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Segelboot Bénéteau First 18 kaufen
Beneteau First 18 - auf Yachtall.com
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Bénéteau First 18
Segelboot / Slup: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 5,55 m x 2,38 m, 5,55 x 2,38 m Bj.: 2023
Motor: kein Motor
€ 33.900
Liegeplatz: Frankreich, Benodet
2023
Finanzierung: z.B. mtl. € 363,02
Bénéteau First 18SE
Segelboot / Daycruiser/Daysailer: Bénéteau, NeubootLänge x Breite: 8 m x 2,38 m, 8 x 2,38 m Bj.: Neuboot
€ 27.100
Liegeplatz: Italien
Neuboot
Finanzierung: z.B. mtl. € 292,65
Bénéteau First 18 SE
Segelboot / Slup: Bénéteau, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 5,55 m x 2,38 m, 5,55 x 2,38 m Bj.: 2023, Kabinen: 1
Motor: kein Motor
€ 32.000
Liegeplatz: Frankreich
2023
Finanzierung: z.B. mtl. € 342,68
Bénéteau First 18SE
Segelboot / Regattaboot: Bénéteau, Vorführboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 5,55 m x 2,38 m, 5,55 x 2,38 m Bj.: 2025, Kabinen: 1
Motor: kein Motor
€ 28.990
Liegeplatz: Ungarn, Balaton
2025
Finanzierung: z.B. mtl. € 310,45
Bénéteau First 18 SE
Segelboot / Slup: Bénéteau, Neuboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 5,55 m x 2,38 m, 5,55 x 2,38 m Bj.: 2025, Kabinen: 1
Motor: kein Motor
€ 28.990
Liegeplatz: Ungarn, Balaton
2025
Finanzierung: z.B. mtl. € 310,45
Der geniale Wurf von Seascape
2008 brachten die damaligen Newcomer Kristian Hajnšek und Andraž Mihelin die Seascape 18 als erstes Boot ihrer neugegründeten Werft auf den Markt. Was damals nicht abzusehen war: Noch heute, über 18 Jahre später, nimmt es dieses Boot locker mit den meisten anderen Segeljollen ihrer Größe auf. Mittlerweile hat sich eine starke deutsche Klassenvereinigung gebildet und das – seit 2018 nun First 18 SE genannte – schnelle Kielboot erfreut sich auch weiterhin großer Verkaufszahlen. Auf einschlägigen Regatten wie dem Silverrudder oder dem Jabuka Race im Mittelmeer gehen regelmäßig ganze Flotten dieses Bootstyps an den Start. Worin liegt das Geheimnis dieses Erfolges, der nun schon so lange anhält? Warum kaufen so viele Segler dieses Boot?
Das Konzept der First 18 SE: Schnell, einfach & robust!
Die First 18 SE ist ein Kielboot mit einem Schwenkkiel. Es bietet eine kleine Kabine im Vorschiff, die sogar mit einer Matratze ausgestattet einem Erwachsenen eine Übernachtungsmöglichkeit bietet. Das Boot misst 5,55 m mal 2,38 m und wiegt dabei nur 500 kg. Mit einem Trailer versehen kann man es sehr schnell von Regatta zu Regatta oder von Revier zu Revier bringen. Das ultraleichte Carbon-Rigg (ist bei der First 18 SE als Standard zu kaufen) ist für geübte Hände zu zweit in wenigen Minuten gestellt. Das Boot kann einfach geslippt werden und ist daher besonders ideal für Menschen, die unkompliziert und schnell aufs Wasser wollen.
