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Segelboot Dufour 48 kaufen
Dufour 48 - auf Yachtall.com
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Dufour 48 Catamaran
Segelboot / Segel-Katamaran: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,90 m x 7,90 m, 14,90 x 7,90 m Bj.: 2019, Kabinen: 6
Motor: 60 hp Diesel, 2 x 60 PS (44 kW), Diesel
€ 530.000
Liegeplatz: Kroatien, Dubrovnik
2019
Finanzierung: z.B. mtl. € 4.857,53
Dufour 485 Grand Large
Segelboot / Slup: Dufour, GebrauchtbootLänge x Breite: 14,40 m x 4,70 m, 14,40 x 4,70 m Bj.: 2008, Kabinen: 4
Motor: Volvo Penta D2-75, 75 PS (55 kW), Diesel
€ 158.900
Liegeplatz: Frankreich, Canet-en-Roussillon
2008
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.707,51
Dufour 48
Segelboot / Segel-Katamaran: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,70 m x 8 m, 14,70 x 8 m Bj.: 2026, Kabinen: 5
Motor: Nanni Diesel, 2 x 59 PS (43 kW), Diesel
€ 280.000
Liegeplatz: Kroatien, Pirovac
2026
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.779,41
Dufour 485 Grand Large
Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,73 m x 4,70 m, 14,73 x 4,70 m Bj.: 2008, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 110 PS (81 kW), Diesel
€ 179.000
Liegeplatz: Niederlande/Holland, Contact De Valk Sint Annaland
2008
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.923,50
Dufour 485 Grand Large
Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,40 m x 4,70 m, 14,40 x 4,70 m Bj.: 2008, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 75 PS (55 kW), Diesel
€ 195.000
Liegeplatz: Frankreich, Le Grau-du-Roi
2008
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.094,40

Dufour 485 Grand Large
Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,75 m x 4,70 m, 14,75 x 4,70 m Bj.: 2008, Kabinen: 4
Motor: Volvo Penta DD275C, 75 PS (55 kW), Diesel
€ 159.000
Liegeplatz: Spanien, Empuriabrava
2008
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.708,59
Dufour Catamaran 48
Segelboot / Segel-Katamaran: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,20 m x 8 m, 14,20 x 8 m Bj.: 2020, Kabinen: 5
Motor: Volvo Penta, 2 x 60 PS (44 kW), Diesel
€ 560.000
Liegeplatz: Griechenland, Contact De Valk Multihull
2020
Finanzierung: z.B. mtl. € 5.132,48
Dufour 48
Segelboot / Segel-Katamaran: Dufour, NeubootLänge x Breite: 15,29 m x 4,85 m, 15,29 x 4,85 m Bj.: 2026, Kabinen: 3
Motor: 57 PS (42 kW), Diesel
€ 355.000
Liegeplatz: Frankreich, Golfe-Juan, Vallauris
2026
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.251,22
Dufour Catamaran 48
Segelboot / Segel-Katamaran: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,20 m x 8 m, 14,20 x 8 m Bj.: 2020, Kabinen: 5
Motor: Volvo Penta, 2 x 60 PS (44 kW), Diesel
€ 560.000
Liegeplatz: Griechenland, Contact De Valk Corfu
2020
Finanzierung: z.B. mtl. € 5.132,48
Dufour 48
Segelboot / Segel-Katamaran: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,70 m x 8 m, 14,70 x 8 m Bj.: 2020, Kabinen: 5
Motor: 2 x 60 PS (44 kW), Diesel
€ 700.000
Liegeplatz: Griechenland, .
