Segelboot Bénéteau First 36 kaufen

Beneteau First 36 - auf Yachtall.com

Bootsart:
Segelboot
Hersteller:
Vorgängermodell:
Baujahr:
2022 - 2027
Preis:
ca. € 248.500 - 365.000
Länge:
10,97 - 11,98 m
Breite:
3,80 m
Tiefgang:
1,95 - 2,25 m
Kabinen:
2 - 3
Mit der First 36 kommen Sie in eine Bootsgröße, die sowohl auf großen Binnengewässern als auch Offshore eine gute Figur macht. Einhand locker zu kontrollieren, mit tollen Segelleistungen bis zum Gleiten. Das ist die First 36 von BENETEAU…
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15 Segelboote Bénéteau First 36 zum Kaufen

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Bénéteau First 36.7

Segelboot / Slup: Bénéteau, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 10,98 m x 3,45 m, 10,98 x 3,45 m Bj.: 2005, Kabinen: 3
Motor: 29 PS (21 kW), Diesel
€ 52.000
Liegeplatz: Frankreich, Uship Cherbourg - Plaisance, Cherbourg-en-Cotentin
2005
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 52.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 560,16

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Bénéteau First 36S7

Segelboot / Segelyacht: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,50 m x 3,78 m, 10,50 x 3,78 m Bj.: 1997, Kabinen: 2
Motor: Volvo Penta md 2030, 29 PS (21 kW)
€ 39.000
Liegeplatz: Italien, Friuli-Venezia Giulia
1997
Anfrage senden Firma: Multinautic
Preis: € 39.000
Finanzierung: z.B. mtl. € 420,13

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Bénéteau First 36S7

Segelboot / Slup: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,49 m x 3,90 m, 10,49 x 3,90 m Bj.: 1998, Kabinen: 2
Motor: Volvo Penta 2030, 30 PS (22 kW), Diesel
€ 44.000
Liegeplatz: Italien, Mare Adriatico
1998
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 44.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 473,99

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Bénéteau First 36.7

Segelboot / Slup: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 11,01 m x 3,45 m, 11,01 x 3,45 m Bj.: 2005, Kabinen: 3
Motor: Yanmar, 28 PS (21 kW), Diesel
€ 69.000
Liegeplatz: Portugal, Lisboa
2005
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 69.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 740,35

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Bénéteau First 36S7

Segelboot / Segelkajütboot: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,49 m x 3,90 m, 10,49 x 3,90 m Bj.: 1998, Kabinen: 2
Motor: Volvo Penta 2030, 30 PS (22 kW), Diesel
€ 44.000
Liegeplatz: Italien, Adria
1998
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Preis: € 44.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 473,99

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Pantaenius

Bénéteau First 36.7 Performance Uitvoering

Segelboot / Segelyacht: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,98 m x 3,45 m, 10,98 x 3,45 m Bj.: 2002, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 3GM30, 29 PS (21 kW), Diesel
€ 79.500
Liegeplatz: Niederlande/Holland, Aan Verkoopsteiger In Lelystad
2002
Anfrage senden Video Firma: Schepenkring Yachtbrokers
Preis: € 79.500, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 852,57

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Video

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Bénéteau First 36

Segelboot / Slup: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 11 m x 3,80 m, 11 x 3,80 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: Yanmar, 29 PS (21 kW), Diesel
Fr. 335.000
Liegeplatz: Schweiz, Kreuzlingen
2024
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: Fr. 335.000 (≈ € 362.437), inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.319,33

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Bénéteau First 36S7

Segelboot / Segelyacht: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,49 m x 3,80 m, 10,49 x 3,80 m Bj.: 1995, Kabinen: 2
Motor: Volvo Penta 2030, 29 PS (21 kW)
€ 39.500
Liegeplatz: Frankreich, Var, Méditerranée
1995
Anfrage senden Firma: SAINT TROPEZ YACHTS...
Preis: € 39.500, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 425,51

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Bénéteau First 36SE

Segelboot / Regattaboot: Bénéteau, Neuboot
Länge x Breite: 11 m x 3,80 m, 11 x 3,80 m Bj.: 2026, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 3YM30AE, 29 PS (21 kW)
€ 248.450
Liegeplatz: Italien
2026
Anfrage senden Firma: Barche Bellandi
Preis: € 248.450, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.655,94

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Bénéteau First 36.7

Segelboot / Slup: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,68 m x 3,45 m, 10,68 x 3,45 m Bj.: 2001, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 28 PS (21 kW), Diesel
€ 65.000
Liegeplatz: Portugal, Lisboa
2001
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 65.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 697,43