Die robuste Fertigung des Bootsrumpfes (monolithische Handlamination) macht die First 18 SE ideal für den durchaus härteren Regatta-Einsatz, denn dem dicken Laminat kann auch bei Vollkontakt so schnell nichts anhaben. Mit Kiel und Ruderblättern oben darf der Rumpf sogar ausdrücklich beachen, also bei Sandstränden auf Grund gesetzt werden. Die am leichten Carbon-Rigg in den Wind gebrachten knapp 25 qm Segelfläche (auch hier im Standard immer mit Laminatsegel von North Sails zu kaufen) sind sehr leistungsfähig: Die First 18 SE gilt als schnell gleitend und sehr agil auf den Doppelrudern. Sowohl private Käufer wie auch Vereine und ausgewiesene Regatta-Segler schätzen das hohe Leistungspotenzial sowie die robuste, gute Verarbeitung. Die First 18 SE kann als Wanderjolle ebensogut eingesetzt werden, wie als schnelles Vereins- und Schulboot oder Rennjolle. Durch die hohen Verkaufszahlen ab Werft und die lange aktive Bauzeit dieses Bootes werden viele First 18 SE ständig gebraucht zum Kauf angeboten, sodass der relativ hohe Anschaffungspreis eines Neubootes durchaus mit guten Gebrauchtboot-Schnäppchen kompensiert werden kann – aber Achtung: Viele der älteren gebrauchten First 18 sind durch den jahrelangen harten Racing-Einsatz mitunter arg lädiert, oftmals repariert oder sogar „weich gesegelt.“ Es lohnt sich deshalb das genaue Hinschauen, wenn Sie ein Gebrauchtboot kaufen wollen!
Aus Seascape wird First: BENETEAU übernimmt die Werft
Als man beim größten Yachtbauer der Welt feststellt, dass man seit Jahren (oder Jahrzehnten?) die neuesten Entwicklungen in den kleinen Bootsgrößen vollkommen verschlafen hatte, es sogar sträflich unterlassen hatte, die hauseigene Performance-Marke „First“ weiter zu entwickeln, bot es sich einfach an, mit einem Geniestreich das Problem komplett und auf einmal zu lösen: Man übernahm kurzerhand Mehrheitsanteile an der slowenischen Seascape-Werft.
Die nun seit 2018 andauernde, sehr enge Zusammenarbeit macht es möglich, dass man „von heute auf morgen“ kleine, leistungsfähige und qualitativ hochwertig gebaute Boote zum Kaufen anbieten konnte. Mehr noch: Die traditionsreiche Serie „First“ konnte nun endlich fortgesetzt werden. Die First 18 SE gehörte zu den ersten slowenischen Booten, die unter der Marke BENETEAU verkauft wurden, und wurde, nach anfänglichem Murren der eingefleischten Seascape-Community, schnell zu einem der großen Bestseller. Und das ist sie bis heute. Auch wenn hier also „BENETEAU“ und „First“ drauf steht, ist und bleibt es doch eine waschechte Seascape: In Slowenien gebaut, aus Slowenien geliefert. Anders als ihre Schwestern, die First 14, First 24 und First 27, sowie die komplett neu entwickelten großen Gleitkreuzer First 30 und First 36, gibt es die First 18 SE nur in der „Seascape Edition“ zu kaufen: Das Boot ist perfekt, so wie es ist und soll nicht als „Downgrade“ oder billigere Variante zum Verkauf stehen. Die Seascape-Macher haben ihren Kopf durchgesetzt. Mit einem Komplett-Anschaffungspreis (inkl. Trailer, Außenborder, Antifouling etc.) kommt eine gut ausgestattete First 18 SE durchaus an die 40.000 bis 50.000 Euro heran – sie ist also kein Schnäppchen. Dennoch lohnt es sich, sie zu kaufen, wie wir finden.
BENETEAU First 18 SE kaufen - Rumpf, Konstruktion, Bauweise & Segelplan
Robust gebaut, Regatta-ready und komplett gleitfähig
Anders als alle anderen First-Boote aus der slowenischen Produktion werden die First 18 SE-Rümpfe im traditionellen Handauflegeverfahren hergestellt. Die GFK-Matten werden mit einfachem Polyester-Harz gehärtet. Das mag anachronistisch wirken, ist aber pure Absicht: Der so entstehende Rumpf ist dicker und damit widerstandsfähiger laminiert als die meisten 18-Fuß-Boote der Wettbewerber. Gerade im oftmals „rabiaten“ Vollkontakt Regattasport eine Tugend, denn so hält man die Reparaturkosten gering. Die First 18 SE kann also den einen oder anderen Rempler im Start-Gedränge ebenso souverän wegstecken, wie das auffahren auf sandigen Boden.
Das Vollcarbon-Rigg ist mit hochwertigen Ronstan-Beschlägen und mindestens mit Leinen von Robline zu kaufen. Manche Jahrgänge wurden auch mit Tauwerk von Gottifredi Maffioli ausgeliefert. Die Segel fertigt North Sails als OEM-Variante. Diese sind durchaus hochwertige Regatta-Laminate, die allerdings nicht Loft-Qualität haben, dafür aber bezahlbar bleiben.
