Segelboot Jeanneau Sun Fast 3300 kaufen

Jeanneau Sun Fast 3300 - auf Yachtall.com

Bootsart:
Segelboot
Hersteller:
Baujahr:
2009 - 2027
Preis:
ca. € 160.000 - 195.000
Länge:
9,99 - 10,49 m
Breite:
3,00 - 3,40 m
Tiefgang:
1,95 - 2,00 m
Kabinen:
1 - 3
Andere Bezeichnung / Submodelle:
Jeanneau Sun Fust 33.00
Wenn Sie ein Segelboot um die 10 Meter Länge suchen, das früh gleitet, starke Allround-Qualitäten hat, einfach zu handhaben ist und dabei großes Siegpotenzial mitbringt, dann steht Ihren Regatta-Siegen mit der Jeanneau Sun Fast 3300 nichts mehr entgegen. Eine reine Rennmaschine mit Charme…
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10 Segelboote Jeanneau Sun Fast 3300 zum Kaufen

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Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot / Slup: Jeanneau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,11 m x 3,40 m, 10,11 x 3,40 m Bj.: 2020, Kabinen: 2
Motor: Yanmar 2YM15, 15 PS (11 kW), Diesel
€ 140.000
Liegeplatz: Frankreich, Lorient
2020
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Preis: € 140.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.503,65

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Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot / Slup: Jeanneau, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 9,99 m x 3,40 m, 9,99 x 3,40 m Bj.: 2022, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 2YM 15, 15 PS (11 kW), Diesel
£ 149.950
Liegeplatz: Großbritannien, Lower Swanwick, Hampshire
2022
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: £ 149.950 (≈ € 179.840), inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.924,93

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Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot / Segelyacht: Jeanneau, Neuboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,11 m x 3,40 m, 10,11 x 3,40 m Bj.: 2027, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 2ym15, 14 PS (10 kW), Diesel
Preis auf Anfrage
Liegeplatz: Niederlande/Holland
2027
Anfrage senden Firma: Nautisch Kwartier Stavoren
Preis: Preis auf Anfrage

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Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot / Slup: Jeanneau, Neuboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,11 m x 3,40 m, 10,11 x 3,40 m Bj.: 2026, Kabinen: 2
Motor: Yanmar 2YM15, 14 PS (10 kW), Diesel
€ 184.440
Liegeplatz: Frankreich, Brest
2026
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 184.440, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.974,15

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Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot / Segelyacht: Jeanneau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,11 m x 3 m, 10,11 x 3 m Bj.: 2022
Motor: Yanmar 2YM15, 14 PS (10 kW)
€ 174.811
Liegeplatz: Deutschland, Werder (Havel)
2022
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Preis: € 174.811, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.871,10

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Pantaenius

Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot / Segelyacht: Jeanneau, Gebrauchtboot, GFK/Kunststoff
Länge x Breite: 10,10 m x 3,40 m, 10,10 x 3,40 m Bj.: 2021
Motor: Yanmar, 15 PS (11 kW), Diesel
€ 160.000
Liegeplatz: Türkei, İstanbul
2021
Anfrage senden Firma: Bach Yachting International
Preis: € 160.000, exkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.716,78

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Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot / Slup: Jeanneau, Neuboot
Länge x Breite: 10,08 m x 3,40 m, 10,08 x 3,40 m Bj.: 2026, Kabinen: 1
Motor: 15 PS (11 kW), Diesel
Preis auf Anfrage
Liegeplatz: Frankreich, Les Herbiers
2026
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: Preis auf Anfrage

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Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot / Slup: Jeanneau, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 10 m x 3,40 m, 10 x 3,40 m Bj.: 2021, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 2YM 15, 14 PS (10 kW), Diesel
€ 195.000
Liegeplatz: Niederlande/Holland, Scheveningen
2021
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: € 195.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.091,29

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Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot: Jeanneau, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 9,99 m x 3,40 m, 9,99 x 3,40 m Bj.: 2021
Motor: Yanmar, 14 PS (10 kW)
€ 195.000
Liegeplatz: Frankreich, La Rochelle
2021
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Preis: € 195.000, inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.091,29

