Segelboot Dufour 470 kaufen

Dufour 470 - auf Yachtall.com

Bootsart:
Segelboot
Boot-Kategorie:
Segelyacht
Hersteller:
Baujahr:
1986 - 2026
Preis:
ca. € 254.000 - 725.900
Länge:
13,99 - 14,99 m
Breite:
4,70 - 4,80 m
Tiefgang:
1,80 - 2,60 m
Kabinen:
2 - 6
Die Dufour 470 wurde 2021 von Umberto Felci auf Basis der Grand Large 460 entwickelt: Schöne Segelleistungen werden mit viel Komfort, vor allem unter Deck verbunden. Finden Sie heraus, ob dies Ihre neue Segelyacht sein kann … Mehr als nur eine Überarbeitung – ein komplett neues Segelboot!
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11 Segelboote Dufour 470 zum Kaufen

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Dufour 470

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 14,85 m x 4,70 m, 14,85 x 4,70 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta, 75 PS (55 kW), Diesel
€ 349.000
Liegeplatz: Frankreich, Var
2024
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 349.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.196,26

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Dufour 470

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 14,85 m x 4,74 m, 14,85 x 4,74 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta D2-75, Diesel
€ 349.000
Liegeplatz: Frankreich, Le Lavandou
2024
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 359.000 € 349.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.196,26

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Dufour 470

Segelboot / Kreuzer/Fahrtenyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 14,85 m x 4,74 m, 14,85 x 4,74 m Bj.: 2023, Kabinen: 5
Motor: Volvo Penta D2-60, 60 PS (44 kW), Diesel
€ 295.000
Liegeplatz: Spanien, Dénia
2023
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Preis: € 295.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.928,30

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Dufour 470

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 14,85 m x 4,74 m, 14,85 x 4,74 m Bj.: 2022, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta D2-75F, 75 PS (55 kW), Diesel
€ 358.000
Liegeplatz: Frankreich, Port Grimaud, Méditerranée
2022
Anfrage senden Video Firma: SAINT TROPEZ YACHTS...
Preis: € 358.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.278,69

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Dufour 470

Segelboot / Kreuzer/Fahrtenyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 14,85 m x 4,74 m, 14,85 x 4,74 m Bj.: 2021, Kabinen: 5
Motor: Volvo Penta D2-60, 60 PS (44 kW), Diesel
€ 315.000
Liegeplatz: Spanien, Dénia
2021
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Preis: € 315.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.893,50

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Pantaenius

Dufour 470

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Neuboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 14,86 m x 4,75 m, 14,86 x 4,75 m Bj.: 2025, Kabinen: 4
Motor: Volvo Penta, 75 PS (55 kW)
€ 384.990
Liegeplatz: Frankreich
2025
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Preis: € 384.990, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.524,13

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Dufour 470

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 14,85 m x 4,74 m, 14,85 x 4,74 m Bj.: 2023, Kabinen: 4
Motor: 75 PS (55 kW)
€ 292.000
Liegeplatz: Kroatien
2023
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Preis: € 292.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.898,53

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Dufour 470

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 13,99 m x 4,74 m, 13,99 x 4,74 m Bj.: 2023, Kabinen: 5
Motor: Volvo Penta D2-75, 75 PS (55 kW), Diesel
€ 340.000
Liegeplatz: Kroatien
2023
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Preis: € 340.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.113,84

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Bow Thruster, Solar Panel,
Main sail / type Batten, Genoa / type Furling, Main sail area 57 (sq.m.)

Dufour 470

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 14,85 m x 4,74 m, 14,85 x 4,74 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: 75 PS (55 kW), Diesel
€ 485.000
Liegeplatz: Frankreich, Saint-Raphaël
2024
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 485.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 4.434,18

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Dufour 470

Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 14,85 m x 4,74 m, 14,85 x 4,74 m Bj.: 2023, Kabinen: 4
Motor: Yanmar, 75 PS (55 kW), Diesel
€ 275.000
Liegeplatz: Italien
2023
Anfrage senden Firma: Marine One
Preis: € 275.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.729,77

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Dufour 470

Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 14,85 m x 4,74 m, 14,85 x 4,74 m Bj.: 2023, Kabinen: 3
Motor: 75 PS (55 kW), Diesel
€ 420.000
Liegeplatz: Italien, La Spezia
2023
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 420.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 3.841,80