Der Eisen-Kiel verleiht dem Boot seine Stabilität. Er wird mittels Kurbel direkt am Schwertkasten hochgewinscht oder abgelassen. Ein GFK-Bolzen sichert den Kiel beim Kentern vor dem Einklappen, er bricht aber bei Grund- oder Steinkollision weg, um das Wegklappen wiederum zu ermöglichen. Im Standard kann man das Boot mit einem 125 kg Kiel kaufen, der den Tiefgang auf 1,50 m festsetzt. Alternativ kann eine 145 kg Kurzkiel-Variante mit nur noch 1,10 m Tiefgang bestellt werden. Der Kielkasten ist eine Schwachstelle des Bootes – hier sollten Sie vor allem beim Kauf einer gebrauchten First 18 SE genau hinschauen: Oft sparen sich Händler oder Eigner den hier drinnen sehr umständlich anzubringenden Antifouling- und vor allem Epoxy-Anstrich: Wenn Wasser ins Polyester-Laminat eindringt, führt dies über die Jahre fast zwangsläufig zu weichem Laminat oder gar Osmose. Beim Kauf eines Neuboots sollten Sie gegenüber Ihrem Händler darauf bestehen, dass vor allem der stetig durchflutete Kielkasten akkurat mit Epoxy und Antifouling behandelt wird.
Einmal fertig ist die First 18 SE ein leistungsfähiges Spaßboot par excellence: Sie gleitet schnell auf und segelt selbst größere Boote in Grund und Boden. Später mehr hierzu.
Edles Sichtcarbon und leistungsfähige North Sails-Laminatsegel
Markenzeichen der First 18 SE ist das sehr schicke und schön gefertigte Vollcarbon-Rigg, bestehend aus einteiligem Mast und Baum. An ihm ziehen Sie die North Sails Laminate mit 15,6 m² für das Groß und 9 m² für die Fock hoch. Der beeindruckende Gennaker wird an einem ausfahrbaren Carbon-Bugspriet aus dem Snuffer gefahren, er kommt auf leistungsfähige 32 bis 35 m². Diese Werte spiegeln wider, was der Designer, kein geringerer als Sam Manuard, im Sinn hatte: Eine leichte, einfach zu bedienende Segelmaschine ohne Schnickschnack.
Das Steckschott wird in Regatten mit einem Neopren-Überzug vor eindringendem Spritzwasser ersetzt, der sogar den Wasserdruck nach einer Kenterung abhalten kann. Mit einer oder zwei Personen segelt die First 18 SE sehr lebhaft auf dem Doppelruder und erreicht im Gleitmodus beeindruckende – manchmal sogar beängstigende – Geschwindigkeiten. Es hat sich eine weltweite Fangemeinde rund um das Boot gebildet: Daysailer, Familien, Rentner und Regatta-Freaks gleichermaßen schätzen die kompromisslose wie geniale Einfachheit und den Fokus auf das Wesentliche, nämlich den Segelspaß.
First 18 SE kaufen - Slippen, Riggen und Handhaben: Easy!
Mit nur 5,55 m Länge und knapp 500 Kilogramm kaufen Sie mit der First 18 SE ein hochmobiles Boot. Der passende Trailer (Harbeck hat sich als First- und Seascape-Spezialist mit maßangefertigten Autoanhängern einen Namen gemacht) macht das Zuwasserbringen des Bootes sehr einfach, denn die First 18 SE schwimmt früh auf. Der 7,40 m lange Mast kann durch geübte Hände in wenigen Minuten gestellt und getrimmt werden. Wer die First 18 SE einmal vollständig aufgebaut hat, wird schnell Strategien für das Ab- und wieder Aufriggen entwickeln, um das Boot schnell einsatzklar zu bekommen. Eine große Auswahl an Wasser- und Trockenlager-Persenningen, die man kaufen kann, macht es möglich, das Boot an einer Boje oder am Steg, sowie auf dem Trailer an Land mit und ohne Rigg sicher und vor den Elementen geschützt zu lagern.