2020
Finanzierung: z.B. mtl. € 6.399,73
Dufour 48
Segelboot / Segel-Katamaran: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,40 m x 8 m, 14,40 x 8 m Bj.: 2024, Kabinen: 6
Motor: Nanni Diesel N4.65, 2 x 60 PS (44 kW), Diesel
€ 950.000
Liegeplatz: Spanien, Dénia
2024
Finanzierung: z.B. mtl. € 8.655,32
Dufour 48 Catamaran
Segelboot / Segel-Katamaran: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,20 m x 8 m, 14,20 x 8 m Bj.: 2022, Kabinen: 5
Motor: Volvo Penta, 2 x 60 PS (44 kW), Diesel
€ 695.000
Liegeplatz: Kroatien
2022
Finanzierung: z.B. mtl. € 6.338,41
Dufour 48
Segelboot / Kreuzer/Fahrtenyacht: Dufour, Neuboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 15,29 m x 4,85 m, 15,29 x 4,85 m Bj.: 2026, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 4JH80, 80 PS (59 kW)
€ 529.000
Liegeplatz: Italien, Lignano Sabbiadoro
2026
Finanzierung: z.B. mtl. € 4.836,45
Dufour 48 Catamaran
Segelboot / Segel-Katamaran: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,90 m x 7,90 m, 14,90 x 7,90 m Bj.: 2019, Kabinen: 4
Motor: 2 x 60 PS (44 kW), Diesel
€ 550.000
Liegeplatz: Kroatien
2019
Finanzierung: z.B. mtl. € 5.040,83
Dufour 485 Grand Large
Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 14,40 m x 4,70 m, 14,40 x 4,70 m Bj.: 2011, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 4JH4-HTE, 110 PS (81 kW), Diesel
€ 190.000
Liegeplatz: Italien, Chiavari
2011
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.041,70
Die Vielseitige: 50 Fuß, die Eigner wie auch große Familien mit Freunden erfreuen
Lassen Sie sich nicht täuschen: Die „48“ im Namen der Dufour 48 macht sie kleiner, als sie ist. Mit einer Gesamtlänge von 15,29 m bis zum Bugspriet ist diese Yacht etwas länger als 50 Fuß und zählt damit schon zur oberen Klasse bei den Serienyachten. Das Segment der 15-Meter-Yachten ist heiß umkämpft und so versucht sich jeder Hersteller mit seinem Produkt ganz besonders zu positionieren. Was macht die Dufour 48 nun also in ihrer Essenz aus? Wir finden, dass dieser Cruiser aus der Feder von Umberto Felci vor allem für den aktiven Segelurlaub mit Freunden oder der Familie bestens geeignet ist: Der moderne Rumpf bietet sowohl ausreichende Stabilität und Steifigkeit, um auch einmal bei etwas ruppigerem Wetter und Seegang souverän zu segeln, er kreiert aber auch im Inneren genau den Raum, den anspruchsvolle Eigner von einer ausgesprochenen Urlaubsyacht zurecht erwarten. Sie sind auf der Suche nach einem neuen oder gebrauchten Segelboot um die 15 Meter? Dann lassen Sie uns herausfinden, ob die Dufour 48 Ihre neue Yacht werden kann …
Outdoor-Living und maximale Erholung: Das Konzept der Dufour 48
Die Werft Dufour aus La Rochelle hat sich seit den Neunzigerjahren komplett neu erfunden: Damals noch bekannt für eher Performance-orientierte Segelyachten, die in Regatten durchaus konkurrenzfähig mitsegeln konnten, hat man sich am Atlantik vor allem seit der 2010er Jahre mehr und mehr auf den Freizeit-Segler und den perfekten Wasser-Urlaub konzentriert. Haus-Designer Umberto Felci, der anderweitig die Edel-Yachtmarke ICE Yachts oder viele luxuriöse One-off-Projekte gezeichnet hat, ist seit über 20 Jahren für diese Entwicklung verantwortlich. Schon die Grand Large-Reihe, die Yacht-generation vor der jetzt aktuellen, ließ deutlich den Trend hin zu mehr Volumen erkennen. Neben dem Plus an Volumen, das sich unter Deck vor allem in geräumigen Salons und Kabinen zeigt, werden Dufour-Yachten immer mehr mit Urlaubs-Gadgets und Gimmicks ausgestattet: So war es die Dufour-Yacht, die als erste den Plancha-Grill am Heck als fest eingebautes Element angeboten hat. Eine Option, die auf der aktuellen Dufour 48 beispielsweise zu einer ausgewachsenen Wetbar mit BBQ und Spülbecken weiterentwickelt wurde. Dazu kommen immer mehr Lounge- und Liegeflächen für die Gäste: Liegen auf dem Vorschiff, ein großes Cockpit, die großflächige Badeplattform und viele modular verwandelbare Ideen vergrößern den Komfort vor Anker oder im Hafen. Sie ist eben eine echte Urlaubs-Maschine, eine wahre Insel der Entspannung.