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Munitor Brokerage

Bénéteau First 36

Segelboot / Slup: Bénéteau, Neuboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 11,98 m x 3,80 m, 11,98 x 3,80 m Bj.: 2026, Kabinen: 3
€ 315.000
Liegeplatz: Frankreich, Lorient
2026
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 325.000 € 315.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.886,31

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Bénéteau First 36

Segelboot / Slup: Bénéteau, Neuboot
Länge x Breite: 11,98 m x 3,80 m, 11,98 x 3,80 m Bj.: 2026, Kabinen: 2
Motor: 29 PS (21 kW), Diesel
Preis auf Anfrage
Liegeplatz: Italien, Liguria, Genova
2026
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: Preis auf Anfrage

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Bénéteau First 36 SE

Segelboot / Slup: Bénéteau, Neuboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 11,98 m x 3,80 m, 11,98 x 3,80 m Bj.: 2027
Preis auf Anfrage
Liegeplatz: Frankreich, Lorient
2027
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: Preis auf Anfrage

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Bénéteau First 36

Segelboot / Regattaboot: Bénéteau, Neuboot
Länge x Breite: 11 m x 3,80 m, 11 x 3,80 m Bj.: 2026, Kabinen: 3
Motor: Yamaha 3YM30, 29 PS (21 kW)
€ 248.450
Liegeplatz: Italien
2026
Anfrage senden Firma: Barche Bellandi
Preis: € 248.450, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.655,94

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Bénéteau First 36

Segelboot / Slup: Bénéteau, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 11,98 m x 3,80 m, 11,98 x 3,80 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 3YM30, 29 PS (21 kW)
€ 270.000
Liegeplatz: Frankreich, Le Crouesty
2024
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 270.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.680,14

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Schnelles Gleiten und lange Touren: Die First 36 kann beides

Ist die First 36 von BENETEAU ein Segelboot, die zu Ihrem Programm als Segler passt?

Sie suchen etwas Außergewöhliches. Das neue Boot soll schnell sein und Spaß machen, sie soll am besten ins Gleiten kommen und allen anderen davon segeln. Eine Mittwochsregatta gewinnen? Sollte möglich sein! Gleichzeitig sollen sich aber Ihre Frau und Kinder an Bord wohlfühlen: Sie brauchen genug Schlafplätze, eine voll ausgestattete Küche und natürlich Platz im Cockpit zum Ausspannen. Sie möchten also die perfekte Verbindung von Fahrtenboot und Racer kaufen.

Das Konzept von Seascape kommt dem nahe, was Sie sich unter aktivem Segeln mit Komfort vorstellen. Sicherheit und nicht überkomplizierte Bedienung, aber Power unter Segeln, und das schon bei Leichtwind! Ein Boot, das diese Dinge verspricht – und unserer Meinung auch weitgehend hält, ist die BENETEAU First 36, erdacht von und gebaut bei Seascape in Slowenien. Diese Yacht hat 2022 bei ihrer Einführung eine ziemliche Begeisterungswelle losgetreten, auf die ihre kleine, etwas neuere Schwester, die First 30 ebenfalls surft. Wir schauen uns in diesem Artikel die Vorteile und auch Nachteile dieses Segelbootes an, sodass Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Ist die BENETEAU First 36 Ihre neue Yacht? Finden wir es heraus!

Fahrtensegler, Regatta-Freak und Familien-Skipper? Die First 36 will alle bedienen

Andraž Mihelin und Kristian Hajnšek hatten nichts weniger als die Quadratur des Kreises zu lösen. Denn ihre eigener Anspruch, gut segelnde Performance-Boote mit einem gewissen Fahrtenkomfort und vielen praktischen Lösungen zu bauen, musste nun noch mit den Ansprüchen des Serien-Massenproduzenten BENETEAU verbunden werden. Bis dato waren die Seascape-Boote ohne den Kostendruck eines Serienbauers produziert worden – die hochpreisigen kleinen Seascapes verkauften sich gut. BENETEAU hat aber den Anspruch, seine Produkte einer breiteren Masse zugänglich machen zu wollen – kann man das miteinander verbinden?

IMOCA-Designer und Yachtbau-Genie Sam Manuard zeichnet wieder das leistungsfähige Unterwasserschiff der Yacht. Lorenzo Argento, italienisches Yachtdesign-Urgestein, entwirft zeitlos-elegante Linien, die nicht mehr so eckig und kantig wie die Seascapes sind: Die First 36 ordnet sich viel harmonischer in die Formsprache der Franzosen ein. Ein Schiff, das so gut segelt und so hübsch ist, dass sich Argento selbst eines zulegt und bis heute begeistert segelt.

