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Segelboot Bénéteau First 24 kaufen
Beneteau First 24 - auf Yachtall.com
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Bénéteau First 24 SE
Segelboot / Slup: Bénéteau, GebrauchtbootLänge x Breite: 7,29 m x 2,50 m, 7,29 x 2,50 m Bj.: 2025
Motor: 5 PS (3,7 kW), Elektroantrieb
kr 995.000
Liegeplatz: Schweden, Brantvägen 3, Saltsjöbaden
2025
Finanzierung: z.B. mtl. € 951,88
Bénéteau First 24
Segelboot / Slup: Bénéteau, GebrauchtbootLänge x Breite: 7,35 m x 2,49 m, 7,35 x 2,49 m Bj.: 1983, Kabinen: 1
Motor: 9,9 PS (7,3 kW), Benzin
€ 11.500
Liegeplatz: Spanien, Vigo
1983
Finanzierung: z.B. mtl. € 124,19
Bénéteau First 24 SE
Segelboot: Bénéteau, GebrauchtbootLänge x Breite: 7,29 m x 2,50 m, 7,29 x 2,50 m Bj.: 2018
Motor: Torqeedo, Elektroantrieb
€ 55.000
Liegeplatz: Frankreich, Arcachon
2018
Finanzierung: z.B. mtl. € 590,15
Bénéteau First 24 Quille Relevable
Segelboot / Segelkajütboot: Bénéteau, GebrauchtbootLänge x Breite: 7,34 m x 2,50 m, 7,34 x 2,50 m Bj.: 1984, Kabinen: 2
Motor: Suzuki, 6 PS (4,4 kW), Benzin
€ 9.500
Liegeplatz: Frankreich, La Rochelle
1984
Bénéteau First 24
Segelboot / Slup: Bénéteau, GebrauchtbootLänge: 7,29 m, 7,29 m Bj.: 2019, Kabinen: 1
Motor: Suzuki DF, 6 PS (4,4 kW)
€ 54.800
Liegeplatz: Frankreich, Arcachon
2019
Finanzierung: z.B. mtl. € 588
Modernes Micro-Cruising trifft auf praktisches 24-Fuß-Kielboot
Die First 24 und First 24 SE gehören zu den beliebtesten Kielbooten in der 7-8 Meter-Klasse. Die in Slowenien bei Seascape gebauten Boote werden für BENETEAU als „First“ gelabelt: Kenner dürfen sich also auf die gewohnt hohe Fertigungsqualität, gute Ausstattung mit Beschlägen und Equipment sowie – für echte Segler am wichtigsten – top Segelleistungen freuen. Die First 24 SE wird seit 2016 gebaut und hat sich seit ihrer Einführung etwas mehr als 300 mal verkauft. Eine treue Regatta-Szene nutzt das Boot in den toughesten Rennen (auch Offshore, bsp. Silverrudder) und viele Familien an Seen oder der Küste schätzen die einfache, unkomplizierte Art des Bootes, das – limitiert zwar – durchaus Fahrten-Qualitäten mit sich bringt. Das alles hat seinen Preis: Für die beispielsweise im teuren Vakuum-Infusions-Verfahren hergestellten Rümpfe und das Vollcarbon-Rigg der SE-Variante sind für diese Bootsgröße als Neuboot vergleichsweise hohe Preise zu zahlen. Eigner freut es, denn auch die Gebrauchtboot-Preise für gut erhaltene Boote sind erfreulich hoch. Wenn Sie also einen flotten, unkomplizierten Daysailer oder ein richtig schnelles Regatta-Boot kaufen wollen, dann sollte die First 24 SE definitiv auf Ihrer Liste sein.
Das Konzept der First 24 SE: Schnell, einfach & schick!
Der begnadete Franzose Sam Manuard gilt als das enfant terrible der Yacht-Designer. Seine IMOCA und anderen Rennyachten brechen regelmäßig Rekorde und gewinnen die prestigeträchtigsten Regatten, von der Vendée Globe bis zu Weltmeisterschaften in verschiedenen Klassen. Ihn verbindet zudem eine enge Freundschaft mit den beiden Seascape-Gründern und Mini-Transat-Seglern Andraž Mihelin und Kristian Hajnšek. Dass ein Yacht-Designer vom Kaliber Manuards zustimmt, so kleine Boote zu zeichnen, spricht dafür, wie sehr sich der Offshore-Racing-Spezialist mit dem Konzept und der Herangehensweise an das, was Segelboote sein und vermitteln sollten, identifiziert. Manuard hat daher auch die First 24 SE gezeichnet: Grundsätzlich bedeutet das für Sie als Käufer erstmal eines: Geschwindigkeit und Gleitfahrt!