Felci versucht trotzdem, das Thema Gewicht, Rigg sowie Segelfläche nicht außer acht zu lassen: Denn die Dufour soll auch weiterhin ein agiles Segelboot bleiben, das den Eignern und Gästen Spaß bringt, wenn man mal nicht vor Anker liegt. Das gelingt bei nicht allen Dufours, vor allem die kleineren Modelle sind im Vergleich zum Wettbewerb eher schwerer (und damit behäbiger, gerade beim Leichtwind, den man im Urlaub ja bevorzugt), die Dufour 48 allerdings gehört nicht dazu: Mit nur 13 Tonnen Light Displacement liegt sie im sehr guten Mittelfeld des Serien-Wettbewerbs von Beneteau, Jeanneau, Hanse und Bavaria.
Dufour 48 zum Kaufen: Moderne Linien und optische Kniffe vom Designer Umberto Felci
In der aktuellen Dufour-Generation dominieren die großen, schwarzen Rumpffenster das moderne, kantige Design der Yachten. Diese sind zum großen Teil nur Deko, die echten Fenster-Öffnungen dahinter sind wesentlich kleiner – man muss also keine Angst haben, dass hier etwas passiert. Felci führt diese Design-Kniffe ein, um das relativ große Freibord der Yachten, also die hohen Bordwände, optisch etwas zu kaschieren. Die langgezogenen Fenster flachen das Boot optisch ab, lassen es sehr dynamisch wirken. Das kommt vor allem bei einem jüngeren Kauf-Publikum an: Zusammen mit den schön gestalteten Bug-Formen (vor allem bei der Dufour 470 sehr gelungen!) entsteht der Eindruck, dass es sich bei den Yachten um Performance-Cruiser handelt.
Das sind sie allerdings definitiv nicht. Auch wenn eine Dufour im Vergleich zum Serien-Wettbewerb immer schon als gut segelndes Boot bekannt war, können diese volumen-orientierten Rümpfe eher keine Regatten mehr gewinnen. Wohl aber gute Etmale auch bei langen Schlägen generieren, denn der Segelplan der Dufour 48 – das sieht man schon am dynamischen Mastfall – ist durchaus in der Lage, gute Geschwindigkeiten auch bei leichtem und mäßigen Wind zu generieren.
Unter Deck hat Luca Ardizio wieder seine Idee vom modernen Boots-Interieur verwirklicht. Vor allem die Dinette ist als Höhepunkt unter Deck in dieser Form auf keiner anderen Yacht zu finden – später dazu noch mehr.
Dufour 48 kaufen - Rumpf, Konstruktion, Bauweise & Segelplan
Gewohnt hochwertige Bauweise: Infusion bei Deck und Rumpf
Anders als die meisten anderen Serienhersteller setzt Dufour schon bei der kleinsten Yacht im Portfolio auf die moderne Herstellungsmethode der Vakuum-Injektion und -Infusion. Hierbei werden zum Beispiel für das Deck der Dufour 48 die Glasfaser-Matten und Sandwich-Schäume „trocken“ in die Form gelegt, alles wird peinlich genau ausgerichtet und mit Sprühkleber fixiert. Bei der Vakuum-Injektion gibt es eine A- und eine B-Form, was ein einwandfreies Ergebnis auf beiden Seiten der Form garantiert. A und B werden übereinander gelegt und luftdicht verschlossen. In das eine Ende der Form wird nun eine ganz genau abgemessene Menge an Harz injiziert (daher auch die Bezeichnung „Injektion“), wobei am anderen Ende der Form über Schläuche ein Vakuum (kein komplettes Vakuum, wohl aber ein sehr starker Unterdruck) erzeugt wird. Durch diesen starken Unterdrück „zieht“ das Vakuum das Harz durch die ganze Form. Alle Fasermatten-Lagen und Schäume werden restlos und bis in die kleinste Ecke durchtränkt. Nach etwa einem Tag kann eine große Laminationsform geöffnet werden und das Bauteil ist fertig.