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Jeanneau Sun Fast 3300

Segelboot / Slup: Jeanneau, Gebrauchtboot
Länge x Breite: 10,11 m x 3,40 m, 10,11 x 3,40 m Bj.: 2020, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 2YM 15, 14 PS (10 kW), Diesel
£ 145.000
Liegeplatz: Großbritannien, Hamble - Le - Rice, Hampshire
2020
Anfrage senden Firma: Band of Boats
Preis: £ 145.000 (≈ € 173.903), inkl. MwSt.
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.865,96

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Der wohl heißeste Short-Handed Racer auf dem Markt: Jeanneau Sun Fast 3300

Die Racer der Sun-Fast-Reihe aus dem Hause Jeanneau sorgen seit etwa der Neunzigerjahre dafür, dass echter Regatta-Rennsport mit Offshore-Fokus auch für Menschen bezahlbar ist, die keine One-offs oder Carbon-Racer besitzen, oder über große Sponsoren-Budgets verfügen können. Dabei setzt die Werft auf renommierte Designer – wie beispielsweise die IMOCA-Altmeister Guillaume Verdier oder die Architekten von VPLP-Design. Die Boote, die unter dem Namen Sun Fast vom Band laufen, haben sich eine große Anhängerschaft erarbeitet und erzielen durchaus regelmäßig beeindruckende Regatta-Siege, und das bei renommierten Rennen wie dem Middle Sea Race.

Der Markt für Rennboote ist zwar klein – und sehr hart umkämpft – aber wachsend. Es besteht ein großer Trend hin zum kleineren Boot, zum einfacheren und „fokussierteren“ Segelboot und vor allem in zu mehr Segelspaß. Den bietet die Sun Fast 3300 unter Garantie: Diese kompakte, sehr schnelle Segelyacht ist kompromisslos als Racer entworfen und will auch so gesegelt werden. Sie ist dabei modern, schick und aggressiv im Design – eine „Mini-IMOCA“, wie manche sagen.

Eine „Pocket Rocket“ von Andrieu und Verdier

Wenn Sie schon immer mal segeln wollten, wie es die Vendée Globe-Profis á la Boris Herrmann, Jeremie Bayou & Co tun, dann ist die Sun Fast 3300 genau das richtige Boot. Zwar kann sie nicht foilen (in diesem Fall würden wir zur Figaro 3 von Beneteau raten, die erste und einzige Serien-Yacht mit Foils), sie hat auch keinen Canting Keel oder einen Mast auf Drehfuß, sie bietet ansonsten aber alle Trimm-Einrichtungen der großen Vorbilder, um das Optimum vor allem auf den Vorwindkursen aus dem Boot zu holen.

Einhand, Double-Handed oder Crewed Racing: Alles drin!

Dabei bleibt die Sun Fast 3300 tatsächlich eine der vielseitigsten Rennyachten auf dem Markt. Das Cockpit ist so ausgelegt, dass sie von einem Solo-Skipper einfach und effizient zu bedienen ist: Alle Winschen und Trimmeinrichtungen sind ergonomisch bequem angeordnet, sodass auch bei komplexen Manövern unter viel Winddruck alles sicher und einfach vonstatten geht.

Wenn Sie im Double Handed-Modus unterwegs sein wollen, ergeben sich sowohl für den Steuermann/Großschoter wie auch für den Vorschoter neue, aber ebenso ergonomisch clevere Positionen. Auch im 2-Mann-Betrieb macht die Sun Fast 3300 eine perfekte Figur: Nicht umsonst ist die eine der beliebtesten Rennyachten auf den Offshore-Regattakursen dieser Welt. Bei Rennen um 1.000 Seemeilen (küstennah und Offshore) gehen die Sun Fast 3300 ebenso häufig und erfolgreich an den Start, wie bei den klassischen Atlantik-Crossings.

Sollten Sie ein Rennboot kaufen wollen, das sich zudem auch für das crewed racing eignet, ist die Sun Fast 3300 durchaus in der Lage, eine volle Mannschaft zu beherbergen. Damit kann diese Yacht unheimlich vielseitig eingesetzt werden, eignet sich hervorragend als Vereins-Rennboot und wird dem privaten Eigner mit Sieg-Ambitionen bei Regatten die ganze Fülle an Renn-Typen offenhalten: Vom Solo Silverrudder in der Ostsee bis zum Voll-Crew-Event im Mittelmeer.


