sacrifice in comfort. Her spacious, luxuriously appointed interior, offers everything you need for enjoying some unforgettable relaxing times at sea.
Dufour 445 Grand Large
Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 13,50 m x 4,35 m, 13,50 x 4,35 m Bj.: 2011, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 75 PS (55 kW), Diesel
€ 180.000
Liegeplatz: Schweden, Contact De Valk Stockholm
2011
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.934,25
Dufour 445 Grand Large
Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 13,50 m x 4,40 m, 13,50 x 4,40 m Bj.: 2011, Kabinen: 4
Motor: Volvo Penta, 75 PS (55 kW), Diesel
€ 179.000
Liegeplatz: Niederlande/Holland, Contact De Valk Sint Annaland
2011
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.923,50
Dufour 44
Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 13,91 m x 4,45 m, 13,91 x 4,45 m Bj.: 2024, Kabinen: 4
Motor: Volvo Penta 60 hp Diesel, 60 PS (44 kW), Diesel
€ 315.000
Liegeplatz: Kroatien, Pula
2024
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.886,31

Dufour 44
Segelboot / Slup: Dufour, GebrauchtbootLänge x Breite: 13,91 m x 4,45 m, 13,91 x 4,45 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: 60 PS (44 kW), Diesel
€ 595.000
Liegeplatz: Frankreich, Midi Nautisme, Marseille
2024
Finanzierung: z.B. mtl. € 5.439,87
Dufour 44 Performance
Segelboot / Slup: Dufour, GebrauchtbootLänge x Breite: 13,67 m x 4,25 m, 13,67 x 4,25 m Bj.: 2004, Kabinen: 3
Motor: 55 PS (40 kW), Diesel
€ 110.000
Liegeplatz: Italien, Imperia
2004
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.186,11
Dufour 44 Performance
Segelboot / Slup: Dufour, GebrauchtbootLänge x Breite: 13,45 m x 4,25 m, 13,45 x 4,25 m Bj.: 2005
Motor: Volvo Penta D2-55, 55 PS (40 kW), Diesel
€ 99.900
Liegeplatz: Frankreich, Sète
2005
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.071,34
Dufour 445 Grand Large
Segelboot / Slup: Dufour, GebrauchtbootLänge x Breite: 13,25 m x 4,35 m, 13,25 x 4,35 m Bj.: 2012, Kabinen: 3
Motor: 75 PS (55 kW), Diesel
€ 199.000
Liegeplatz: Frankreich, Le Cap d’Agde
2012
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.132,05
Dufour 44
Segelboot / Slup: Dufour, GebrauchtbootLänge x Breite: 13,10 m x 4,45 m, 13,10 x 4,45 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 50 PS (37 kW), Diesel
€ 335.000
Liegeplatz: Spanien, Barcelona
2024
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.068,06
Dufour 44
Segelboot / Kreuzer/Fahrtenyacht: Dufour, Neuboot auf Lager, GFK/KunststoffLänge x Breite: 13,90 m x 4,45 m, 13,90 x 4,45 m Bj.: Neuboot
Motor: Volvo Penta, 45 PS (33 kW), Diesel
Preis auf Anfrage
Liegeplatz: Portugal, Lagos
Neuboot
Dufour 44
Segelboot / Kreuzer/Fahrtenyacht: Dufour, Neuboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 13,91 m x 4,45 m, 13,91 x 4,45 m Bj.: 2026, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta D2-60, 60 PS (44 kW), Diesel
€ 359.500
Liegeplatz: Italien, Lignano Sabbiadoro
2026
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.292,43
Dufour 44
Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 13,91 m x 4,45 m, 13,91 x 4,45 m Bj.: 2024, Kabinen: 4
Motor: Yanmar, 60 PS (44 kW), Diesel
€ 314.000
Liegeplatz: Kroatien
2024
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.877,15
Dufour 44 zum Kaufen: Das Raumwunder mit Segelspaß
Wenn Sie sich in der Klasse der 13-14 Meter-Yachten nach einem neuen eigenen Segelboot umschauen, dann sollten Sie die Dufour 44 nicht auf Ihrer Liste vergessen. Die Traditionswerft aus La Rochelle gehört zwar zu den „Big 5“ der großen Serienhersteller, gibt sich aber bewusst eher bescheiden und baut sich seit Jahren das Image des „besonderen Bootes“ auf: Man möchte sich bewusst vor allem von den französischen Kollegen bei Beneteau und Jeanneau abheben, was unserer Meinung auch sehr gut gelingt.