Die Vorteile dieser (teureren) Fertigungsmethode ist die hohe Gewichtsersparnis gegenüber dem massiven „Handauflegeverfahren“ und die höhere die Osmose-Sicherheit, da nicht mit preiswertem Polyester, sondern Vinylester gearbeitet wird. Da sowohl die A- wie auch die B-Seite in einer Form liegen, ist das „Innen“ und das „Außen“ eines so hergestellten Decks sehr hübsch anzusehen. Daher braucht man weniger Nacharbeiten oder Paneele.
Der Rumpf der Dufour 48 wird im Vakuum-Infusions-Verfahren hergestellt, das ähnlich aber nur mit einer A-Seite funktioniert. Dufour verwendet für die Sandwich-Hartschäume zudem Produkte mit einem hohen Anteil an recycleten PET-Flaschen. Ein guter Ansatz für die nachhaltige Verwertung wertvoller Rohstoffe.
Für jeden Segler-Typ etwas dabei: Agile Segelleistungen
Wir haben es schon angedeutet: Die Dufour ist bekannt für ordentliche Segelleistungen. Neben Hanse Yachts ist die Werft in La Rochelle der einzige Serien-Anbieter, der weiterhin konsequent auf Einruder-Steuerung setzt, während alle anderen die Doppelruder-Steuerung bevorzugen. Wie bei allem im Bootsbau kommt dies mit Vorteilen und auch Kompromissen. Segler, die schon immer mit einem Single-Rudder-Boot gefahren sind, finden oftmals den Umstieg auf Doppelruder-Yachten schwierig. Zu sehr hat man sich an das im Schraubenstrom platzierte Ruder gewöhnt und seine eigenen An- und Ablege-Strategien entwickelt. Da Doppelruder nicht mehr den Strom des Schiffspropellers nutzen können, muss man sich hier vor allem bei den Manövern doch grundlegend umorientieren und wieder „üben“. Zudem bieten Einruder-Yachten ein etwas besseres Feedback, da weniger Umlenk-Seile und Ketten notwendig sind, Doppelruder dämpfen die Wirkung des Wassers am Ruderblatt fast komplett weg.
Andererseits müssen Einruder-Steuerungen viel massiver ausgelegt werden und die Blätter gehen auch sehr viel tiefer nach unten – aufpassen in versandeten Häfen beim rückwärts Anlegen! Bei viel Krängung und Amwindkursen segeln Doppelruder-Yachten deutlich entspannter, mit viel weniger Ruderdruck und auch effizienter, da die abgewinkelten Stummel-Blätter bei Krängung nun gerade ins Wasser eintauchen. Wohingegen bei Hanse und Dufour das Single Rudder immer schräg stehen wird. Damit versucht es, nach Luv steuernd, das Boot „aus dem Wasser zu heben“ und nach Lee steuernd, es „ins Wasser zu drücken“. Hier geht dann so einiges an Energie verloren. Auch die Autopiloten müssen mehr arbeiten und verbrauchen mehr wertvolle Batterie-Power. Als Interessent und zukünftiger Eigner, egal ob als Segel-Anfänger oder alter Hase, macht es Sinn, bei einem Umstieg dieses neue Steuer- und Manövrierverhalten einmal zu testen, beispielsweise bei einer Charter-Woche oder einem Probesegel-Termin mit dem Bootshändler.