Sun Fast 3300 kaufen - Rumpf, Konstruktion, Bauweise & Segelplan

Modernste Bauweise – bezahlbar gehalten

Jeanneau ist als Großserienwerft, wie die anderen Marken auch, darauf spezialisiert, einen hohen Output an Einheiten zu generieren, die dann mittels genau durchgetakteter, industrialisierter Arbeitsschritte so effizient gebaut werden können, dass sie „bezahlbar“ bleiben. Selbstverständlich ist der Output eines im Vergleich zur Sun Odyssey Cruiser-Yacht so radikalen Segelkonzeptes wie das der Sun Fast nicht annähernd vergleichbar, aber die Sun Fast 3300 profitiert von der Massenbau-Kompetenz der Werft.

Mit einem Budget um die 200.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) können Eigner schon gut ausgestattete Sun Fast 3300 neu bei der Werft kaufen. Wenn Ihr Racer komplett offshore-tauglich sein und dann die umfangreiche Elektronik-Ausstattung sowie UKW/AIS und vor allem den leistungsfähigen Autopiloten haben muss, sollten Sie etwas mehr einplanen. Wichtig: Diese Rennyacht kommt (wie fast alle anderen auch) ohne Segel ab Werft – diese müssen Sie bei einer Marke oder Segelmacher Ihrer Wahl extra bestellen. Je nachdem, wie viele und welche Segel Sie dann bestellen, bzw. aus welchem Material die Tücher dann bestehen, sind noch weitere 30.000 bis 60.000 Euro fällig.

Damit ist die Sun Fast 3300 sicher kein Schnäppchen, aber noch immer weit unter den Budgets für die Oberklasse-Marken. Hinzu kommt, dass bei einer Bestellung Jeanneau andere (kürzere) Lieferzeiten realisieren kann und sich für die Sun Fast 3300 durchaus ein interessantes Angebot zum Kaufen auf dem Gebrauchtboot-Markt ergeben kann.

Die Sun Fast 3300 wird ausschließlich im modernen Vakuum-Infusions-Verfahren hergestellt. Dabei werden trockene GfK-Matten in der Form unter Luftabschluss (im Vakuum) mit dem Harz so durchtränkt, dass besonders feste, aber dünne und damit leichte Strukturen entstehen. Als Zugeständnis an ein bezahlbares Boot verwendet Jeanneau Balsa-Kernholz als Sandwich-Material in den strukturell nicht belasteten Abschnitten des Bootes.

Sun Fast 3300-Boote halten erstaunlich gut ihren Wert: Gut erhaltene Boote (mit eher wenigen oder weniger harten Renneinsätzen) erzielen noch durchaus hohe Verkaufspreise von 160.000 bis 180.000 Euro, was vor allem für Einsteiger interessant sein dürfte.

Alles, was ein IMOCA auch kann …

… und zwar vor allem: Vorwind! Die Sun Fast 3300 wird als „Reaching Monster“ beschrieben, das schon bei moderaten Winden und relativ geringer Boatspeed (um die 8 Knoten durchs Wasser) in den Gleitmodus übergeht. Dank der extrem direkten und sehr präzisen Steuerung (Doppelruder auf Einzel-Tiller/Pinne) bleibt sie dabei auch bei hohen Geschwindigkeiten jederzeit sicher zu handeln.

Der 1,4 Tonnen schwere Kiel, der auf 1,95 Meter Tiefe geht, erzeugt einen beeindruckenden Hebelarm, der das Boot auch auf Amwindkursen steif und aufrecht hält. Mit einem Ballast-Anteil von 40 % ist die Sun Fast 3300 damit extrem steif: Das ausgesprochene Leichtgewicht wird Sie ganz sicher mit den hohen Segelleistungen sowohl bei wenig wie auch bei viel Wind beeindrucken.