Eine Yacht von Dufour war immer schon „etwas anders“. Sind die Yachten vor der Jahrtausendwende noch eher auf Performance, Segelleistungen und durchaus Regatta-tauglichkeit ausgelegt (ähnlich die Dehler im Verbund der Hanse Yachts-Gruppe), hat man sich vor allem mit dem großen Boom in der Charter-Industrie Anfang der 2010er-Jahre immer mehr in Richtung Family-Cruising entwickelt. Heute sind Segelboote von Dufour eher bullig, sehr großvolumig und haben, was die Segelleistungen angeht, nichts mehr richtig gemein mit ihren auf dem Gebrauchtbootsmarkt immer noch sehr beliebten Vorgängern wie der Dufour 36 E. Dennoch: Jede moderne Dufour kann immer mit einem durchaus leistungsfähigen Rigg bestellt werden – schlechter als die Konkurrenz segelt sie jedenfalls nicht.
Die Dufour 44 ist eine „Zwischengröße“
Mit der 2024 gestarteten Dufour 44 besetzt die Werft eine Art „Zwischengröße“. Denn 44 Fuß lange Cruising-Yachten sind eher rar. In echten Zahlen ausgedrückt ist der Rumpf der Dufour 44 genau 13,10 m lang, was als direkte Konkurrenten nur noch die Jeanneau Sun Odyssey 440 auf den Plan ruft – ein moderndes Design von Marc Lombard. Diese Yacht ist mit einer Rumpflänge von 12,64 m aber spürbar kleiner. Die Hanse 458 ist mit einer Rumpflänge von 13,55 m zwar nur unwesentlich größer, ist aber eine der letzten Segelyachten im Hanse-Sortiment, das noch in den alten Judel/Vrolijk-Formen gebaut wird und nicht, wie die (dann schon deutlich größere) Hanse 460 den aktuellsten Linien der Werft aus Greifswald entspricht. Direkte Konkurrenz sind also eine, wie wir finden, viel kleinere „44er“ von Jeanneau und eine – etwas übertrieben, aber wir erlauben uns diese kleine Anspielung – „veraltete“ von Hanse.
Die übrigen Konkurrenten, wie Beneteau oder Bavaria, haben sich entschieden, die 13-Meter-Klasse zu überspringen und bieten mit der nagelneuen (und beeindruckend gelungenen) Oceanis 47, der bereits benannten (und auch wirklich toll gewordenen) Hanse 460 sowie der (vor allem unter Deck wunderschönen) Bavaria C46 Modelle an, die deutlich größer als die Dufour 44 sind. Da all diese Yachten oft in einem Atemzug benannt werden, sollten Sie sich der metrischen Größenunterschiede und damit auch der teilweise signifikanten Differenzen der Boots-Budgets bewusst sein.
Dufour 44 zum Kaufen - Das Konzept geht auf: Licht, Luft und viel Entspannung
Wenn Sie das erste Mal an Bord der Dufour 44 gehen, werden Sie schnell diesen „Limbo“, der mit der Bootsgröße von 13 Metern kommt, bemerken: Zum Beispiel im Cockpit. Hier bietet die Yacht schon schöne Features, die es eigentlich erst auf deutlich größeren Booten geben sollte, wie die schöne Treppe beiderseits der großen Badeplattform mit der kompletten Outdoor-Küche (Plancha-BBQ, Spülbecken und Kühlschrank). Andererseits merkt man die „Enge“ hier auch, denn auf die Breite der Yacht von 4,45 m schafft man es eben noch nicht, zweigeteilte Cockpit-Tische mit Mittelgang zu bauen, wie es bei der größeren Dufour 48 der Fall ist. Das sind aber alles Dinge, mit denen sich eine segelnde Familie oder die Männer-Crew im Charter durchaus problemlos anfreunden können wird, denn vor allem unter Deck macht sich das hohe Freibord des Bootes sofort bemerkbar: Viel natürliches Licht, viel Platz auch in den Kabinen und damit Cruising-Luxus warten hier auf Sie.