Was aber macht der Preis? Der ist aus unserer Sicht (und damit sind wir nicht allein) noch immer recht hoch: Eine neu gebaute, gut ausgestattete First 36 ist für gut 350.000 bis 400.000 Euro zu kaufen. Seascape und BENETEAU schaffen den Preis-Spagat erst ein Schiff später, bei der preislich extrem attraktiven First 30.

Erwarten dürfen Sie also keine Schnapper-Preise, wohl aber die von Seascape-gewohnte hochwertige Fertigung, beste Materialien, Beschläge und Ausstattung. Die First 36 will alles sein: Fahrtenyacht, Regatta-Rennziege und Urlaubsplattform – und das mit Fullspeed.

Gleiten für Jedermann: Aber sicher!

Die Slowenen erfinden dank Sam Manuard eine ganz neue Kategorie von Segelboot: Den „Planning Cruiser“, oder „Gleitkreuzer“. Wir schon bei der First 24 SE oder der First 27 SE zu sehen, fängt der wahre Segelspaß für die Jungs erst dann an, wenn die bremsende Heckwelle endlich abreißt, das leise „Swooosh“ des Aufgleitens zu hören und sich die Logge jenseits der 12, 13, 14 Knoten Boatspeed einpendelt. Die First 36 ist für schnelles Gleiten ab Halb- bis Vorwindkurs optimiert und ausgelegt.

Dabei soll das Boot jederzeit sicher beherrschbar bleiben. Auch das ist eine Kunst. Class 40-Rennboote gleiten schon seit vielen Jahren oder Jahrzehnten, ihr laufendes Gut und die kompliziert zu trimmenden Großsegel sind aber nichts für den Durchschnitts-Segler. Die Werft hat es bei der First 36 aber geschafft, den Nervenkitzel und das Adrenalin der rasanten Gleitfahrt anzubieten, ohne dabei das Cockpit übermäßig mit Leinengewirr zu überlasten. Dank des nur 4.800 Kilogramm leichten Rumpfes und der 75 m² Amwind Segelfläche (plus entsprechend beeindruckendem Gennaker) kommt die First 36 relativ schnell ins Gleiten – und bleibt des gewaltigen Hebelarms der 1,5 Tonnen Bleibombe jederzeit stabil. Locker kontrollierbar für aktive, ambitionierte Segler also.

Große Fußstapfen: Das Erbe der legendären First 36.7

Dass das Dreamteam von Manuard, Argento, Mihelin und Hajnšek eine leistungsfähige Yacht abliefern würden, war klar. Doch kann die neue First 36 dem Image der legendären Vorgängerin, der First 36.7, gerecht werden? Wenn Sie sich auf dem Gebrauchtbootmarkt umschauen, sollten Sie zunächst sehr darauf achten, nicht aus Versehen ein Angebot dieses Bootes zu kaufen: Dieses Boot wird auch oft nur als First 36 annonciert und ist dann lediglich über das Baujahr als „altes“ Boot zu identifizieren. Die First 36.7 wurde zwischen 2000 und (in den Staaten noch bis) 2021 in knapp 800 Einheiten gebaut. Das von Farr Design entworfene Boot ist legendär und durchaus eine leistungsfähige Segelyacht, hat aber mit dem Gleiter-Anspruch der aktuellen neuen First 36 nichts mehr gemein. Die Neu tritt nicht nur in die Fußstapfen, sondern definiert sich gleich einen ganz neuen, eigenen Pfad.


BENETEAU First 36 kaufen - Rumpf, Konstruktion, Bauweise & Segelplan

Auf das Gewicht kommt es an: Leichtbau bei der First 36

Wie alle bei Seascape gefertigten Yachten wird auch bei der First 36 ein für Serienboote dieser Größe ungewöhnlich hoher Aufwand bei der Herstellung betrieben. Wo bei anderen Herstellern das einfache Handauflegeverfahren vorherrscht, wird die First 36 mit dem deutlich teureren und aufwändigeren Vakuum-Infusions-Verfahren gearbeitet. Hinzu kommt die Verwendung von Vinylester als Harz, das ebenfalls teurer ist, als normales Polyester. Der Sandwich-Kern ist aus Corecell, einem hochfesten Profi-Hartschaum, die strukturgebenden Schotten sind ebenfalls aus Kompositbaustoffen gefertigt. Damit erreicht Seascape einerseits die Zielvorgaben des niedrigen Gesamtgewichts, das so wichtig für die hervorragenden Segeleigenschaften ist. Andererseits erklärt diese aufwändige Bauweise natürlich den vergleichsweise hohen Preis beim Kaufen dieser Boote.