Bei letzterem kommt ihr der sehr voluminöse Bug zugute, der zudem als leichter „Wavepiercer“ ausgelegt ist. Viele Segel-Journalisten und Profi-Segler loben das Eintauchverhalten des Rumpfes bei Welle. Die Sun Fast 3300 „bügelt“ selbst kurze Hackwelle souverän weg, es besteht kaum Gefahr des Feststampfens – vorausgesetzt, es segelt schnell. Der Segeleindruck ist aggressiv, hart und nass, ohne dabei allzu extrem zu werden. Die Sun Fast 3300 ist vergleichsweise schmal (schmaler im Vergleich zur Länge, als die Dehler 30 OD) und segelt daher auch auf spitzeren Kursen sehr schnell. Eine kompakte, „muskulöse“ und sehr leistungsfähige Downwind-Maschine, die Sie auch auf den Upwind-Kursen nicht enttäuschen wird.

Ein wahres Reaching-Monster mit Allround-Qualitäten: Der Segelplan Sun Fast 3300

Diese Kraft zieht das Boot aus dem Rigg: Hier wird aus Kostengründen ein einfacher, aber robuster Aluminium-Mast durch das Deck auf die Kielsektion gestellt. Es ist mit stark gepfeilten Doppelsalingen zur Seite hin abgesichert. Nach hinten wird der Vorstagstrimm mittels Achterstag vorgenommen: Die ganze Palette an Trimm-Möglichkeiten ist vorhanden. Zum Beispiel der große, über die gesamte Schiffsbreite achtern laufende Großschot-Traveller, 3D-Holepunkte für die Vorsegel oder die Leichtwindsegel am festen (!) Bugspriet vorn.

Wer es noch extremer und aggressiver haben will, der kann sich aus der Optionsliste den Carbon-Mast auswählen. Dann konsequenterweise auch mit Kohlefaser-Baum und Wasser-Ballast kaufen, wenn es richtig „abgehen“ soll.

Das Großsegel ist als nicht allzu extremes Square Top ausgelegt. Am Wind bringt die Sun Fast 3300 damit 62 Quadratmeter Segelfläche an den Mast. Auf Vorwindkursen können Sie mit dem großen Blister 128 Quadratmeter Segelfläche ans Rigg bringen. Damit sind im Gleitmodus gute zweistellige Boatspeeds durchaus möglich.

Wie angesprochen, verkauft Jeanneau dieses Boot immer ohne Segel-Garderobe: Das ist in der Performance-Szene so Standard, den jeder Skipper und jedes Revier hat andere Vorstellungen und Anforderungen.

Sun Fast 3300 kaufen - Im Cockpit alles aufs Solosegeln ausgelegt

Ein riesengroßer Trend im europäischen Segelsport ist die Tendenz hin zu großen Regatten, die ohne Handicap- oder Klassen-Sanktionierung gefahren werden. Von der transatlantischen ARC bis zur größten Solo-Offshore-Regatta der Welt, dem Silverrudder, verzeichnen Rekorde bei den Buchungen und erfreuen sich eines wachsenden Interesses. Gleichzeitig scheint das Interesse an ORC- und IRC-Regatten zu sinken, da hier immer mehr die technischen Finessen, Equipment und letztlich der „Sieg nach Berechnung“ zu zählen scheint.

Doch keine Sorge: Die Sun Fast 3300 ist sowohl für Handicap-freie Rennen mehr als gewappnet, Ihnen als Siegplattform zu dienen, wie auch in den Klassen-Rennen. Nicht umsonst hat sie sich einen durchaus ansehnlichen Ruf als „IRC-Killer“ erarbeiten können. Diese Rennen finden hauptsächlich in den südlicheren Segelrevieren im Mittelmeer statt. Nord-Europa und Atlantik fahren „lieber“ unter ORC-Sanktionierung, für die die Sun Fast 3300 ebenfalls vermessen ist – und leistungsstark.

Ob Matchrace, Fun-Regatta oder ernsthafte Serie, als Solo-Segler finden Sie sich sofort im Cockpit zurecht. Nach wenigen Trainings-Einheiten haben Sie die Position der Leinen und Trimm-Instrumente verinnerlicht. Der Umstieg auf das direkte und sehr präzise Steuerverhalten der Sun Fast 3300 wird ebenso schnell erfolgen. Lediglich die Bedienung der etwas komplexeren Ausstattungsteile (falls vorhanden) wird mehr Zeit beanspruchen, allen voran das Wasserballast-System, welches bei Offshore-Regatten mit langen Amwind-Passagen im Solo-Modus durchaus sinnvoll sein kann.