Dufour 44 kaufen - Rumpf, Konstruktion, Bauweise & Segelplan
Infusion und Injektion: Steifigkeit dank Vakuum
Wie bei allen anderen Dufour-Yachten auch setzt die Werft beim Herstellungsverfahren der beiden größten Teile der Yacht auf die moderne GfK-Fertigungstechnik mit Vakuum. Anders als beim – deutlich billigeren – „Handauflegeverfahren“ werden hierbei die Glasfaser-Matten und Schaumstoff-Sandwichplatten "trocken“ in die Laminationsformen eingebracht. Diese werden dann luftdicht versiegelt und mittels kraftvoller Saugpumpen ein starker Unterdruck (kein echtes Vakuum also) im Inneren erzeugt. Durch Einlass-Schläuche am anderen Ende der Form wird dann das Harz eingegeben. Hierbei wird nicht das preiswerte Polyester, sondern Vinylester und manchmal auch Epoxidharz benutzt. Durch das „Vakuum“ zieht es das Harz gleichmäßig selbst in die letzten Ecken der Form. Der Druck presst alles sehr dicht zusammen. Das Verfahren ist wesentlich angenehmer für die Mitarbeiter und auch schneller.
Für die Dufour 44 wird der Rumpf mittels Vakuum-Infusion, das Deck mittels Vakuum-Injektion hergestellt. Bei der Infusion gibt es nur eine „schöne“ Seite, nämlich die Außenseite. Da die Innenseite des Rumpfes später komplett verdeckt sein wird, braucht man sich keine optische Mähe bei der „B-Seite“ zu geben. Anders beim Deck: Hier müssen sowohl die "A-Seite", also das Deck, auf dem Sie später laufen, wie auch die Innenseite, die „B-Seite“, schick sein. Denn wenn Sie unter Deck sind, möchten Sie es ja auch schön haben. Daher arbeitet man bei der Injektion mit zwei Formen, bei der Infusion nur mit einer.
Trotz dieses hochwertigeren Herstellungsverfahrens geraten Dufour-Yachten im Vergleich zur Konkurrenz bisweilen schwerer im Endgewicht. Die Dufour 44 ist mit 10,2 Tonnen Verdrängung zum Beispiel deutlich schwerer, als die Jeanneau Sun Odyssey 440 mit 8,5 Tonnen. Selbst die deutlich größere Beneteau Oceanis 47 ist mit 10,9 Tonnen nur unwesentlich schwerer. Daher sollten Sie, wenn Ihnen agile Segelleistungen bei Ihrer neuen Yacht wichtig sind, immer die Rigg-Option mit der maximalen Segelfläche bei Dufour wählen und auch nicht auf Gennaker und Code 0 für die leichten Winde um und unter 10 Knoten verzichten.
Anklänge an die Performance-Vergangenheit von Dufour
Es ist ein Drahtseilakt, den Designer Umberto Felci hier mit Dufour meistern muss. Denn einerseits müssen sich die Yachten im „Haifischbecken“ der Charter-Kunden behaupten. Hier decken die Bestellungen der großen Flottenbetreiber oftmals 30 bis über 50% der Jahresproduktion ab: Sicher verdientes Geld in Zeiten kommerzieller Unsicherheit und großer Kaufzurückhaltung auf dem Privateigner-Markt.
Andererseits will man dem Image der „gut segelnden Serienboote“ weiterhin auch gerecht werden: Hier hat man es vor allem mit der starken Konkurrenz aus der Vendée zu tun, denn Beneteau´s Oceanis werden genau für diese Zielgruppe gebaut, und traditionell sind auch die Hanse-Yachten aus Deutschland mit sehr guter Segelperformance gesegnet.
Umberto Felci verleiht daher seinen Rümpfen, ganz gleich wieviel Freibord und Volumen über der Wasserlinie kommen, grundsätzlich möglichst wenig benetzte Fläche unter Wasser. Ein so klein gehaltener „Lateralplan“ sorgt für weniger Reibung – mehr Speed. Weiterhin setzt er auf die tiefe Ein-Ruder-Variante bei der Steuerung. Das ermöglicht ein besseres Feedback zu den Steuermännern und damit eine direktere, agilere Steuerfähigkeit der Yacht. Im Gegensatz zur „Grand Large“-Reihe vor wenigen Jahren sind die Ruder bei den neuen Dufours nun auch wesentlich weiter achtern positioniert, was sich sehr positiv auf die Steuerung der Yachten auswirkt. Wie bereits empfohlen, ist die Ausstattung der Dufour 44 mit großer, überlappender Genua und einem klassischen Lattengroß anstelle der Roll-Version wichtig, um dieses Potenzial aus dem Rumpf auch herauszuholen.