Interessant an der First 36 ist übrigens, dass die Möbel dieses Segelbootes, vor allem der Navigationstisch, der mittig zentrierte Kühlschrankaufbau, die Pantry und die Sitzsofas des Salons alle Teile einer einzigen Innenschale sind. Damit sind die Möbel in die Struktur des Bootes eingebunden: Was wiederum Gewicht spart. Ein genialer Kniff der Konstrukteure.

Lebhaftes Glitschen und Sprints auf dem Regattakurs mit der First 36 SE!

Da das Boot am Ende nur 4.800 Kilogramm in seiner Leicht-Ausgabe wiegt, ist schnelles Aufgleiten schon bei niedriger Boatspeed (um 8,5 Knoten herum) möglich. Das wird durch die Rumpfform begünstigt. Der auf diese Gleitfahrt optimierte Kiel mit mächtigen 2,25 m Tiefgang soll auch als Kurzversion mit 2 m erhältlich sein, wir konnten darüber allerdings keine offiziellen Dokumente finden und kennen auch keinen Eigner, der eine First 36 mit Kurzkiel gekauft hätte. Achten Sie hierauf besonders und fragen Sie lieber nach, wenn Sie ein Boot dieses Typs für ein ausgewiesenes Flachwasser-Revier kaufen möchten.

Der Segelplan der First 36 unterstützt die Gleitfahrt natürlich. Dieser wurde, auch Seascape-typisch, so einfach wie möglich gehalten, obschon es einige Regatta-Segler gibt, die ihre First 36 umfangreich (etwas durch einen längeren Bugspriet) „getuned“ haben. Im Standard kommt die Yacht mit einem 42 m² Großsegel, natürlich durchgelattet, und einer 38 m² Fock. Für die Leichtwindsegelei kann ein 141 m² Gennaker (Masthead) oder ein 58 m² Code 0 gesetzt werden.

Für die Gleitfahrt muss man nichts spezielles wissen: Das Segelboot geht relativ unspektakulär in diesen Zustand über, indem die Heckwelle abreißt. Es wird etwas stiller, da das Gurgeln am Heck einem „Swooosh“ weicht. Allerdings steigt dann die Geschwindigkeit recht rasant an: Je nach Windgeschwindigkeit ist man dann schnell zweistellig, es gibt Videos und berichte von Seglern, die über 20 Knoten SOG auf der First 36 geschafft haben. Auch bei „nur“ 15 Knoten bleibt sie aber stabil und kontrollierbar, wofür die beiden doch recht großen, leicht abgewinkelten Doppelruder sorgen. In jedem Fall: Ein Spaß, der süchtig macht!

Das Cockpit der First 36 ist modular. Genial!

Segler freuen sich über das ziemlich vielseitige Cockpit der BENETEAU First 36. Zunächst einmal ist die First 36 als Yacht mit doppelter Radsteuerung zu kaufen. Als Steuermann hat man hinter dem Rad eine gute Sicht nach vorn und kann sowohl die hinteren Genua-/Gennaker-Winschen wie auch die Traveller-Leinen gut erreichen. Die Kontrolle für den Dieselmotor ist ebenfalls sehr gut an Steuerbord erreichbar.

Zum Trimmen stehen Ihnen 6 Winschen zur Verfügung – Standard auf vielseitigen Regatta-Yachten. Beiderseits des Niedergangs befinden sich die Arbeitswinschen, welche größtenteils die Fallen und Reffleinen der beiden Segel bedienen. Auf dem Süll, etwas zur Hälfte des Cockpits, sind die Schotwinschen für die Großschot angeordnet. Der Großschoter – wenn im Regattamodus – hat von hier aus auch die beste Kontrolle über den großen Traveller, der quer über das komplette Cockpit läuft. Dahinter befinden sich dann die Schotwinschen für die großen Leichtwind-Blister.

Ein kleiner „Kniff“ sorgt für mehr Platz: Etwa ein Drittel der Sitzfläche der Cockpitbank besteht aus einem modularen GfK-Teil, das mit wenigen Handgriffen abgebaut werden kann. Dann entsteht ein noch besser auf crewed racing abgestimmtes Cockpit, da die Segeltrimmer nun noch mehr Platz haben. Nach dem Rennen wieder angebaut, ist die First 36 wieder zum Cruiser umgebaut. Das Cockpit kann mit einem festen oder einem abbaubaren Tisch ausgerüstet werden, der ebenfalls je nach Bedarf die Yacht auf Regatta- oder Urlaubsmodus umstellt. Kleine Ideen mit sehr großer Wirkung.