Die starke Konkurrenz: JPK, First, Dehler & Co

Wer selbst das „moderate“ Budget, das für eine neue Sun Fast 3300 notwendig ist, investieren möchte, der sollte sich selbstverständlich auch mit der aktuellen Konkurrenz auseinandersetzen. Hier können wir „Entwarnung“ geben, denn die „heißen“ Kandidaten wie JPK und Pogo liegen, was die Anschaffungskosten angeht, weit über dem Level der Sun Fast 3300. Abgesehen von den bisweilen sehr langen Warte- und Lieferzeiten bei diesen Marken, sind beide Boote aus unserer Sicht noch extremer auf die Vorwindkurse abgestimmt, bieten also weniger Allrounder-Qualitäten. Die JPK 10.10 und 10.30 dürften dabei die härteste Konkurrenz zur Sun Fast 3300 darstellen.

Des Weiteren bietet J-Boats mit der J/99 und der J/109 einen Konkurrenten auf den Markt, der zwar agiler am Ruder erscheint und durch die eher konservativere Rumpfform am Wind mehr Power haben dürfte, diese Boote sind unserer Meinung nach aber weniger Offshore-tauglich und deutlich weniger gleitfähig.

Die ähnlich konzipierte und nur leicht kleinere Dehler 30 OD bietet innen etwas mehr Komfort (wobei „Komfort“ nicht unbedingt „Cruising-tauglich“) meint, die Sun Fast 3300 ist allerdings deutlich radikaler und sollte vor allem downwind der deutschen Konkurrenz davonsegeln.

Konkurrenz für die Sun Fast 3300 gibt es allerdings im eigenen Hause: Das Vorgängermodell Sun Fast 3600 wird zwar nicht mehr aktiv gebaut, ist aber auf dem Gebrauchtmarkt noch beliebt. Dieses Boot ist allerdings mehr als einen Meter länger, spürbar schwerer und „bulliger“, sollte sich aber in langen Offshore-Regatten angenehmer segeln. Allerdings kommt die 3600 später ins Gleiten und ist an sich weniger aggressiv.


Carsten Rettig „Die Jeanneau Sun Fast 3300 ist die etwas größere Schwester der Sun Fast 30 OD – noch stärker auf Reaching-Kurse abgestimmt, noch krasser im ORC/IRC-Ranking und sicher etwas für Segler, die in Regatten ganz vorn mitsegeln wollen. Und das zu einem absolut vernünftigen Preis.“
Carsten Rettig, CEO Yachtino

Sun Fast 3300 kaufen - Alle Informationen für Skipper/Segler

Welche Segler-Typen spricht die Sun Fast 3300 an?

Sie sollten schon „echt“ segeln wollen und vor allem den kompetitiven Drive haben, sich mit anderen Seglern zu messen. Die Sun Fast 3300 ist als reines Regattaboot konzipiert und optimiert. Familien-Segler (auch die, die ausgesprochene Performance-Boote suchen), werden mit der Sun Fast eher nicht zufrieden sein, denn das Boot ist nicht nur sehr spartanisch und „eng“, was den Bord-Komfort angeht, sondern sie segelt „hart“ und „nass“.

Wenn Sie als Mitglied eines Segelsportvereins regelmäßig Wettkämpfe und Wettfahrten bestreiten, ist die Sun Fast 3300 eine bezahlbare, sehr leistungsstarke und aggressive Plattform, mit der Sie sowohl in IRC- und ORC-Regatten wie auch bei klassenfreien Rennen ein sehr konkurrenzfähiges Blatt in den Händen halten.

Das Boot „mag“ moderate bis starke Windbedingungen, allerdings – wie jeder flach-rumpfige Gleiter – auch eher weniger Wellen und ablandigen Wind. Die Sun Fast 3300 geht durchaus souverän durch die Welle, braucht hierzu aber Speed: Bei Amwindkursen kann hier ein frühes Abfallen notwendig werden, je nach Wellenhöhe und -Amplitude. Vor dem Wind ist die Sun Fast 3300 fast kaum aufzuhalten – frühes Aufgleiten und ein dann radikaler Vorwärtsdrang lassen die Konkurrenz im Achterwasser zurück.