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Sportlich unterwegs in der 15-Meter-Klasse mit der Dufour 470

Die französische Traditionswerft in La Rochelle konnte mit der Grand Large-Reihe langsam den Wandel vom Hersteller ausgesprochen performanter Cruiser hin zu mehr Volumen und damit Luxus und Urlaubs-Tauglichkeit der Yachten einleiten. Da der Markt – vor allem das lukrative Chartergeschäft – immer mehr nach Booten verlangte, die vor allem Komfort, Luxus, „Gadgets“ und „Water-Toys“ bieten, verschob sich Ende der 2010er-Jahre der Fokus deutlich. Nicht nur bei Dufour, sondern bei allen relevanten Großserien-Herstellern. Ein Trend, dem später übrigens auch die „Premium-Marken“ folgten.

Dufour Chef-Designer Umberto Felci stellte 2021 die neue Dufour 470 vor, welche direkt die damals sehr erfolgreiche und heute auf dem Gebrauchtboot-Markt noch immer sehr beliebte Dufour Grand Large 460 ablöste. Ihm war es aber wichtig festzustellen, dass die neue Yacht „absolut kein Make-Over oder nur Facelift“ war, sondern eine komplette Neuentwicklung: Die 470 ist mit 14,85 m Bootslänge um 70 cm deutlich länger und auch breiter als die Grand Large. Legt man beide Yachten nebeneinander, zeigt die Dufour 470 mehr Freibord (was innen für viel mehr Volumen sorgt), sie hat einen volleren Bug und auch härtere Kimmkanten, die sogenannten „Chines“.

Wertigere Herstellungsverfahren, mehr Volumen – mehr Luxus

Das Konzept der neuen Dufour 470 ist einfach: Dufour will deutlich mehr Komfort bieten. Wenn man sich die aktuellen, noch neueren und an der „zweistelligen“ Bezeichnung erkennbaren Dufour-Yachten wie die nur unwesentlich größere 48 anschaut, dann sieht man, wohin die Werft damals mit der 470 gesteuert hat. Dieses Boot war der erste signifikante Schritt hin zu mehr Volumen und Luxus. Mit der 470 stellt Dufour zudem von der schweren und Osmose-anfälligen Handlamination für die Rümpfe auf das hochwertigere, gewichtssparendere aber auch teurere Vakuum-Infusions- und -Injektions-Verfahren um. Man kann also sagen, dass die Dufour 470 ein Meilenstein der Flottenentwicklung ist – bis heute erfreut sich dieses Modell hoher Verkaufszahlen, was unter anderem auch an den vielen Layout- und Gestaltungsvarianten liegt. Zudem stellt die Dufour 470 eine interessante Alternative für all jene Bootskäufer dar, die den Schritt zur etwas größeren Dufour 48 nicht gehen können oder wollen. Die Yacht ist nur unwesentlich kleiner und bietet – unsere Meinung – sogar etwas mehr Segelspaß und Agilität unterwegs.

„Echte Segler“ aufgepasst: Eine der letzten Serienyachten mit Großschot-Traveller!

Diesen Fakt möchten wir unbedingt nicht unerwähnt lassen! Denn als eine der letzten (wenn nicht sogar die letzte!) aktuell im Bau befindlichen Serienboote kann die Dufour 470 ab Werft mit einem Großschot-Travellers ausgeliefert werden. Dieses Trimm-Instrument ist bei Fahrtenseglern leider fast schon in Vergessenheit geraten und wird daher nur noch auf ausgesprochenen und „ernsthaften“ Performance-Cruisern sowie natürlich weiterhin auf Rennyachten installiert.

Der Großschot-Traveller ermöglicht es einerseits dem Trimmer, bei stärker werdendem Wind noch vor dem Reffen durch das „nach unten Ziehen“ des Baumes das Segelprofil zu verschmälern – man kann also die Reffgrenze deutlich nach hinten verschieben und viel später reffen, also länger mit Vollzeug unterwegs sein. Zweitens kann man mit dem Traveller hoch am Wind den Baum wirklich in Mittschiffsstellung bekommen: Ohne dieses Instrument bleiben Großbäume immer bei mindestens 10 bis sogar 20 Grad in Lee stehen und kommen nicht weiter nach mittschiffs.