Jede First (oder Seascape) ist dabei so ausgelegt, dass sie einfach zu steuern und auch im Gleit-Betrieb sicher zu kontrollieren ist. Es sind moderne Designs, optimiert für die spannenden Kurse ab 90 Grad TWA – ab Halbwind bis zu Downwindkurs, hier fühlt sich die First 24 SE so richtig wohl. Dann geht sie mühelos in die Gleitfahrt über und wird Ihre Konkurrenten hinter sich lassen.
Micro-Cruising und Regatta-Segeln
Ein zweiter Aspekt, warum Sie dieses interessante Boot kaufen könnten, ist der überraschend breite Anwendungsbereich. Die First 24 ist als Kajütboot innen als durchaus geräumig zu bezeichnen. Auf den 7,29 m Länge findet sich eine V-Koje im Vorschiffsbereich, auf der durchaus zwei Erwachsene (wenn auch im Kuschelmodus) Platz finden. Die sich gegenüberliegenden Seitenbänke sind modular ebenfalls als Schlafplatz auszubauen, sogar ein kleiner klappbarer Tisch findet hier unten Platz.
Nicht weniger First 24-Käufer nutzen dieses Boot für verlängerte Wochenenden an Bord mit Übernachtung oder gar längere Touren: In der Ostsee sind First 24 SE regelmäßig auf den klassischen Routen in die Dänische Südsee oder in den schwedischen Schären unterwegs. Da das Boot sehr einfach einhand zu bedienen ist, eignet es sich auch hervorragend für Single-Handed-Segler, die das Mini Transat-Feeling haben möchten.
Die lange Optionsliste und eine Vielzahl im Internet zu recherchierende Tuning- und Ausbau-Ideen, beispielsweise mit einem voll zum Sommerschlafplatz ausgebauten Cockpit, einer kleinen Schiffspantry oder auch Trocken-WC und Kühlbox, machen die First 24 SE eben auch für Fahrtensegler interessant, die das Micro-Cruising lieben. Und das alles eben immer mit hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten.
BENETEAU First 24 kaufen - Rumpf, Konstruktion, Bauweise & Segelplan
Easy: Rasante Gleitfahrt mit der First 24 SE
Gewicht ist das A und O, wenn eine Yacht gleiten können soll. Daher wird bei der Fertigung aller GFK-Teile des Bootes auf eine strikte Gewichtsreduktion geachtet, die in der Konstruktionsphase von den Optimierern von SITO-Design ein ganz besonders hohes Augenmerk bekommen hat. Der Rumpf wird daher ausschließlich mit hochwertigem Vinylester-Harz im Vakuum-Verfahren gefertigt. By the way: Osmose sollte damit kein Thema für die First 24 SE sein. Daher ist auch die Innenausstattung etwas spartanisch: Farblich spritzige Polster, das ist alles: Keine Paneele, keine Abdeckungen, kein Schnickschnack, der nur schön ist, aber keine Funktion hat. Puristen werden es lieben, manch Ästhet sich daran stören: Die Innenseite der Kabine (im Bootsbauer-Jargon auch B-Seite genannt), ist bei der First 24 SE weder geglättet noch verspachtelt. Hier kann man sehr gut noch erkennen, wo die Vakuumfolie Falten geworfen hat und wo die Zu- und Ablauf-Schläuche verlaufen sind. Ein Qualitätsmerkmal für das Vakuum-Verfahren, das muss man allerdings mögen. Neben dem auf Leichtbau fokussierten Herstellungsverfahren, sind alle Anbau- und Ausbauteile so gewählt, dass sie maximal zum Segel-Erlebnis beitragen, bei minimalstem Gewicht. Was uns zum Rigg bringt…
SE oder nicht SE kaufen?
Die BENETEAU First 24 gibt es als „Alu-Variante“ und als „SE“ zu kaufen. SE steht hierbei für „Seascape Edition“. Aber Achtung: Die SE ist eigentlich das Original. So und nicht anders hatten es sich die Seascape-Macher und Manuard vorgestellt: Leichter Rumpf, Voll-Carbon Rigg mit Mast, Baum und ausfahrbarem Bugspriet, großes durchgelattetes Square-Top Großsegel und Fock in hoher North Sails-Laminat-Qualität. Selbst die Steuerpinne ist aus Carbon. Das Boot wiegt am Ende nicht einmal 900 Kilogramm und bringt knapp 40 m² Segelfläche an den Wind. Das alles hat beim Kaufen seinen Preis: Voll ausgestattete First 24 SE mit Außenborder und vernünftigem Trailer knacken bereits die 100.000 Euro-Marke. Happig? Aber fair und sein Geld wert!