Die Rigg-Optionen der Dufour 48: Von zart bis hart
So oder so – wenn die Einruder-Steuerung kein Problem für Sie ist, dann dürfen Sie sich bei der Dufour 48 über drei generelle Rigg-Varianten freuen. Die Werft konnte sich über die Jahre immer mehr auch bei den großen Charterflotten-Betreibern positionieren: Die schätzen das Volumen wie auch den attraktiven Preis der Yachten aus La Rochelle. Im Charterbetrieb sind Segelleistungen natürlich eher zweit- oder drittranging, zudem sind meist nur wenige der Chartergäste „echte“ Segler. Daher ist die Dufour 48 in der kleinsten Variante „Easy Sailing“ mit einer einfachen Selbstwendefock und auf Wunsch mit einem Rollgroß-Segel ausgestattet. Damit kann diese große Yacht komplett über nur zwei Winschen gesegelt und kontrolliert werden.
Wer mehr Segelfläche – und damit mehr Power und Performance wünscht – der ist mit den „Ocean-“ und „Performance-Paketen“ der Werft besser bedient: Eine große, überlappende Genua sowie das ausgestellte, klassisch durchgelattete Großsegel sorgen dann für Segelspaß pur. Für die Leichtwind-Passagen empfiehlt es sich sehr, die Dufour 48 mindestens mit einem A3-Fahrtengennaker auszurüsten, der auf den „Urlaubskursen" zwischen 80 und 160 Grad AWA auch bei unter 10 Knoten Windspeed für Vortrieb sorgt. Wer in die Französin in ausgesprochen dynamischen Revieren mit oft wechselnden Windrichtungen segeln will – beispielsweise in der Ostsee oder auch in Griechenland – der sollte für die Windkurse am Wind zwischen 40 und 100 Grad auch einen Code 0 an Bord haben: Das bringt definitiv mehr Spaß, als bei Leichtwind den 60 PS-Motor laufen zu lassen!
Für den reinen Küsteneinsatz und das Daysailing: Die Dufour 48 als Elektro-Boot
Ja, auch das gibt es: 50-Fuß-Yachten, die eigentlich „nur“ den Hafen verlassen, ein paar Stunden in einer schönen Bucht vor Anker gehen, um sich dann abends wieder am Liegeplatz einzufinden. Wer sich mit seinem Boot konsequent in Küstennähe aufhalten möchte und auch am Liegeplatz über entsprechende Lade-Möglichkeiten verfügt, der kann die Dufour 48 als voll-elektrisches Boot bestellen. Hierbei wird der ansonsten verbaute 60 PS-Diesel durch einen elektrischen 25 Kilowatt Pod-Antrieb ausgetauscht. Die moderne Lithium-Batteriebank fasst nun 27 Kilowattstunden, die auf 32 kW aufgestockt werden können. Damit ist in etwa die gleiche Leistungsfähigkeit, was Drehmoment, Kraft und Speed angeht, sichergestellt, wie beim Diesel. Selbstverständlich kann die jetzige Batterietechnologie noch nicht die Reichweiten erzielen, die mit 250 Litern Diesel erreicht werden können.
Ein Diesel-Generator (ganz ohne geht es also nicht) kann flüsterleise mit seinen auf Batterieladung optimierten 14 kW allzu leere Batterien wieder aufladen. Wer schnell segelt, schaltet beim Upgrade die Rekuperations-Funktion des Propellers hinzu und kann bis zu 1,5 kW elektrische Energie in die Batterien pumpen. Sie legen die Dufour 48 in ein sonnensicheres Revier? Wer die Option des festen GfK-Bimini wählt, der kann das Dach mit bis zu 1,3 kW Solarpaneelen bestellen, welche stetig nachladen – das geht dann übrigens natürlich auch bei der klassischen Variante mit Diesel-Maschine. Wir finden diesen Ansatz unterstützenswert und eine durchaus attraktive Alternative für ein Segelprogramm, das die Yacht als reines Dayboat im Küstenbereich nutzt.