Die Dufour 470 wird damit also spürbar höher an den Wind gehen können, als die meisten (sogar: alle) anderen Cruiser. Und letztlich, drittens, ermöglicht der Traveller das viel elegantere Ausreiten von einfallenden Böen, da man nicht die ganze Großschot öffnen muss (und damit die sauber eingestellte Trimm verliert) sondern lediglich den Druck aus dem Segel nimmt, wieder den Traveller dichtholt und … einfach im perfekten Trimm weitersegeln kann. Allein damit ist die Dufour 470 sehr interessant für Eigner, die nach einem aktiven, „echten“ Segelboot kaufen wollen, aber nicht auf Komfort verzichten wollen!


Dufour 470 kaufen - Rumpf, Konstruktion, Bauweise & Segelplan

Premiere bei Dufour: Vakuum-Infusion für Deck und Rumpf

Wie bereits erwähnt, startet Dufour mit der 470 in die Vakuum-Produktion von Rümpfen und Decks. Beim sogenannten „Handauflegeverfahren“ werden vor allem die Rümpfe noch Lage um Lage von Hand aufgebaut. Die Mitarbeiter müssen diese mit Harz tränken, mit der Hand auflegen (daher der Name dieses Herstellungsverfahrens) und dann mit einer Art Rolle fest andrückend in die Form einarbeiten. Dieses Verfahren ist sehr mühsam, die Mitarbeiter müssen ihre Atemwege vor den ätzenden Dämpfen des Harzes schützen und in sehr heißen Schutzanzügen arbeiten, denn rund um die Form klebt alles durch das Harz. Zudem werden Rümpfe, die so hergestellt werden, grundsätzlich schwerer. Meist wird auch mit dem preiswerten Polyester als Harz gearbeitet. Dieses ist nicht wasserdicht, wodurch vor allem ältere Polyester-Rümpfe Wasser ziehen und als Osmose-anfällig gelten. Mit dem Vakuum-Infusions- und Vakuum-Injektions-Verfahren ändert sich alles.

Die Glasfasermatten, Sandwich-Schäume und anderen Inlays werden nun „trocken“ in die Form gelegt und nur lose mit etwas Sprühkleber fixiert. Dann wird die komplette Form luftdicht entweder mit Folie (beim Infusions-Verfahren) oder mit einer Gegenform (bei der Injektion) abgedichtet. Über Absaugschläuche erzeugen kleine Pumpen einen starken Unterdruck im Inneren der Form (kein echtes Vakuum), auf der anderen Seite wird durch Zuleitungs-Schläuche das Harz eingegeben. Durch den gleichmäßigen Unterdruck verteilt sich das Harz in alle Ecken und Kanten. Es können so also auch keine Luftbläschen im Laminat entstehen, was beim Handauflegeverfahren durchaus vorkommt. Durch den Unterdruck wird die Struktur dünner – also leichter. Zudem werden andere Harze, meist Vinylester oder (allerdings nicht bei Dufour) auch hochwertiges Epoxid verwendet.

Das Ergebnis: Dünnere, oft leichtere, steifere Bauteile, die osmose-beständiger sind und sowohl strukturell wie auch ästhetisch ein besseres Ergebnis liefern. Zudem ist das Arbeitsklima für Mitarbeiter deutlich besser. Das alles bekommen Sie bei der Dufour 470 – und allen anderen Modellen der Werft.

Trotzdem etwas schwer geworden – die Yacht braucht Wind

Vergleicht man die aktuellen 45-47 Fuß-Serienyachten ist die Dufour dennoch insgesamt dann doch etwas schwer geworden. Mit 13,2 Tonnen Leergewicht ist die Dufour 470 im Vergleich zur Oceanis 47 (10,9 Tonnen), Dehler 46 (11,5 Tonnen) oder zur neuen Hanse 460 (12,6 Tonnen) dadurch etwas „behäbiger“. Das Mehrgewicht können wir uns nur durch den umfangreichen und schönen Innenausbau der Yacht und das viele Extra-Equipment, wie beispielsweise den Dufour-typischen Plancha-Grill am Heck erklären. „Schlimm“ ist das nicht, denn die Dufour soll ja explizit mehr Luxus bieten, daher muss man auch mehr Gewicht in Kauf nehmen. Daher sollten Eigner – für mehr Segelspaß sowieso! – für die Dufour in jedem Fall einen Gennaker und auch einen Code 0 vorsehen, damit auch bei niedriger Windspeed der Diesel ausbleiben kann.