Eignet sich die First 36 als Urlaubsyacht?

Wer mit der First 36 in den Urlaub segeln will, wird viele Elemente von Cruisern an Bord finden, wenn auch in einer gewichtsoptimierten oder „abgespeckten“ Variante. Die (ziemlich geniale) Möglichkeit, die Cockpitbänke umzubauen, haben wir schon besprochen. Neben dem Fakt, dass man hier mehr Sitz- und Liegefläche erhält, ist unter ihnen sogar noch jede Menge Stauraum für Fender oder Leinen.

Die First 36 kann mit einer klappbaren Badeplattform am Heckspiegel gekauft werden, die das Anbordkommen nach dem Planschen sehr erleichtert. Für mehr reicht diese allerdings nicht, da sie sehr schmal ist. Auch unter Deck bietet die First 36 allen Komfort eines Reiseschiffes: Wir werden später in diesem Text noch Pantry, Badezimmer und Kabinen unter die Lupe nehmen. So viel aber sei verraten: Es finden sechs Erwachsene Schlafplätze in Kabinen an Bord, zwei weitere könnten im Salon schlafen. Im Normalfall aber wird die First 36 eher von zwei Erwachsenen mit 2 Gästen oder Kindern bewohnt, dann nämlich bleibt eine der beiden Achterkammern frei. Diesen Stauraum braucht man auch, denn für einen ausgewachsenen Segelurlaub kommt einiges an Gepäck und Proviant zusammen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Die First 36 reagiert sehr empfindlich auf (zu viel) Zuladung. Der Gleitspaß wird daher mit jedem Kilogramm mehr weiter hinausgezögert, da das Boot immer schwerer wird. Hier ist also cleveres Gewichtsmanagement gefragt, um sich nicht die fantastischen Segeleigenschaften durch übermäßige Zuladung zunichte zu machen.


Carsten Rettig „Wolf im Schafspelz – oder ein Cruiser als Racer verkleidet? Die First 36 hat viele Gesichter. Wer die Kunst des Weglassens mag, wird die First 36 lieben.“
Carsten Rettig, CEO Yachtino

BENETEAU First 36 kaufen - Alle Informationen für Skipper/Segler

Das sollten Sie als Skipper über die First 36 wissen

Wir würden sagen, dass es zwei Arten von First 36-Skippern gibt: Der Urlaubs- und Freizeit-Skipper, der sich über ein außergewöhnlich schnelles Schiff freut auf der einen, und der Regatta-Freak und ambitionierte Leistungssegler, der Rennen gewinnen will, auf der anderen Seite. Beides kann die First 36, allerdings, wie bei allen Kompromissen, nichts davon besonders herausragend.

Fangen wir bei den Regatten an: Wenn Sie in Ihren Racing-Ambitionen nur die Mittwochs-Regatta des lokalen Vereins im Sinn haben, dann wird Sie die First 36 mit einer vernünftigen Laminatsegel-Ausstattung und möglichst wenig Zuladung nicht enttäuschen. Wollen Sie auf den „ernsthaften“ großen Regatten vorne mitspielen, ist etwas mehr Tuning angesagt. Da macht es Sinn, das Segelboot noch mehr abzuspecken: Alles, was schwer ist, sollte ausgebaut werden: Türen, der Herd, die Möbel-Einlagen, der Salontisch und natürlich die Polster müssen raus. Alternativ bietet die Werft mit der First 36 SE eine konsequent auf Racing getrimmte, sehr aggressive Variante der 36 zum Kaufen an, auf die wir gleich noch eingehen werden. Möchten Sie sich den Fahrtenboot-Charakter des Bootes erhalten, bleibt nur der Tuning-Ansatz der First 36 mit strikter Abnehm-Kur.

Ihre Konkurrentinnen, wie die Pogo 36, die JPK-Boote in dieser Größe oder auch die SunFast von Jeanneau kommen da schon etwas besser auf die Regatta eingestellt und sind in puncto Segeleigenschaften unter bestimmten Voraussetzungen und Windkursen sogar besser: Als Regattasegler werden Sie hier sicher ganz genau hinzuschauen wissen und Ihre Wahl treffen.

Die First 36 SE: Lassen Sie es krachen!