„Die Dufour 48 ist wirklich der Tausendsassa unter den Serienbooten um 15 Meter Schiffslänge: Sehr vielseitig, dabei immer sehr komfortabel. Und sogar ein bisschen innovativ …“Dufour 48 zum Kaufen: Alle Informationen für Skipper/Segler
Die vielseitige Segelyacht in 50 Fuß
Dufour hat mit der neuen 48er eine wirklich vielseitig einsetzbare Yacht vorgestellt, die viele unterschiedliche Zielgruppen ansprechen soll. Durch die drei Rigg-Varianten und die Wahl zwischen dem 2,35 m tiefen Standard-Kiel und dem 1,75 m tiefen Kurzkiel ergeben sich viele Kombinationsmöglichkeiten, um das Boot an Ihr Segelprogramm und das im revier vorherrschende Wetter anzupassen. Dennoch bleibt der Fokus auf maximalen Komfort und viel Erholung der „rote Faden“ dieses Bootes, weshalb wir hier noch auf einige Besonderheiten der Yacht etwas genauer eingehen möchten.
„Lass’ die Sonne in Dein Herz“: Die Dufour 48 und das Licht
Sie segeln in einem eher dunklen, oft bewölkten oder wechselhaften Revier, wie Nordsee, Ostsee oder Nordatlantik? Oder Ihnen ist es sehr wichtig, dass der Sonnenschein Ihrer bevorzugten Urlaubs-Segelregion auch wirklich bis in alle Ecken unter Deck vordringen kann? Dann ist die Dufour 48 für Sie das Richtige zum Kaufen: Innenraum-Designer Luca Ardizio hat dieses Schiff mit überraschend vielen Skylights im Deck, Luken und großen Fenstern in Aufbau und Rumpf versehen. Natürliches Licht spielt in allen aktuellen Dufour-Yachten eine große Rolle, die 48 sticht aber hierbei hervor: Von Extrafenstern in der großen Eigner-Kabine bis zu den Rumpffenstern in den Gästekabinen achtern, ist das Boot geradezu lichtdurchflutet. Das schafft eine helle, freundliche Stimmung vor allem dann, wenn es draußen nicht so schön ist: Jeder Sonnenstrahl wird genutzt und im Innenraum durch die vielen hellen Paneele und Holzflächen bei der Reflektion multipliziert.
Überraschung: Die Dufour 48 als echte Fahrtenyacht
Eigentlich ist das so gar nicht die DNS der aktuellen Dufour-Modelle, aber die 48 kann auch Fahrtenboot: Sie haben bei der Gestaltung des Innen-Layouts die Möglichkeit, die der Backbord-Gästekabine vorgelagerte Kabine als „Hauswirtschaftsraum“ auszustatten: Hier befinden sich dann neben viel Stauraum auch Ihre Waschmaschine und der Trockner. Vis-a-vis können Sie sogar anstelle des Badezimmers ein Board-Office einrichten lassen. Zusammen mit einem Starlink-System oder anderen WiFi-Routern verlagern Sie Ihren Arbeitsplatz einfach an Bord und haben hier unten ein ruhiges, abgeschlossenes Büro.
Als großes 15-Meter-Schiff ist die Dufour 48 nicht nur in der CE-Kategorie A für die unlimitierte Ozeanfahrt zugelassen, sondern mit den „Ocean-“ oder „Performance-Paketen“ mehr als in der Lage, Sie schnell, sicher und komfortabel über den Atlantik und darüber hinaus zu bringen.