Passen Sie den Segelplan und die Kielversionen an Ihr Revier und Segelprogramm an

Wie bei allen Dufour-Yachten der aktuellen Serie gibt es für die 470 generell drei Segelpläne und Ausstattungsvarianten: Beim „Easy Sailing“-Paket ist die Yacht konsequent auf einfachste und simpelste Bedienung ausgelegt: Kein Traveller, Selbstwendefock und wer mag auch Rollgroß. Mit diesem Segelplan sind Sie vor allem als einziger Skipper an Bord einhand sorgenfrei unterwegs, denn die Yacht kann komplett mit nur zwei Winschen achtern bedient werden. Die „Easy Sailing“ Dufour 470 ist das perfekte Urlaubsboot, wenn Segeln an zweiter oder dritter Stelle steht.

Wer es spaßiger, agiler und schneller möchte, der nimmt das „Ocean“-Paket: Großschot-Traveller auf dem Aufbau in der Mitte des Großbaums, klassische Belegung des laufenden Guts auf 4 Winschen, von denen die Arbeitswinschen beiderseits neben dem Niedergang angeordnet sind und ein traditioneller Segelplan mit überlappender Genua und einem ausgestellten Pinhead-Großsegel mit Latten. Auch hier ist einfaches Handling im Einhand-Modus möglich, allerdings mit mehr Segelfläche und damit größerer Performance. Als Fahrtenboot eignet sich die „Ocean-Version“ der Dufour 470 besonders.

Wer es noch performanter will, der ordert die „Performance-Version“. Hier ist die Yacht mit dem vollen Racing-Setup von 6 Winschen ausgerüstet, was Ihnen die komplette Bandbreite des Segeltrimms ermöglicht. Zudem ist der Traveller nun über die Cockpitbreite im Deck eingelassen, der Anschlagspunkt wandert an die Baumnock: Damit können Sie als Skipper besonders gut den Feintrimm beeinflussen. Auch diese Variante eignet sich hervorragend für das Fahrtensegeln, wobei von Skipper und Crew mehr aktives Segeln verlangt wird. Dass der Traveller „im Weg“ ist, kann bei Urlaubs-orientierten Eignern auf Missfallen stoßen, weshalb Sie sich „Ocean“- und „Performance“-Cockpits vorher ggf. live anschauen und „probesitzen“ sollten.

Die Dufour 470 ist in zwei Kielvarianten zu haben: Der Standardkiel bringt bei beeindruckenden 2,25 m Tiefgang einen ordentlichen Hebel für gute Stabilität mit, in Flachgewässern oder entsprechenden Tiefenbeschränkungen Ihres Liegeplatzes können Sie auch einen 1,80 m tiefen Kiel bestellen.

Dufour 470 zum Kaufen: Doppelruder vs. Einruder-Steuerung

Der alte Kampf, die große und heiß diskutierte Frage unter Seglern. Was ist denn nun besser, Einruder oder Doppelruder? Eine klare und eindeutige Antwort kann es natürlich nicht geben, denn beide Systeme haben ganz klare und besondere Vorteile, aber eben auch Nachteile. Dufour bleibt (wie Hanse Yachts übrigens auch) dem Single-Rudder treu. Diese müssen bauartbedingt tiefer sein (aufpassen beim rückwärts anlegen!) und auch schwerer ausgeführt werden, da die Schwerkräfte auf das einzelne Ruderblatt ungleich höher sind, als bei den doppelten Kollegen. Andererseits bekommen Steuermänner ein besseres Feedback beim Einruder-Boot, da weniger bewegliche Elemente wie Steuerseile oder Gestänge dämpfend wirken können. Dafür muss man aber auch mit mehr Ruderdruck klarkommen und Autopiloten benötigen dadurch mehr Strom. Wenn Sie eher der „klassische“ Typ sind und auch die Vorteile eines sich im Schraubenstrom befindlichen Ruderblattes beim An- und Ablegen nutzen wollen, sind Sie bei Dufour richtig.