„Easy“ oder „Ocean“ – die Rigg-Varianten der Dufour 44
Im Charterbetrieb ist es oftmals so, dass nur einer an Bord segeln kann. Zudem liegt der Fokus meist nicht unbedingt auf dem Streckemachen, sondern dem Ankern, der Quality Time im Hafen und der Erholung. Dafür ist das „Easy Sailing“-Rigg ausgelegt. Nur zwei Winschen steuern die einfache Selbstwendefock und das Rollgroß, alles ist auf „fail safe“ und Einhand-Bedienung ausgelegt. Segelspaß kann hier jedoch nur bei mäßigem bis stärkerem Wind aufkommen, denn die Yacht braucht mit dieser eher geringen Segelfläche schon viel Wind, um schön zu segeln.
Am besten, Sie kaufen gleich das „Ocean“-Paket, in welchem das Boot ein achtern ausgestelltes, klassisches Lattengroß bekommt. Dieses bietet aufgrund des konvexen Achterlieks mehr Segelfläche. Durch die Latten wird ein echtes Flügelprofil aufgebaut, diese Segelform ist deutlich effektiver und auch performanter, als das konkav geschnittene, damit kleinere und vollkommen profillose Rollgroß.
So oder so sollten Sie nicht auf Gennaker (für Halb- bis Vorwindkurse) und Code 9 (für Halb- bis Amwind-Kurse) verzichten, denn unter 10 Knoten TWS braucht die Yacht viel Stoff im Wind. Bei den Kielen haben Sie übrigens auch die Wahl zwischen dem schönen, tiefen 2,20 m Standardkiel oder einem 1,75 m Kurzkiel, der allerdings noch mehr das Gewicht der Yacht erhöht.
„Als „kleine-große“ Schwester der Dufour 48 kann die Dufour 44 vieles richtig gut: Licht, Platz und Luxus-Anklänge machen sie zu einer tollen Urlaubsyacht im 13-m-Segment.“Dufour 44 kaufen - Alle Informationen für Skipper/Segler
Sie ist die große-kleine Schwester der Dufour 48
So könnte man die Dufour 44 kurz umschreiben – und es wäre zutreffend. Die Dufour 48 und die Dufour 44 sind beide von Felci und Innenraum-Designer Ardizio entworfen worden und unterscheiden sich tatsächlich nur in der Größe und dem zur Verfügung stehenden Raum geschuldeten Zugeständnissen. Wenn Sie die Dufour 48 lieben, dann wird Ihnen die Dufour 44 ganz sicher auch gefallen – eine schöne Alternative für alle, denen das Gesamtbudget für eine Dufour 48 dann doch am Ende zu hoch ist. Andererseits bietet die Verkleinerung, auch wenn man den Preis der großen Dufour in der Kriegskasse haben sollte, durchaus auch Chancen: Die Dufour 44 macht (fast) alles, was die 48 auch kann, nur eben für deutlich weniger Geld. In den Basisversionen sind das ganze 60.000 Euro Netto! Und von diesem Budget kann eine Familie schon fast ein Jahr im Sabbatical um die Welt segeln …
Anders herum ist die Dufour 48 wiederum eine schöne Alternative für alle, denen das „gewisse Extra“ oder der „letzte Dreh“ bei der Dufour 44 fehlen: Das Cockpit ist beispielsweise deutlich luxuriöser bei der großen Schwester und auch die integrierten Sonnenliegen auf dem Vordeck der Yacht sind ein großes Komfort-Plus des Bootes. Abgesehen davon, dass das Innen-Volumen des Bootes spürbar größer ist.
Wenn die Wahl zwischen einer werftneuen Dufour 44 und einer guten gebrauchten Dufour 48 besteht, wird das Kaufen dann sicher noch komplexer. Wir empfehlen daher stets, sich vor dem Kauf die Yachten „live und in Farbe“ anzuschauen. Die großen Bootsmessen eignen sich hierzu sehr gut, am besten ist aber immer mindestens eine Woche Charter auf der entsprechenden Yacht zu buchen.
Die Dufour 44 als Fahrtenyacht
Die Dufour 44 ist selbstverständlich für die CE-Kategorie A zertifiziert. Das ist der Einsatz in „unlimited offshore“ Revieren, wobei wir diese Yacht, wie alle anderen Großserienboote, eher auf der Barfußroute im Blauwasserbereich sehen, als in den ausgewiesen anspruchsvollen Schwerwetter-Revieren. Wenn Sie eine Auszeit planen, den Atlantik überqueren wollen oder auch eine Weile auf der Yacht leben und arbeiten möchten, ist sie durchaus für einen ernsthaften Einsatz als Fahrtenschiff zu nutzen. Die 13 Meter Rumpflänge bieten auch in ozeanischer Welle ausreichend Stabilität, mit dem „großen“ Rigg sind im Passat schöne Etmale möglich. Bei der Ausstattung für eine solche Reise sind dann die Layouts mit möglichst wenig Kabinen und Badezimmern zu bevorzugen, sodass Sie genug Stauraum haben. Zusätzliche Ausrüstung, wie Solar, Wind- oder Hydrogeneratoren verbessern die Autarkie an Bord. Dufour-Yachten segeln auch heute noch in weit entfernte Reviere – obschon das eher die Ausnahme ist. Die meisten Eigner kaufen diese Yacht als perfektes Urlaubsboot, Badeplattform vor Anker und Oase der Ruhe vom Alltag.