Dufour 48 zum Kaufen - Die Kabinen- und Badezimmer-Varianten
Abgesehen von der doch überraschenden Möglichkeit, dieses Boot als Fahrtenyacht auszustatten, bietet die Dufour 48 generell vier Layout-Varianten für die Innenraumgestaltung. Das ist vor allem in Bezug auf die Auswahl der Schiffs-Pantry mehr, als andere Werften an Individualisierung vorsehen. Denn bei der Bordküche haben Sie die Wahl zwischen einer klassischen Längspantry, die an Backbord (wo sie hingehört) installiert ist, oder der wie wir finden sehr hübschen und innovativen „Front-Panty“, die über die gesamte Bootsbreite am Vorderschott untergebracht ist. In diesem Fall befindet sich die Küche genau auf dem Kiel und damit am Drehpunkt der Yacht – in schlechtem Wetter und bewegter See wird hier der ruhigste Ort des Bootes sein. Für Eigner mit Fahrten-Ambitionen durchaus eine interessante Option.
In der riesigen und sehr schick gestalteten Eigner-Kabine im Bug sind Dusche und WC getrennt. Das Island Bett ist ausreichend dimensioniert und gibt einen schönen Blick durch die Rumpffenster frei. Hier ist ebenfalls mehr als genug Stauraum für Ihre Segelsachen vorhanden. In der Charter-Version der Dufour 48 wird die Eignerkammer durch ein Längsschott getrennt, so haben beide Frontkabinen nun auch ihr eigenes Badezimmer.
Achtern gibt es immer zwei gleichgroße Gästekabinen, die wohl dimensioniert und angenehm hell sind. Im Standard hat die Dufour 48 hinten nur das Badezimmer an Steuerbord: Wenn Sie keinen Hauswirtschaftsraum benötigen, könnte dieser an Backbord zum zweiten Bad hinten ausgerüstet werden. Diese Kammer kann allerdings auch eine Pullman-Kabine sein, was dann die maximale Auslastung mit 10 Schlafplätze + Skipper-Kabine bedeuten würde.
Muss man mögen: Der extravagante Salon
Ein visueller „Höhepunkt“ im Salon ist der extravagante Dinner-Tisch. Ardizio hat hier, ob bewusst oder unbewusst, einen kleinen „Stolperstein“ eingebaut, denn die Diamant-artige Form des Tisches muss man mögen. Die auf Segelbooten einmalige und damit sehr kontroverse Tischform hat schon so manchen Kaufwilligen zum „Nein“ bewegt, findet aber durchaus seine Liebhaber, die „endlich mal etwas anderes“ wollen. So oder so: An dem Tisch finden bis zu 8 (!) Personen bei der Längspantry-Variante Platz, oder bis zu immerhin noch 6 Personen bei der kleineren Front-Pantry. Wir möchten Ihnen empfehlen, beide Salon-Varianten sehr genau in einem echten Boot zu erforschen, denn immerhin werden Sie hier eine Menge Zeit verbringen.
Badeinsel und Oase der Entspannung: Die Dufour 48 hat es drauf
An Deck findet das meiste Bordleben statt. Die Dufour 48 bietet viele verschiedene Bereiche, die Entspannung und Ausspannen bieten. Zunächst ist das Vorschiff so gestaltet, dass man eine große Sunlounge mit sehr bequemen Polstern auf dem Aufbau einrichten kann: Wenn man hier noch ein Sunshade am Vorstag installiert, könnte dies Ihr neuer Lieblingsplatz werden. Nah am Wasser, und doch geschützt und vor allem weit weg vom Trubel im Cockpit. Hier kann man entspannt ein Buch lesen oder einfach nur in der Sonne bei der Lieblingsmusik entspannen.
Achtern ist das geräumige Cockpit Dreh- und Angelpunkt des Bordlebens. Zwei geteilte Cockpittische lassen den Mittelgang frei, sodass jederzeit eine hindernisfreie Zirkulation gegeben ist. Da die Arbeitswinschen der Dufour 48 beiderseits des Niedergangs installiert sind, müssen Skipper oder Steuermann hier desöfteren hindurchlaufen und behindern so nicht die Gäste. Wir finden, man hätte bei 50 Fuß durchaus alle Leinen nach Achtern legen können, wie es bei Oceanis & Co der Fall ist, aber vielleicht ist diese Konfiguration der Dufour auch eine Referenz zum aktiven Segeln.