Carsten Rettig „Wir finden, die Dufour 470 ist die agilste und seglerisch interessanteste Yacht im aktuellen Programm. Sie bietet dennoch eine Menge Komfort für Ihren Urlaub.“
Carsten Rettig, CEO Yachtino

Alle Informationen für Skipper/Segler

Kombinieren Sie aktives Segeln mit luxuriösem Segel-Urlaub!

Jetzt haben wir sehr viel über das Seglerische gesprochen – lassen Sie uns das Augenmerk nun auf den Bord-Luxus richten, denn die allermeisten Eigner der Dufour 470 wollen eine Yacht für den perfekten Urlaub auf dem Wasser kaufen. Umberto Felci wurde bei der Entwicklung der Dufour 470 noch nicht durch Luca Ardizio unterstützt. Dieser auf Yacht-Interieurs spezialisierte Italiener stößt erst 2023 zur Werft – ein Wendepunkt, was man an den tollen Innenräumen der Yachten ab diesem Zeitraum sehen kann. Dennoch zeigt das Interieur der Dufour 470 schon viele tolle Einfälle und Ansätze, worauf wir gleich noch mehr eingehen werden.

Für Ihren Segel-Urlaub finden Sie zunächst an Deck jede Menge Chill-Zonen für das Sonnenbaden vor Anker (zum Beispiel auf dem zentralen Sunbed am Ende des Cockpit) oder kommunikative Orte, wie das Cockpit. Hier befindet sich noch ein zentraler Tisch, der komplett in Benutzung die Zirkulation in und aus dem Boot etwas erschwert: Das ist bei der größeren Dufour 48 schon besser gelöst, weil dort mit zwei Tischen im Cockpit immer ein Mittelgang nach unten frei bleibt. Zudem können diese beiden Tische so abgesenkt werden, das große Sun-Lounges entstehen – ein Luxus den die 470 leider so nicht bietet.

Dennoch: Die beiden sich gegenüber liegenden Sitz-Sofas sind lang genug zum Chillen und Buchlesen, besonders die hohen Polster am Rücken gefallen. Wer will, kann das Heck bis auf die beiden Steuermannssitze außen komplett freilassen oder eine durchgehende Sitzbank (dann mit Plancha-Grillstation, die von der großen Badeplattform aus bedient wird) ordern. Wer noch einen Schritt weitergeht, bekommt hieran anschließend das bereits erwähnte zentrale Sunbed, was vor allem vor Anker sehr schick ist.

Leider bietet die Dufour 470 noch keine integrierten Sunbeds auf dem Vordeck – ein beliebter Ort für Gäste, die etwas „Ruhe“ und Abstand zum Trubel im Cockpit suchen. Dennoch kann man den Platz hier vor natürlich nutzen: Zwei große Sitzsäcke und ein Sunshade ans Vorstag, schon ist das die perfekte Lese-Locations für Ihre Teens.

Dufour 470 zum Kaufen: Im Charterbetrieb gern gesehen

Die Dufour 470 hat sich im Charterbetrieb einen Platz erarbeitet. Hier war nicht so sehr das Segeln entscheidend, sondern der Fakt, dass es die Werft schafft, auf die relativ kompakten Abmessungen der Yacht eine beeindruckende maximale Kabinen-Anzahl (sogar mit Skipper-Kabine im Bug!) zu packen. In der Charter-Version kann die Dufour 470 mit den dann vier Kabinen und drei Badezimmern ganzen 12 Erwachsenen (!) einen eigenen Schlafplatz bieten.

Wenn Sie sich für eine gebrauchte Dufour 470 interessieren und ein Angebot von einer ehemaligen Charter-Yacht checken, achten Sie daher unbedingt auf das Layout und die Kabinenanzahl, denn selbstverständlich bringt ein solcher „Charter-Bomber“ dann nicht mehr den Charme und den Luxus des großen Innen-Volumens der Yacht rüber.