Seit 2025 kann man die SE-Variante der First 36 kaufen. „SE“ steht für „Seascape Edition“ und meint in diesem Fall weit mehr, als nur die üblichen, für das Marketing mit Racingstreifen und schwarzem Seezaun versehenen Varianten. Die First 36 SE ist ein komplett neugedachtes Boot, was die lange Entwicklungszeit erklärt. Zunächst einmal ist die Regattavariante ganze 400 Kilogramm leichter als die 36er: Das ist fast eine halbe Tonne! Die Gewichtseinsparung hat man erreicht, indem man das wenige Holz, das die First 36 noch hatte, durch Carbon- und Komposit-Teile ersetzt hat. Vor allem im Salon sieht man das. Übrigens sieht das überraschend schick aus! Auf Deck steht ein Carbon-Mast von Axxon, der sich ebenfalls tüchtig gewichtsreduzierend auswirkt und nebenbei den Schwerpunkt etwas nach unten bringt. Übrigens bleiben die Segelflächen und Segelgrößen gleich. Durch das erzielte Leichtgewicht kann der Ballast etwas reduziert werden (immerhin minus 20 kg) und auch der Tiefgang, der nun bei 1,95 m liegt. Das wird viele Segler freuen! Der Kiel ist übrigens nach ORC optimiert für ein besseres Rating der SE, das die SE nochmal etwas nach vorne bringt.

Im Cockpit wird nun mit einer einfachen Pinne gesteuert, was – unserer Meinung nach – einem Boot wie der First 36 viel besser zu Gesicht steht, als die Doppelradsteuerung der Standard-Schwester. Im Frischwassertank befinden sich nun nur noch 160 Liter, anstelle der 200 Liter bei der First 36. Selbstverständlich kommt auch die First 36 SE mit edlen Winschen, besten Ronstan-Beschlägen und hochwertigsten Leinen. In der Pantry wird nun nur noch an einem kardanisch aufgehangenen Zweiflammen-Herd gekocht (es fehlt also der Backofen) und es gibt ein paar weitere Einschränkungen, den Komfort betreffend, die aber auf einer Regattayacht sowieso keine Rolle spielen würden.

Die First 36 SE ist ein „Biest“, auch dank der etwas anders geformten Bugsektion, welche sich nochmals besser auf das Rating nach ORC auswirkt. Das ganze Segelboot ist auf Single- und Double-Handed sowie crewed Racing ausgelegt, mit vielen Dingen wie Leesegeln in den Kojen etc. Wenn Sie also eine reine Rennziege kaufen möchten, sollte die SE-Variante definitiv eher auf Ihrem Zettel stehen.


BENETEAU First 36 kaufen - Komfort, unter Deck

Was bietet die First 36 unter Deck?

Unter Deck erwartet Sie beim ersten Besuch an Bord er First 36 zunächst ein langgezogenes „Ahhhhhhh!“. Denn die meisten Besucher sind ob des riesigen Volumens des Interieurs überrascht. Die First 36 wirkt innen eher wie eine 38 oder gar 40 Fuß große Yacht, was vor allem an der Schiffsbreite von 3,80 m liegt, aber auch daran, dass das Boot ganz einfach nicht mit Möbeln, Schränken und Regalen vollgestopft ist. Im Gegenteil, das Interieur ist sehr zurück genommen. Es dominiert glänzendes Weiß, ein wenig Holz und zurück genommenes Grau der Polster. Das indirekte Licht erzeugt eine interessante Beleuchtungs-Situation, die ebenfalls Tiefe schafft. Die First 36 schafft es, sofort eine abgeschlossene, beruhigende und schicke Atmosphäre zu erschaffen.

Das Layout unter Deck ist ungewöhnlich für eine 36-Fuß-Yacht, denn dieses Boot kommt ausschließlich als 3-Kabiner. Als Skipper haben Sie also eine (große!) V-Koje im Vorschiff, daran anschließend am Vorschott das Badezimmer (später mehr dazu), dann den klassischen Salon mit zwei sich gegenüberliegenden Sofas und einen zentralen Klapptisch am Mast-Fuß. Dann kommt die (tolle!) Navigations-Station an Steuerbord, gegenüber an Backbord die ungewöhnliche Pantry (mehr dazu gleich). Achtern befinden sich die riesigen Achterkabinen, auf die wir auch noch gleich detaillierter eingehen werden. Sowohl bei der Aufteilung wie auch beim Innenraum-Design (also Farben, Stoff- du Polsterauswahl) gibt es… keine Auswahl. Die Optionsliste sieht hier einfach keine Möglichkeiten vor, sich das Boot etwas individueller zu gestalten. Wenn Sie andere Farben möchten, müssen Sie das nachträglich tun. Sicher eine Maßnahme der Werft, um die – ohnehin schon hohen – Kosten der Produktion niedrig zu halten, denn jede Option bedeutet am Ende Aufwand.