Ganz hinten ist das Heck komplett mit den Steuermannssitzen und der zentralen Wetbar-Einheit geschlossen. Die Wetbar wird aufgeklappt und der BBQ-Chef bedient den Plancha-Grill von der dann ausgeklappten Badeplattform aus. Hier befindet sich neben dem Grill selbst auch ein Spülbecken (etwa um den frisch geangelten Fisch auszunehmen und zu säubern) sowie Kühlmöglichkeiten. Schöne Idee: Die Wetbar-Einheit lässt sich zum Cockpit hin mit einem großen, zentralen GfK-Teil erweitern, das dann mittels großem Polster zu einer mittigen Sonneninsel werden kann. Schick!
Dufour geht preisaggressiv am Markt vor
Zwar sind die Zeiten der absoluten Kampfansagen mit Dumpingpreisen nach der Übernahme der Werft durch den Katamaran-Hersteller Fountaine-Pajot längst vorbei, doch die Dufour 48 setzt mit einem Einstiegspreis von zurzeit nur 355.000 Euro Netto eine deutliche Duftmarke im 50-Fuß-Segment der Serienboot-Hersteller. Dennoch kann man sich über die verschiedenen Optionen, vor allem über die vielen so attraktiven Komfort-Pakete und -Elemente schnell in die selben Budget-Dimensionen klicken, in denen auch die anderen Marken sich bewegen. Dennoch behält die Werft ihr Kalkül bei, mit äußerst ansehnlichen Startpreisen Konkurrenz wie Zielkunden gleichermaßen „nervös“ zu machen. Dass dieses Kalkül zumindest für den Charterbereich aufgeht, können wir sehen – hier werden aktuell viel und gern Boote in La Rochelle bestellt.
Zusammenfassung und Fazit
Ist die Dufour 48 Ihre nächste Yacht?
Wenn Sie eine vielseitige, eindeutig auf Komfort ausgelegte Segelyacht kaufen wollen, dann sollten Sie sich die Dufour 48 anschauen. Ein gutes Verhältnis von Gewicht zu Segelfläche verspricht (zumindest für die „Ocean-“ und „Performance-Version“) gute, agile Segelleistungen. Die Auswahl innen ist extrem hoch, weshalb für jedes Segelprogramm und Revier etwas dabei sein sollte. Die Verarbeitung ist auf dem guten Niveau der Serien-Hersteller, wobei vor allem Rumpf und Deck dank Vakuum-Verfahren hochwertig gefertigt sind. Eine schicke, vielseitige Urlaubsyacht, die durchaus „Ecken und Kanten“ hat.
… oder doch lieber die Dufour 470?
Nur unwesentlich kleiner, in der aktuellen Version an das Design der Linie angepasst aber noch auf dem Stand der „alten“ Grand Large-Linie könnte die Schwester der Dufour 48, die 470 eine interessante (auch budgetär) Alternative sein. Wir wissen nicht, wie lange die Werft diese Yacht noch im Programm haben wird, da sich beide Boote doch schon sehr ähneln – wenn Ihnen Segelperformance doch einen Ticken wichtiger ist, dann sollten Sie sich die Dufour 470 einmal genauer ansehen.
Dufour 48 kaufen - Das gefällt uns besonders:
- Viel, viel Platz und hohe Modularität bei der individuellen Gestaltung.
- Toller Eignerbereich, die Front-Küche ist etwas ganz Besonderes.
- Attraktiver Einstiegspreis in die 50-Fuß-Klasse.
Dufour 48 kaufen - Da sollten Sie genau hinschauen:
- Das attraktive Einstiegsbudget kann schnell „eskalieren“.
- Salon, vor allem der Dinner-Table, kann gewöhnungsbedürftig sein.
- Die Elektro-Variante ist eher etwas für den Küsten-/Daysailing-Betrieb.
Weitere Reviews und Testberichte:




















