Alles an Bord ist sehr einfach und robust konstruiert, sodass, sollte einmal etwas beschädigt werden, eine Reparatur oder der Austausch von Teilen schnell und effizient erfolgen kann. Beim Segeln selbst zeigt sich die First 18 SE von ihrer schönsten Seite: Das laufende Gut ist so reduziert, dass mit möglichst wenig Leinen das Optimum an Segeltrimm erreicht werden kann. Perfekt für das Einhand-Segeln oder auch Segel-Anfänger.
Die First 18 SE mag Seen genauso, wie das Meer
Die CE-Zertifizierung der First 18 SE ist mit C4 für den küstennahen Bereich und maximal 4 Personen ausgelegt. Wir wissen von Händlern, dass die meisten Kunden das Boot für Single- oder Double-Handed Segeln kaufen, es gibt aber durchaus Berichte über segelnde Familien (mit Kindern), die zu viert auf einer First 18 SE Wasserwandern entlang der Ostsee oder Adria betreiben. Das Boot, als Vollgleiter ausgelegt, mag natürlich am liebsten den ablandigen Wind ohne Welle. Da verträgt es auch einige Knoten TWS, bevor gerefft werden muss. In der Welle ist Steuermannsgeschick gefragt, denn natürlich kann ein 18-Fuß-Rumpf keine Meereswelle so souverän abreiten, wie es viel größere Rümpfe tun. Dennoch, eine schnelle YouTube-Recherche wird es zeigen, segeln First 18 SE durchaus auch in stürmischer und stark bewegter See – und das mit voller Power!
Bei der größten Einhandregatta der Welt, dem Silverrudder, gehen jedes Jahr eine Vielzahl von First 18 SE an den Start und behaupten sich hervorragend, auch gegen deutlich größere und komfortablere Yachten. Die First 18 SE-Szene hat in Deutschland eine eigene Klassenvereinigung, die sehr aktiv ist und sich über neue Mitglieder freut, europaweit ist natürlich die Adria mit den sportverrückten Slowenen ganz weit vorn: Hier finden regelmäßig spannende Regatten, wie das Jabuka Race, statt, die Sie interessieren könnten.
Sind Sie Segel-Asket? Dann ist die First 18 SE etwas für Sie.
Zwar ist die Kabine im Vorschiff sehr beengt, aber man kann durchaus auch als großer Erwachsener in ihr nächtigen - ein ganz großer Vorteil der First 18 SE gegenüber vergleichbar großen Regattabooten, wie der J/88 beispielsweise. Es gibt Berichte von segelnden Pärchen, die die First 18 SE als Micro-Cruiser nutzen, ebenso, wie von asketisch segelnden Familien. Im Internet existieren dazu viele Webseiten mit maßgefertigten Cockpitpolstern und Überbaum-Persenningen zum Kaufen, mit denen man das geräumige Cockpit in eine geschützte Schlaf-Area umwandeln kann. Das funktioniert natürlich nur im Sommer, dann finden aber eben doch 4 Menschen Platz an Bord.
Auch im Einhand-Betrieb macht die First 18 SE eine Top-Figur, denn die Handhabung sowohl beim Segeln als auch bei der Vor- und Nachbereitung des Törns ist auf maximale Einfachheit und Simplizität ausgelegt. Nebenbei: Etwas mehr Platz und Komfort bietet dann die First 24 oder die First 24 SE, die ausdrücklich als „Micro Cruiser“ mit hohem Segelpotenzial entworfen worden sind, vielleicht schauen Sie sich diese Boote alternativ für Ihren Kauf auch einmal an.
„Die First 18 SE ist DER Klassiker im First/Seascape-Portfolio: Auch nach 15 Jahren ist und bleibt Manuard´s Geniestreich eines der leistungsfähigsten und vielseitigsten Segelboote im 18-Fuß-Segment.“BENETEAU First 18 SE kaufen - Alle Informationen für Skipper/Segler
Eine First 18 SE für Jeden
Wo andere Boote einen ganz klaren Fokus haben – was sicher die Entscheidung Für und Wider beschleunigt – weigert sich die First 18 SE, sich in eine Schublade stecken zu lassen. Dies ist auch die Kernidee der alten Seascape-Marke: Andraž Mihelin und Kristian Hajnšek wollten, nachdem sie ihre Mini-Transat gesegelt hatten, einfache, schnelle und schicke Boote bauen. Sie wollen den Spaß zurück bringen ins Segeln und dabei alles von Bord nehmen, was davon ablenkt oder es überkompliziert.