Tolle Pantry mit Pfiff

Wenn man den Niedergang heruntersteigt, läuft man direkt auf einen mittelzentrierten „Pylon“ aus GfK zu. Dieser beherbergt in seinem Inneren den 70 Liter fassenden Top-Loader Kühlschrank. Das ist an sich eine schöne Lösung, denn wie bereits erwähnt, sind alle GfK-Möbelteile im Prinzip ein einziges Teil, nämlich die strukturgebende Innenschale der Yacht. Der zentrale Pylon bekommt damit eine wichtige Funktion für die Pantry. Zudem kann man durch ein Teak-Schneidebrett, das man zwischen Pylon und Pantry einsetzen kann, die Küche in ein „L“ verwandeln und bekommt zusätzlichen Platz zum Arbeiten, Gemüseschnibbeln oder Abtrocknen. Praktisch!

Die an Backbord gelegene Pantry ist ab Werft mit einem 2-Flammen Herd mit Backofen ausgerüstet, der kardanisch aufgehangen ist. Daneben das Waschbecken und eine kleine Arbeitsfläche. An der Schiffswand befinden sich Staumöglichkeiten: Nicht viele, aber ausreichend, wie wir finden.

Die Pantry reicht vollkommen aus, um hier auch für die Familie zu kochen: Sicher kann die Yacht nicht mit einer voll ausgestatteten Schiffsküche eines Fahrten-Cruisers aufwarten, aber bei Seascape und First ging es ja immer auch ein wenig darum, den unnützen, über-exklusiven Ballast einer allzu satten Welt hinter sich zu lassen, um sich auf das Wesentliche zu besinnen und den Spaß wieder zu entdecken. Die Pantry der First 36 ist dabei aber keineswegs asketisch.

Schwachstelle Badezimmer

So genial und bahnbrechend die First 36 in vielen Aspekten auch ist, es kann nicht immer nur Pluspunkte geben. Ein großes Minus – und ehrlicherweise ist dies auch für sehr viele potenzielle Käufer der große Dealbreaker dieses Bootes – ist das Badezimmer des Bootes. Man kann es nicht anders umschreiben als: Viel zu eng! Zwar hat die Werft endlich die Tür zum Bad so eingebaut, dass sie nun nach außen aufgeht, am Grundproblem des Badezimmers hat dies wenig geändert.

Achtung Gebrauchtboot-Käufer: Wenn Sie eine der frühen First 36 kaufen wollen, achten Sie darauf, ob die Badezimmertür nach innen (frühe Modelle) oder nach außen aufgeht. Schwingt sie nach innen, müssen Sie beim Verschließen der Tür mitunter ziemliche Verrenkungen anstellen, um die Tür an sich selbst vorbei und geschlossen zu kommen: Korpulentere Mitsegler werden (noch dazu bei bewegtem Segelboot in Welle) damit große Probleme haben!

Das ist bei den neueren Boote zwar behoben, dennoch ist das Badezimmer extrem klein. Das Waschbecken – welches noch sehr flach ist und bei Lage bzw. Welle damit kaum benutzbar – muss man von der Wand abklappen, um es benutzen zu können. Mehr als Zähneputzen und Katzenwäsche ist da aber nicht drin. Nur wenn aufgeklappt, kann man das drunter liegende Pump-WC benutzen. Wer duschen will, darf sich danach auf eine Rücken belastende Trocknungs- und Reinigungs-Aktion freuen. Man muss schon sehr, sehr viele Augen zudrücken für dieses Bad: Wir können Ihnen nur empfehlen, sich mit diesem Teil des Bootes sehr genau und eingehend zu beschäftigen, es vor allem live und in Farbe ausgiebig zu „testen“, bevor Sie hier etwas kaufen, was für Sie oder Ihre Mitsegler nicht passt.

Es gibt Gerüchte, das Seascape und BENETEAU an einer 2-Kabinen-Variante der First 36 arbeiten. Hierbei würde das Badezimmer vom Vorschott nach achtern wandern, wobei die Steuerbord-Kabine wegfiele zugunsten eines vernünftig dimensionierten Badezimmers (und dann wahrscheinlich einer großen Backskiste). Das würde den Eignerbereich nochmals sehr aufwerten und auch der durchschnittlichen Nutzung der Yacht durch 2-4 Personen näher kommen. Im Prinzip also die First 30 in groß. Wann und ob diese Variante kommt, ist Stand Ende 2025 noch nicht klar. Schön wäre es in jedem Fall, würde allerdings auch dem Gebrauchtboot-Wert der 3-Kabiner zusetzen. Gut für Käufer, schlecht für Verkäufer.