Spricht Sie das an? Sehen Sie sich hier am Steuer? Dann schlagen Sie zu!

IRC-Killer und ORC-Rakete?

Die Sun Fast 3300 gehört zu den erfolgreichen Serienbooten der letzten Jahre in IRC- und ORC-sanktionierten Regatten. Hier sei auf die starke Präsenz beim Rolex Fastnet Race verwiesen: Seit Jahren erzielen Sun Fast 3300 hier starke Platzierungen in den Solo- und Double-Handed-Wertungen. Bei den Ü40-Amateuren gelingen der Sun Fast 3300 tolle Ergebnisse beispielsweise bei der Transquadra, 2024 folgt der Klassensieg bei der renommierten Giraglia, in IRC/ORC gewinnt die Sun Fast 3300 regelmäßig und sichert sich viele Titel und Podiumsplätze in RORC, Mittelmeer- und internationalen Regatten bis in Australien.


Sun Fast 3300 kaufen - Komfort, unter Deck

Die Sun Fast 3300 unter Deck: Alles drin

Dabei wird es Sie überraschen, wie „viel“ Holz das Boot innen bietet und wie viel „Komfort“ Skipper und Crew unter Deck vorfinden. Anders als die kleine Schwester Sun Fast 30 OD bietet die Sun Fast 3300 einen echten Salon mit Doppel-Bänken (auch als Kojen nutzbar), einer echten großen Navi-Ecke mit schönem, ergonomischen Skipper-Stuhl sowie (auf Wunsch) mit durchaus gut ausgestatteter Pantry, in der man die ganze Crew bekochen kann.

Das Boot verfügt zudem über ein angenehm großes WC-/Nassraum. Das WC ist an Steuerbord montiert, was bei extremer Krängung am Wind oder bei viel Welle durchaus eine Herausforderung für den Benutzer darstellt – das hat die Dehler 30 OD besser gelöst, wo das Bad in der Schiffsmitte angeordnet und dadurch wesentlich stressfreier und sicherer zu benutzen ist.

Achtern befinden sich unter dem Cockpit zwei „Schlafräume“, die durch ein Längsschott von einander abgetrennt sind. Hier könnte man diese komplett leerräumen und als Stauraum nutzen, oder nur eine der beiden als Kojenraum belassen.

Die Sun Fast 3300 eignet sich dank dieser Aufteilung hervorragend als Rennboot für die längeren Regatten. Eine Freiwache kann es sich achtern relativ „bequem“ gemütlich machen, für das leibliche Wohl und die Basis-Hygiene an Bord ist gesorgt. Wer ein schnelles Segelboot für den Urlaub sucht, sollte sich lieber die First-Reihe von Beneteau anschauen, die Sun Fast 3300 ist dafür definitiv zu sportlich und eher ungeeignet.


Zusammenfassung und Fazit

Ist die Jeanneau Sun Fast 3300 Ihr nächstes Boot?

Wenn Sie in den Regattazirkus einsteigen wollen und einen kompromisslosen Racer suchen, der durchaus Siegchancen hat, dann kann die Sun Fast 3300 eine perfekte Basis sein, auf der Sie aufbauen können. Top-Segelleistungen vor allem auf den Reaching-Kursen (dann im rasanten Gleitmodus) und durchaus ansehnliche Allrounder-Qualitäten zeichnen diese Yacht aus. Ob im Solo-, Double- oder Crew-Modus, die Sun Fast 3300 bietet für alle Anwendungsbereiche des Segelsports genug Stabilität und modulare Upgrade-Möglichkeiten, vom Carbon-Rigg bis Wasserballast. Sie bleibt dabei bezahlbar und hält auch als Gebrauchtboot erstaunlich lange für eine Rennyacht ihren Wert.

Sun Fast 3300 kaufen - Das gefällt uns besonders:

  • Aggressive, bullige Bootsform, durchaus für Offshore-Regatten geeignet.
  • Sehr gutes IRC- aber auch ORC-Rating.
  • Einhand-, Double- und Crew-tauglich.

Sun Fast 3300 kaufen - Da sollten Sie genau hinschauen:

  • In der Basisversion noch viel Luft nach oben.
  • Fester Bugspriet (Liegeplatz-Anforderungen).
  • Nicht als Fast-Cruiser geeignet.

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