Als 2018 Seascape und BENETEAU ihr für beide Seiten durchaus gewinnbringendes Joint Venture eingegangen sind, wollten die Franzosen die Preise für die kleinen Boote nach unten korrigieren, damit noch mehr Einsteiger, Anfänger und vielleicht nicht so ambitionierte Segler das Boot kaufen können. Aus den originalen Seascapes wurden die „SE“, für den etwas schmaleren Geldbeutel erfand man die „Alu-Varianten“. So auch für unsere 24.
Die Alu-First 24 kommt mit einem (durchaus auch hochwertigen) Alumast von Seldén, inkl. Alu-Baum und Bugspriet. Die Pinne ist aus einfachem GFK, die Besegelung aus preiswertem Dacron. Obwohl der Rumpf bei beiden Booten baugleich ist (hier wird nicht gespart!), kommt die First 24 „Alu“ damit auf etwas um die 1.000 Kilogramm. Das nun nur noch als Pinhead geschnittene Großsegel kommt zusammen mit der Fock dann auch nur noch auf knapp über 13 m².
Preislich liegt der Unterschied zwischen SE und Alu, laut Umfragen bei den Händlern, am Ende bei 15 bis 20 %, was durchaus schon enorm ist. Andererseits gilt in der Szene die „SE“ eher als das Boot, das man kaufen sollte. „Man kommt nicht im Boxter zu einem Porsche-Treffen, sondern im 911“, sagen viele lächelnd. Die Performance beider Varianten reicht durchaus für flottes, spaßiges Segeln. Das „volle Programm“ bekommen Sie am besten mit der SE-Variante.
Ultra-mobil Dank Trailerbarkeit & einfaches Aufriggen
Wie wäre es, wenn Sie heute Vormittag Ihr Boot abriggen, einfach auf den Trailer setzen und morgen schon am Gardasee für ein Segelwochenende nach nur wenigen Stunden wieder aufriggen könnten? Mit der First 24 SE geht das: Das Boot kann mittels „A-Frame“ ohne Mastenkran auf- und abgeriggt werden (hier sollten mindestens zwei Personen, die wissen was sie tun, besser aber drei anwesend sein). Wer das ein oder zwei mal gemacht hat, bekommt das Boot in knapp einer Stunde transportfertig. Der Schwenkkiel wird hochgekurbelt, die Streckruder entnommen und dann kann das Boot ganz einfach auf den Hänger geslippt werden. Und auch wieder herunter. Da der Rumpf so wenig liegt, können es auch durchaus größere Mastenkrane (Dank 3-Punkt Gurtsystem) ganz einfach ins oder aus dem Wasser heben. Dieser Gurt ist so abgelängt, dass er das Boot leicht nach vorn kippt: Damit kann die First 24 SE auch komplett mit stehendem Mast gekrant werden, ohne dass man sich über eventuelle Beschädigungen Sorgen machen müsste.
Wenn Sie einen Trailer kaufen, sollten Sie auf Marken-Anhänger achten. Empfohlen und auch am gängigsten sind speziell für die First 24 SE angefertigte Trailer von Harbeck. Wichtig ist, dass der Trailer die von der Werft gefertigte GFK-Rumpfauflage (in der Optionsliste als „Cradle“ bezeichnet) nutzt. Bei anderen Trailern und solchen ohne diese Auflage besteht die Gefahr, dass der empfindliche Rumpf durch falsch positionierte Stempel eingedrückt und nachhaltig beschädigt wird: Achten Sie hierauf unbedingt beim Kaufen einer gebrauchten First 24!
Auf den Binnenrevieren genauso zu Hause, wie an den Küsten der Meere
Die First 24 SE hat die CE-Zertifizierung für die Kategorie C, das dann mit maximal 8 Personen. C bedeutet, dass dieses Boot in küstennahen Gewässern, großen Buchten und Seen bei Windstärken bis maximal 6 Beaufort und Wellenhöhen bis maximal 2 Meter zugelassen ist. 6 Beaufort, das ist schon eine Ansage, noch mehr aber die 2 Meter Welle, die sich auf einem so kleinen Boot schon wie Kap Hoorn anfühlen mögen. Kurz: Das Boot kann durchaus etwas ab! Das achterstagslose Rigg verträgt viel Druck, wobei die sehr leichte Yacht früh gerefft werden möchte. Auf Vorwindkurse kann man sie allerdings auch gut einmal unter Gennaker oberhalb der Reffgrenze „rennen“ lassen – im Surf entfaltet der Manuard-Rumpf seine ganze Magie.