Dufour gibt sich preisaggressiv
Immer wieder in der Vergangenheit machen Werft und Händler von Dufour durch aufmerksamkeitsstarke Rabatt-Aktionen im Verkauf auf sich aufmerksam. Die Startpreise sind bei Dufour traditionell sehr attraktiv gehalten – im Falle der Dufour 44 zurzeit für die Basis-Variante knapp 354.000 Euro mit deutscher Mehrwertsteuer. Die Oceanis 47 kostet im Vergleich dazu zurzeit 440.000 Euro mit deutscher Mehrwertsteuer. Allerdings trügt oft der Schein: Wenn Sie sich für den Kauf einer Dufour interessieren, sollten Sie stehts die Boote komplett durchrechnen (lassen): Oftmals sind im Basispreis bei Dufour die sogenannten „Mandatory Packs“, also „Pflichtpakete“, nicht enthalten. Bei der Dufour 44 kostet dieses zum Beispiel zurzeit 21.420 Euro mit deutscher Mehrwertsteuer …
Dennoch, abgesehen von den kaufmännischen Tricks der Marketing-Abteilung bei Dufour, kann es sich lohnen, Händler und Werft etwas „härter“ ranzunehmen bei der Verhandlung: Da der Output der Werft viel geringer als beispielsweise der bei Jeanneau oder Beneteau ist, zählt der einzelne Verkauf umso mehr. Man ist also unter Umständen eher zu Zugeständnissen bereit. Versuchen Sie es einfach …
Dufour 44 kaufen - Komfort, unter Deck
Vier Layouts – eine Grundsatzentscheidung
Die Arbeit von Dufour Innenraum-Designer Luca Ardizio kann man nicht hoch genug loben. Wir haben im Serienbau-Segment selten Interieurs gesehen, die so harmonisch mit den Linien der Außen-Designer ausbalanciert sind. Üblicherweise arbeiten Yacht-Designer und Interieur-Department eher nicht allzu eng zusammen. Und üblicherweise muss der eine mit den Entscheidungen des anderen leben. Vor allem bei der Dufour 44 und Dufour 48 scheint dies anders abgelaufen zu sein. Beispiel gefällig? Die Fenster sind außen genau da platziert, wo man sie innen braucht. Und genau in der richtigen Höhe. Wieder ein Beispiel? Nur wenige Frontkabinen sind so gestaltet, dass man im Liegen auch tatsächlich die Aussicht auf den Ankerplatz durch die Rumpffenster genießen kann. Bei Dufour klappt das super, bei Beneteau auch. Bei anderen Marken eher nicht.
Die Dufour 44 ist in vier Layouts zu kaufen: 3 Kabinen mit 2 Bädern, 3 Kabinen mit 3 Bädern oder 4 Kabinen 4 Bädern. Moment, das sind ja nur 3 Layouts?! Richtig, denn dann gibt es noch eine Grundsatzentscheidung, und die betrifft die Bordküche.
Längs-Pantry oder „Front-Kitchen“?
Auch die Dufour 44 bietet ein Feature, das überraschenderweise nur sehr wenige Serienyachten bieten, und welches auch im gehobeneren Segment eher selten ist: Die Front-Küche. Dabei wird die Schiffspantry quer über die gesamte Breite des Salons direkt am Vorschott positioniert. Das hat viele Vorteile, wenn man vom wirklich schicken Design-Aspekt vorweg mal absieht. Denn erstens befindet sich die Küche so genau über dem Drehpunkt der Yacht. Sie kochen quasi auf dem Kiel. Hier herrscht naturgemäß die wenigste Bewegung, was den Schiffskoch vor allem bei viel Wellengang erfreuen wird. Zweitens erzeugt die Front-Pantry eine Art zusätzliche „Barriere“ zwischen dem viel frequentierten, quasi „öffentlichen“ Salon der Yacht und dem sehr privaten und intimen Eigner-Bereich in der Front. Gerade beim Familiensegeln oder Törns mit Freunden trägt dies angenehm zum Wohlbefinden bei.