Werden Sie zum E-Skipper: Die Dufour 470 mit Elektro-Antrieb

Falls Ihr Segelprogramm eher das Daysailing bevorzugt und Sie sich mit Ihrer Dufour 470 eigentlich nie richtig aus dem Küstenbereich entfernen wollen, dann könnte die Variante als vollelektrisches Segelboot interessant für Sie sein. Die Yacht ist auch mit einem 25 kW oder 32 kW-Podantrieb zu kaufen, der entweder von einer 27 kWh- oder einer 32 kWh-Batteriebank (moderne Lithium-Batterien natürlich) gespeist wird. Ein effizienter und flüsterleister Diesel-Generator mit 12 Kilowatt kann unterwegs aufladen, oder – wenn Sie guten Wind haben und schnell segeln – die rekuperieren über den Faltprop mit bis zu 1,5 kW pro Stunde. Mit dem 6 kW Schnelllade-Trafo ist Ihre Yacht dann aber in jedem Fall am Steg über Nacht wieder voll aufgeladen und bereit für den nächsten Badeausflug. Kombinieren Sie diese Lademöglichkeiten beispielsweise noch mit einer effektiven Solar-Anlage, ist in sonnenreichen Gebieten für permanentes Nachladen auch ohne große Lade-Infrastruktur gesorgt.

Wir würden die E-Variante wie gesagt nur für den Betrieb in relativ geschützten Küstenbereichen und im Daysailing empfehlen – für das ernsthafte Fahrtensegeln würden wir (noch) nicht auf die Verlässlichkeit und vor allem die enorme Reichweite des klassischen Diesels verzichten.


Dufour 470 zum Kaufen - Komfort, unter Deck

Vielseitig im Layout – schick im Finnish

Eine Stärke von Dufour ist der industrialisierte Möbelbau. Vielleicht kann eine Bavaria hier noch in puncto Qualität, Echtholz-Anteil und Passgenauigkeit einen drauf setzen, im Vergleich zu den anderen Serienyacht-Herstellern hat sich Dufour allerdings vor allem einen Namen bei den Möbeln machen können. Es hat den Anschein, als ob die Furniere bei Dufour immer ein wenig dicker (und damit wertiger und unempfindlicher gegen Kratzer & Co) sind. Zudem spendiert die Werft ganz selbstverständlich den exponierten Stellen wie Tischkanten, Umleimern bei Tischen usw. Echtholz-Kanthölzer, was die Möbel länger schön aussehen und halten lässt. Bei späteren Modellen wird dies noch sichtbarer, die Dufour 470 ist aber ein großer Schritt nach vorn in Sachen Möbelbau-Qualität, auch, was Beschläge wie Türklinken oder Scharniere angeht.

Generell fällt allerdings beim Interieur auf, dass vielen Elemente das „Große und Ganze“ fehlt: Die Paneele an den rückwärtigen Wänden wirken deplatziert und unförmig, die weiß lackierten Klappen einiger Fächer in der Pantry sind nette Kontraste, aber auch sie wirken wie „gestückelt“. Dem Boot fehlt etwas die Symmetrie und die Ausgewogenheit, die später Luca Ardizio in das Interieur bringt – allerdings soll das jetzt nicht abwertend bringen, sowohl Design und Finnish der Dufour 470 sind durchaus schick und modern.

Der besondere Clou: Die Front-Pantry

Leider nutzen viel zu wenig Hersteller diese Variante, die Bordküche in die Boote zu integrieren. Bei vielen Marken haben die Kunden lediglich die Wahl zwischen der klassischen L-Form oder einer Längs-Pantry. Die Dufour 470 bietet neben letzterer zumindest für die 3-Kabinen/2-Bäder „Eigner-Variante“ auch eine schicke Front-Pantry an.

Dabei ist die Küche nicht längs oder an einer Seite eingebaut, sondern schließt direkt an das Vorschott zur Eigner-Kammer über die gesamte Schiffsbreite an. Das hat einige sehr interessante Effekte: Zum Einen befindet sich die Küche nun genau über dem Kiel. Hier ist der Drehpunkt der Yacht, also der ruhigste Ort. Gerade wenn Sie die Dufour 470 als Fahrtenyacht nutzen wollen, ist das ein großer Vorteil, denn so kann der Schiffskoch hier am ungestörtesten vom Seegang arbeiten. Zweitens schaffen Sie eine Art „Puffer“ zwischen dem Salon und dem Eigner-Bereich, was für deutlich ruhigeren Schlaf hier vorn sorgen wird. Und drittens „wandert“ bei dieser Variante die Dinette (also die Sitzecke) von Back- nach Steuerbord und wird etwas kleiner (man muss ja in der Eignerversion jetzt keine 12 Personen mehr satt bekommen) und gegenüber entsteht mit dem Sofa eine kleine Lounge-Ecke. Wenn Dufour hier jetzt noch einen Navi-Tisch für den Captain unterbekommen hätte, wäre das perfekt gewesen.