Modulare Kabinen, viel Platz zum Schlafen…

Die Achterkammern sind sehr geräumig. Sie sind absolut symmetrisch und bieten 1,90 m Stehhöhe, was hier hinten auf so kleinen Booten ungewöhnlich ist. Die Betten messen vernünftige 2,02 x 1,35 m, was mehr als ausreichend für 2 Personen ist. In beiden Kabinen kann man Matratze und Polster der innenliegenden Koje wegnehmen, wenn man hier nur alleine schlafen möchte. Der entstandene Mittelgang kann nun für jede Menge Gepäck oder anderes (Proviant, Segeltaschen etc.) genutzt werden.

In einem zweiten Step kann man nun beide Matratzen (hochkant an die Schiffswand gelascht) wegnehmen und erhält eine komplette freie Kammer für Zuladung oder Proviant. Diese Variante wird von vielen Eigner bevorzugt, da man ehrlicherweise kaum mit 6 Personen segelt und daher keine vollen 3 Kabinen benötigt. Möglich ist auch, die Frontkammer leer zu räumen und nur achtern zu „wohnen“: Aktiver segelnde Skipper nutzen dann die Vorschiffskammer für Segel, wie Gennaker oder Code 0, die man schnell durch die große Luke im Bug an Deck oder wieder unter Deck verbringen kann.

Die Kunst des Weglassens: Oder, weniger ist mehr

Seascape, das ist Segeln mit einem Augenzwinkern. Die Philosophie der Boote war schon immer den Spaß am Segeln nach vorne zu bringen. Und damit, den Ballast, den unnützen Luxus, alles Schwere, alles Komplexe, an Land zu lassen. Gar nicht erst einzubauen. Das ist in vielen Punkten fast schon genial gelöst (modulare Achterkammern, die herausnehmbaren Cockpit-Bänke oder der zentrale Kühl-Pylon), kann aber für manche potenziellen Kaufkunden „zu weit“ gehen. Wenn Sie mehr Luxus, mehr Komfort, mehr Holz und vor allem mehr individuelle Auswahlmöglichkeiten suchen, dann wird Ihnen die First 36 wahrscheinlich zu spartanisch erscheinen – wenn Sie endlich die Chance nutzen wollen, Ballast abzuwerfen und ganz neu ohne bremsende Anhänge zu starten, dann kann die First 36 eine ganz neue Art von Segelerfahrung für Sie bedeuten.

Die First 36 auf dem Gebrauchtboot-Markt

Es gibt sie durchaus, die First 36 als Gebrauchtboot zu kaufen. Durch die noch eher geringe Stückzahl der gebauten Einheiten und der hohen Neuboot-Preise, sind auch die Preise für gebrauchte 36er noch recht hoch. Das Boot ist aufgrund seiner hohen Fertigungsqualität diese wert, bei allzu niedrig angesetzten Offerten sollten Sie daher sehr genau hinschauen. Neuboot-Käufer wird diese Seascape-typische Wertbeständigkeit freuen – Gebrauchtboot-Kunden dürften eher vergebens auf echte Schnäppchen hoffen.

Wie bei allen BENETEAU-Yachten ist auch die First 36 anfällig für eine überschnelle Abnutzung der laminierten oder furnierten Hölzer: Achten Sie bei gebrauchten Yachten auf die Treppenstufen und Umleimer. Die Bodenbretter (vor allem der ersten Boote) sind eine Schwachstelle, sie reagieren empfindlich auf Nässe, können sich wellen, quellen auf und delaminieren im schlimmsten Fall das Deko-Furnier.

BENETEAU First 36 kaufen - Das gefällt uns besonders:

  • Zeitloses, sehr modernes Design
  • Hohe Segelperformance bei einfacher & sicherer Bedienbarkeit, sehr steif & robust
  • Enormes Platzgefühl innen, riesiges Volumen für „nur“ 36 Fuß

BENETEAU First 36 kaufen - Da sollten Sie genau hinschauen:

  • Nicht mit zu vielen Extras überladen, dann wird sie zu schwer fürs schnelle Gleiten
  • Badezimmer könnte für viele viel zu klein sein
  • Qualität der Bodenbretter

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