Die Varianten mit der Längs-Pantry haben aber auch unbestreitbare Vorteile: Diese Küche bietet mehr Stauraum als die Front-Lösung und grundsätzlich ist hier der Bereich auf Backbord, wo sich die Dinette befindet, auch großzügiger gestaltet. Der Esstisch bleibt in beiden Varianten zwar der selbe, bei der Front-Variante verlieren Sie aber auch die kleine Navi-Ecke für den Skipper, der Salon wirkt geräumiger. So oder so – beide Varianten haben ihren Charme, weshalb Sie beide vor dem Kauf auch am besten live anschauen sollten.
Dufour 44 kaufen - Toller Salon mit einem gewöhnungsbedürftigen Detail
Wir mögen das Interieur von Luca Ardizio: Es ist sehr modern, frisch und hell. Die Dufour-Yachten sind für viele und auch groß dimensionierte Fenster sowohl im Rumpf wie auch im Deck bekannt. Helle Hölzer in guter Verarbeitungsqualität, einige schöne Massivholz-Details und überraschende, clevere Lösungen werden geboten. Ein Detail aber muss man mögen: Den Dinner-Table im Salon.
Dieser ist genau wie auf der Dufour 48 auch sehr ungewöhnlich. Denn Ardizio weicht von der sonst üblichen viereckigen Form ab und stellt ein Hexagon in den Salon. Er ist unangefochten der Blickfang im Salon und damit visuell zentrales Element. Er fällt sofort ins Auge und provoziert dadurch bei den Meisten sofort eine Reaktion: Man liebt ihn, oder man hasst ihn. Obschon diese Tischform sehr praktisch ist, weil jeder am Platz genau die gleichen Abmessungen zur Verfügung hat, ist seine exotische Form durchaus Anlass leidenschaftlicher Diskussionen. Da man wirklich nicht umhin kommt ihn anzuschauen und auch immer mit diesem Tisch interagieren muss, sollten Sie sich vor der Kaufentscheidung dieses Detail sehr genau anschauen.
Viel Platz – und vor allem Licht – in den Kabinen
Die Kabinen sind allesamt großzügig, auch hier sehr hell und schon gestaltet. Dufour spendiert der 44 richtig schicke Cockpit-Polster und unter Deck schöne Intarsien. Alle Betten sind ausreichend groß dimensioniert. In der 3-Kabinen-Version gefällt die Variante, bei der auch die Gäste achtern Dusche und WC getrennt haben. Weiße Paneele und weiß lackierte Möbel-Oberflächen lockern den Salon auf, wobei dies noch beeindruckender in der Dufour 48 rüberkommen kann. Kombinieren Sie helle Holztöne mit einem dunklen Fußboden, wählen Sie schicke Stoffe für die Polster aus – so wird die Dufour zu Ihrem persönlichen Traumboot.
Zusammenfassung und Fazit
Ist die Dufour 44 Ihre nächste Yacht?
Abschließend können wir die Vielseitigkeit der Yacht und das moderne, frische Design sowohl innen wie außen loben. Da sich die Dufour 44 nicht mit den meisten anderen Yachten in diesem Segment direkt vergleichen lässt, muss und kann sie auch nicht den „Kampf“ gegen die 45- und 46-Fuß großen Yachten aufnehmen. Sie stellt damit eine interessante Alternative nach dem Motto „go small(er) – go now!“ dar. Innen ist sie sehr freundlich, das Cockpit bietet viele schöne Lösungen zum Ausspannen und Wohlfühlen. Sie macht als reines Spaßboot und Urlaubsbasis genausoviel Spaß, wie als ernsthafte Fahrtenyacht.
Dufour 44 kaufen - Das gefällt uns besonders:
- Modernes Design und „freches“ Auftreten im Vergleich zu den eher konservativen Mittbewerbern.
- Schöne Front-Küche bietet Abwechslung vom gewohnten Einerlei.
- Viele Kombinationsmöglichkeiten bei der Spezifikation.
Dufour 44 kaufen - Da sollten Sie genau hinschauen:
- Preisgestaltung der Werft.
- „Kontroverser“ Dinner-Table im Salon.
- Vergleichsweise schwerer Rumpf, braucht Segelfläche.
Weitere Reviews und Testberichte:




















