Dufour 470 zum Kaufen - Viel, viel Platz in den Kabinen

Highlight, was die Kabinen angeht, ist natürlich der Eignerbereich. Die Dufour 470 hat schon die „Bügeleisen-Form“ und bietet damit schon im Bug ein maximales Volumen. Auch wenn spätere Modelle hier noch breiter werden, ist die Eigner-Kammer der 470 schon deutlich geräumiger, als die der Grand Large 460. Das Island-Bett steht getrennten WC- und Dusch-Kabinen gegenüber. Vorbildlich: Dufour ordnet das zweite WC achtern auf der dem Front-WC gegenüber liegenden Seite an, sodass auch bei extremer Lage immer eine Toilette Spülwasser ansaugen kann. Das ist längst nicht bei allen Marken so …

Achtern freuen sich die Gäste über große Betten. Leider ist keines der hinteren Badezimmer „en-suite“ zu begehen, sodass man immer erst in den Salon heraustreten muss, wenn man zur Toilette möchte. Je nach Wahl des Layouts, wird die Steuerbord-Nasszelle dann zur Pullmann-Kabine umgebaut oder verschwindet bei der Eigner-Version ganz. Erfreulich: Die Achterkammern haben mit den Rumpffenstern schön viel natürliches Licht, was den seekranken Mitsegler das Leid sicher etwas lindern wird.


Zusammenfassung und Fazit

Ist die Dufour 470 Ihre nächste Yacht?

Die 470 geht deutlich weiter als die Grand Large 460 und punktet mit mehr Volumen und einer Design-Evolution. Erfreulich: Es ist eine der – wenn nicht die – letzten Yachten, die man noch mit vernünftig dimensioniertem Großschot-Traveller kaufen kann. Mit dem „großen“ Rigg und guten Fahrtenlaminaten ausgestattet ist dann auch das vergleichsweise schwere Schiff kein Problem mehr, vor allem als ernsthafter Fahrtensegler auf großer Reise wird die Dufour 470 den aktiven Seemann erfreuen. Innen kann die Yacht noch nicht mit dem schicken, kohärenten Design eines Luca Ardizio aufwarten, ist aber durchaus ansprechend und vor allem wertig gefertigt. Wir finden, dieses Boot passt gut zu Fahrtenseglern wie zu Familien, die einfach nur schöne Segelurlaube verbringen wollen. Wer einen aktiv zu segelnden Cruiser sucht, der sollte bei der Dufour 470 zuschlagen, denn die „Nähe“ zur deutlich moderneren Dufour 48 könnte bedeuten, dass man sich in La Rochelle für die Einstellung der Produktion dieser Yacht entscheiden könnte. Noch ist das natürlich nicht der Fall.

… oder doch lieber eine Nummer größer?

Wie angesprochen ist die Dufour 48 als 50 Fuß-Yacht zwar größer, in ihren Abmessungen aber nur unwesentlich. Dieses Boot ist jünger und damit moderner und bietet vor allem was die Ausstattung mit luxuriösen Gadgets angeht, die Anzahl und Anordnung der Chill-Zones und natürlich was die Innenraumgestaltung betrifft viel mehr, als die langsam in die Jahre kommende 470. Explizit nicht, was das Seglerische angeht, sondern komplett auf den Komfort und den Luxus bezogen. Die Dufour 48 ist innen wunderschön gestaltet, eine wahre Oase der Schönheit – Sie sollten bei einer anstehenden Kaufentscheidung unbedingt beide Yachten anschauen. Und durchrechnen, denn budgetär gibt es natürlich auch einen Unterschied.

Dufour 470 kaufen - Das gefällt uns besonders:

  • Tolle Segelperformance („Ocean“ und „Performance”-Varianten) mit Traveller!
  • Noch viele Anklänge der alten Grand Large-Serie, aber schon viel mehr Komfort
  • Front-Pantry ist etwas Besonderes

Dufour 470 kaufen - Da sollten Sie genau hinschauen:

  • Etwas zu schwer geraten, die Dufour 470 braucht Segelfläche & Wind
  • Innenraum-Design wirkt im Vergleich zu neueren Modellen leicht „derangiert“
  • Keine integrierten Liegeflächen auf dem Vorschiff, obwohl genügend Platz ist

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