Die First 18 SE war das erste der Seascape-Boote, das zum Verkauf stand, und sie spiegelt diesen Ansatz perfekt wider: Allein der Fakt, dass man IMOCA-Rennyachten-Designer Sam Manuard als Konstrukteur verpflichten konnte, spricht Bände. Die First 18 SE kann den Charakter annehmen, die Sie als Käufer möchten: Einfaches Fahrtenboot, Familien-Jolle zum Segelnlernen mit den Kindern oder eben aggressive Rennmaschine für Silverrudder und „Eiserne“ um den Bodensee. Viele Eigner basteln sich über die Jahre innen wie außen Erweiterungen ans Boot: Bodenbeläge, einflammige Kocher oder Kühlboxen. Wir finden es toll, dass auf dem heutzutage so zugespitzten Segelbootmarkt noch ein solch vielseitiges Boot zu kaufen ist – und unverändert weiterhin aktiv gebaut wird!
Die First 18 SE auf dem Gebrauchtboot-Markt
Eine genaue Zahl ist nicht herauszubekommen, aber die neuesten Rumpfnummern, von denen wir wissen, deuten auf eine Flotte von um die 800 verkauften Einheiten hin: Das ist immens! Dies bedeutet auch, dass stetig eine vergleichsweise hohe Anzahl an gebrauchten First 18 SE zum Kaufen angeboten werden. Der zwar durchaus gerechtfertigte, aber dennoch recht hohe Neupreis für eine komplett ausgestattete First 18 SE macht dann die Gebrauchte gerade für Anfänger attraktiv. Achten Sie beim Kauf eines gebrauchten Segelboots möglichst auf Boote, die nicht regelmäßig in Regatten gesegelt worden sind: Ansonsten nehmen Sie Beschädigungen am Rumpf (die mehr oder weniger gut repariert worden sind), über-belastete Riggs und sogar weich gesegelte Rümpfe in Kauf.
Anbauteile, Persenninge etc. können leicht neu gekauft werden, die Struktur aber nicht. Wenn Sie eine gebrauchte First 18 SE kaufen möchten, kontrollieren Sie sehr sorgfältig den Rumpf, hier vor allem die Seiten, die Unterseite und den Bereich, an dem der Mast an Deck gestellt ist. Dieser wird im Boot nicht abgestützt, alle Kräfte werden über die GFK-Struktur des Kabinendaches abgeleitet: Übermäßig beanspruchte Boote werden hier als erstes weich. Den Kielkasten hatten wir schon erwähnt: Wenn nicht mit Epoxy- und Antifouling geschützt, eine klare Schwachstelle des Gebrauchtbootes.
Zusammenfassung und Fazit
Sollen Sie die First 18 SE kaufen?
Wenn Sie ein unkompliziertes Boot kaufen möchten, das maximalen Segelspaß mit praktischen Vorteilen kombiniert, dann ist die First 18 SE durchaus ein Angebot, das Sie sich genauer anschauen sollten. Zum Üben für den Sohnemann oder die Tochter als preiswerte Gebraucht-Jolle, für ambitionierte Regattasegler oder den asketischen Tourenfahrer als Neuboot zum Kaufen: Die First 18 SE kann viele Gesichter annehmen, bietet allen Eigner-Typen aber reinrassiges Gleiter-Feeling beim Segeln, Handhabung ohne Schnickschnack und ein pflegeleichtes Setup. Lediglich die Carbon-Teile und die etwas empfindlichen North Sails-Laminatsegel sollten mit besonderer Liebe behandelt werden, der Rest ist wie ein VW-Käfer: Er läuft, und läuft, und läuft…
First 18 SE kaufen - Das gefällt uns besonders:
- Vielseitiges Boots-Konzept von Daysailing bis all-out Racing.
- Einfachste Handhabung ohne Schnickschnack.
- Robust und widerstandsfähig – bei top Segelleistungen!
First 18 SE kaufen - Da sollten Sie genau hinschauen:
- Der nach unten offene und durchflutete Schwertkasten muss unbedingt mit Epoxy gut geschützt werden!
- Bei älteren gebrauchten Booten kann der Bereich um den Mast auf dem Kabinendach weich gesegelt sein.
- Etwas anfällige/schwache Befestigung der Doppelruder am Heck.
Weitere Reviews und Testberichte:




