Die BENETEAU First 24 SE ist mit einem beeindruckenden 2 Meter langen (also tiefen) Performance-Kiel zu kaufen und segelt auch bei viel Druck (am Wind) erstaunlich stabil und souverän. Das Sqaure Top-segel macht einem Überdruck-Ventil gleich bei Böen oben auf uns lässt überschüssigen Wind einfach auswehen – darunter wird jeder Windhauch sofort exzellent in Vortrieb umgewandelt. Auch bei Leichtwind werden Sie sich freuen, lange noch segeln zu können, wo andere schon unter Motor unterwegs sein müssen.
Obschon ausgewiesene Gleiter-Boote wie die First 24 SE möglichst ablandigen Wind ohne Wellen mögen, verträgt sich das Boot erstaunlich gut mit Welle. Allerdings sollte sie nicht zu spitz und zu steil reinkommen – Grüße an den „Ostsee-Hack“! Übrigens, Sie können die First 24 SE für den Binnenbetrieb auch mit einem 1,15 Meter tiefen Kurzkiel kaufen, der dann 130 kg schwerer ist.
Die First 24 SE als kleines Fahrtenboot
Wir hatten es schon angedeutet: Das überraschend helle Interieur der First 24 SE bietet durchaus Volumen für einige Annehmlichkeiten. Es können insgesamt bis zu vier Personen an Bord nächtigen, wobei dieses Boot meistens nur von einer oder zwei Personen benutzt wird. Allerlei Zubehör lässt die First 24 SE zum „Micro Cruiser“ werden, wie Kühlbox oder Trocken-WC. Der gesamte Cockpitboden wird dann zum Staufach, das über zwei große, wasserdichte Luken befüllt werden kann. Sonnenschutz-Segel am Baumkleid spenden Schatten im Hafen, es gibt eine Anker-Ausrüstung und andere praktische Dinge zu kaufen, um den Fahrtencharakter des Bootes hervorzuheben. Der Komfort-Faktor erreicht noch nicht den einer Bente 24, die hier noch mehr Annehmlichkeiten bietet, bei den Segelleistungen und der Praktikabilität ist die First allerdings nicht zu schlagen.
Der Schwenkkiel ermöglicht es Ihnen, Liegeplätze in sonst für Segelboote/Kielboote unzugänglichen Bereichen von Häfen und Marinas zu bekommen. Schon so mancher Bodensee-Segler hat erst durch den aufholbaren Kiel endlich eine der begehrten Boxen am Bodensee bekommen können. Aber auch unterwegs ist der Schwenkkiel praktisch: Sneaken Sie sich ganz eng und tief in sichere Ankerbuchten heran, um dem Gewitter zu entgehen oder erreichen Sie Orte, die einem Festkiel-Boot für immer verborgen bleiben werden.
„Die First 24 SE ist modern, schnittig – fast schon aggressiv – und segelt ganz hervorragend. Dabei ist sie einfach zu handhaben, schnell auf- und abzuriggen. Wer flott unterwegs sein und auch mal übernachten will, der wird sie lieben.“BENETEAU First 24 kaufen - Alle Informationen für Skipper/Segler
Bunt, schick und hochwertig gefertigt
Dir First 24 SE ist ein echter Hingucker, ein „Headturner“. Egal, wo Sie anlegen, es werden Sie garantiert Segler oder Passanten ansprechen. Das liegt an dem irgendwie süßen, aber auch erwachsen-aggressiven Design der First 24 SE. Sie kommt, Dank an Manuard, eben wie eine kleine IMOCA-Rennyacht daher. Nicht wenige Eigner bekleben ihre Firsts mit Racing-Motiven, oder kaufen für das im Standard 55 Watt-peak liefernde Solarmodul noch mehr PV-Fläche. Die First 24 SE ist dabei irgendwie „schräg“, im besten Sinne des Wortes, immer bunt und immer etwas Besonderes.
Die hohe Fertigungsqualität und das Niveau der Ausstattungsteile versprechen lange Segelspaß, allerdings will die First 24 SE auch entsprechend behandelt werden: Die North Sails-Laminate mögen es nicht, wenn man sie knickt (also immer schön Segel packen!), der leichtgewichtige Rumpf mag keine Anrempler an Steg oder beim Regatta-Start und auch der Kielmechanismus sollte alljährlich kontrolliert und gefettet werden. Beim Vollcarbon-Rigg sind stumpfe Einwirkungen tunlichst zu vermeiden – so behält Ihre hohe Investition lange den Glanz ab Werft und die Leistungsfähigkeit.
Eine Gebrauchte First 24 SE kaufen? Das sollten sie wissen
Mit „nur“ 300 verkauften Einheiten in 10 Jahren ist die First 24 SE zwar ein Großserienboot, aber eines mit Seltenheitswert. Auch wenn Sie immer mal wieder Boote dieses Typs auf dem Gebrauchtboot-Markt kaufen können, sind und bleiben die meisten länger im Besitz der Eigner. Das spricht für die hohe Qualität und die Zufriedenheit der Segler. Wenn Sie beabsichtigen, eine gebrauchte First 24 SE zu kaufen, sollten Sie bei einem Vor Ort-Termin unbedingt die neuralgischen Stellen des Bootes kontrollieren: Rumpf-Seiten (Freibord) und vor allem Rumpf-Unterseite (eventuelle Lager- und Transportschäden), Kiel und Kielmechanismus (Aufgrundlaufen) und vor allem die Befestigungen des Rudergestänges am Heck (Vorschäden?). Der Mast ist an Deck gestellt, die Kräfte werden innen aber über ein Stahl-Rohr eingeleitet, was kein Problem geben sollte. Die – eigentlich – wasserdichte Durchführung des Bugspriets in die Kabine (hier reichen oft neue Dichtungen).
Leinen (bei First meist hochwertiges laufendes Gut von Robline oder Maffioli) sollten Sie beim Kauf ebenfalls checken, wie natürlich alle Carbon-Teile, vor allem die Salinge und Salings-Aufnahmen am Mast. Weiße Verfärbungen des Carbon-Klarlacks sind übrigens kein Mangel, sondern normal: Der Lack „opfert“ sich bei der Aufnahme der Aggressiven UV-Strahlung und absorbiert deren Energie. Wenn er beginnt, zu blättern, sollte er durch Profis (!) erneuert werden.
Schauen Sie eher nach neueren gebrauchten First 24 zum Kaufen; die (lange) in Regatten benutzten Booten können, wie alle Racing-Yachten, mit der Zeit weich gesegelt sein. Besonderes Augenmerk sollte auch dem Trailer gelten, wie bereits erwähnt.
Zusammenfassung und Fazit
Warum Sie die First 24 SE kaufen könnten
Sie sind der aktive Typ Segler? Sie wollen Segelspaß auch schon bei wenig bis keinem Wind, fürchten sich nicht, den Gennaker aus der Tasche zu fahren oder vor Gleit-Geschwindigkeiten jenseits der Zweistelligkeit? Dann ist die First 24 SE sicher ein Boot, das beim Kaufen weiter oben auf Ihrer Liste stehen sollte. Wenn Sie bei der Mittwochsregatta selbst größere Boote ärgern wollen oder auch mal beim Silverrudder ganz vorn in der Klasse segeln möchten, umso mehr.
Gleichsam können Sie die First 24 SE auch als Familienboot für den See kaufen: Übernachten mit bis zu 4 Personen, also Badeboot mit Camping-Flair: Alles ist möglich. Selbst größere Touren nach Bornholm oder die Adria-Küste entlang. Die First 24 SE bleibt dabei nicht nur einfach zu handhaben und sicher zu bedienen, sie ist genial einfach zu riggen und Dank Schwenkkiel und Trailer extrem mobil.
First 24 kaufen - Das gefällt uns besonders:
- Super Segelleistungen bei einfacher Bedienung und viel Sicherheitsmarge.
- Sehr hochwertig gefertigt, Top-Beschläge, Leinen und Segel.
- Touren- und fahrtentauglich im „Micro-Cruising“-Modus.
First 24 kaufen - Da sollten Sie genau hinschauen:
- Bisweilen empfindliche Ausstattung und (Carbon-)Teile bei der SE-Variante.
- Trailertransport NUR mit Werft-Cradle auf hochwertigen Anhängern!
- Vergleichsweise hoher – aber gerechtfertigter - Anschaffungspreis.
Weitere Reviews und Testberichte:




















