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Segelboot Dufour 37 kaufen
Dufour 37 - auf Yachtall.com
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Dufour Atoll 37
Segelboot / Slup: Dufour, GebrauchtbootLänge x Breite: 11,40 m x 4 m, 11,40 x 4 m Bj.: 1999
€ 69.000
Liegeplatz: Frankreich, Saint-Tropez
1999
Finanzierung: z.B. mtl. € 740,35
Dufour 37
Segelboot / Kreuzer/Fahrtenyacht: Dufour, Neuboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 10,74 m x 3,80 m, 10,74 x 3,80 m Bj.: 2026, Kabinen: 2
Motor: Volvo Penta D1-30, 30 PS (22 kW), Diesel
€ 195.000
Liegeplatz: Italien, Lignano Sabbiadoro
2026
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.086,15
Dufour 37
Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 10,77 m x 3,80 m, 10,77 x 3,80 m Bj.: 2024, Kabinen: 3
Motor: Volvo Penta D1-30, 30 PS (22 kW), Diesel
€ 148.000
Liegeplatz: Kroatien
2024
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.584,12
Dufour Gib'Sea 37
Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 10,98 m x 3,70 m, 10,98 x 3,70 m Bj.: 2003, Kabinen: 2
Motor: Volvo Penta MD2030, 30 PS (22 kW), Diesel
€ 59.800
Liegeplatz: Griechenland
2003
Finanzierung: z.B. mtl. € 641,64
Dufour 375 Grand Large
Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 11,19 m x 3,85 m, 11,19 x 3,85 m Bj.: 2012, Kabinen: 2
Motor: Volvo Penta D2.40, 40 PS (29 kW), Diesel
€ 125.000
Liegeplatz: Frankreich, Le Grau du Roi
2012
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.341,24

Dufour 375 Grand Large
Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 11,19 m x 3,85 m, 11,19 x 3,85 m Bj.: 2012, Kabinen: 2
Motor: Volvo Penta D2-40, 40 PS (29 kW), Diesel
€ 98.000
Liegeplatz: Martinique, Le Marin
2012
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.045,83
Dufour Gib'Sea 37
Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 10,77 m x 3,80 m, 10,77 x 3,80 m Bj.: 2025, Kabinen: 2
Motor: Yanmar, 29 PS (21 kW), Diesel
€ 219.000
Liegeplatz: Frankreich, Port Camargue
2025
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.342,27
Dufour 37
Segelboot / Kreuzer/Fahrtenyacht: Dufour, Neuboot auf Lager, GFK/KunststoffLänge x Breite: 10,80 m x 3,80 m, 10,80 x 3,80 m Bj.: 2026, Kabinen: 3
Motor: Volvo penta D1-30, 30 PS (22 kW), Diesel
Preis auf Anfrage
Liegeplatz: Portugal, Lagos
2026
Dufour 37
Segelboot / Slup: Dufour, NeubootLänge x Breite: 10,77 m x 3,80 m, 10,77 x 3,80 m Bj.: 2025, Kabinen: 2
Motor: 3 PS (2,2 kW), Diesel
€ 220.000
Liegeplatz: Frankreich, Midi Nautisme, Marseille
2025
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.352,97
Dufour 375 Grand Large
Segelboot / Segelyacht: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 10,90 m x 3,85 m, 10,90 x 3,85 m Bj.: 2011, Kabinen: 3
Motor: Yanmar 3YM30, 30 PS (22 kW), Diesel
€ 135.000
Liegeplatz: Frankreich, Nice
2011
Finanzierung: z.B. mtl. € 1.452,11
Dufour 37
Segelboot / Slup: Dufour, NeubootLänge x Breite: 10,77 m x 3,70 m, 10,77 x 3,70 m Bj.: 2026, Kabinen: 3
Motor: 30 PS (22 kW), Diesel
€ 210.000
Liegeplatz: Frankreich, Golfe-Juan, Golfe Juan
2026
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.246,64
Dufour 37
Segelboot / Slup: Dufour, Gebrauchtboot, GFK/KunststoffLänge x Breite: 9,99 m x 3,80 m, 9,99 x 3,80 m Bj.: 2024, Kabinen: 2
Motor: Volvo Penta D1-30F, 28 PS (21 kW), Diesel
€ 214.000
Liegeplatz: Frankreich, Port-Saint-Louis-du-Rhône
2024
Finanzierung: z.B. mtl. € 2.289,43
Dufour Gib'Sea 37
Segelboot / Slup: Dufour, GebrauchtbootLänge x Breite: 10,98 m x 3,70 m, 10,98 x 3,70 m Bj.: 2002
Motor: Volvo Penta, 28 PS (21 kW), Diesel
€ 69.000
Liegeplatz: Frankreich
2002
Finanzierung: z.B. mtl. € 740,35
Der Einstieg in die Welt von Dufour: Das agile 10-m-Segelboot
Dufour präsentiert mit der 37er einen attraktiven Einstieg in die Welt des Mittelmeer-Cruisings: Doch lassen Sie sich am Anfang nicht täuschen: Die Bootsbezeichnungen der Yachten klingen in La Rochelle traditionell „größer“, als die Boote am Ende sind. Die Dufour 37 ist keine 37-Fuß-Yacht, sondern mit 10,77 m Länge über alles und einem Rumpf von nur 9,99 m gerade mal ein 35-Fuß-Boot, bzw. 30 Fuß, wenn man nur den nutzbaren Rumpf betrachtet. Dieses „System“ behält Dufour bei allen Yachten bei: Halten Sie sich also beim Vergleich der Boote an die metrischen Daten.
Abgesehen davon schnürt die französische Traditionswerft mit der Dufour 37 ein attraktives Paket für Einsteiger-Segler: Als 2- oder 3-Kabiner zu kaufen, ist es für traditionell allein oder zu zweit segelnde Paare ebenso geeignet, wie für Familien (und den Charterbetrieb). Das schicke Design kommt vom Haus-Designer Umberto Felci, der die Linien der Yachten über viele, viele Jahre weiterentwickelt und modernisiert hat. Innen zeichnet Landsmann Luca Ardizio verantwortlich: Eine angenehme, sehr helle und lichtdurchflutete Atmosphäre wird Sie empfangen.
Zwar ist der Rumpf mit 6,7 Tonnen etwas schwer, das holt die Yacht mit ausreichend Segelfläche aber wieder raus. Wo sie bei Leichtwind eher schwerer in Gang kommt, überrascht die Yacht mit schönem, agilem Segeln unter moderaten Bedingungen. Das Einzelruder wird vom Doppelsteuerstand bedient, von wo aus der Skipper je nach Besegelung guten Zugriff auf das laufende Gut hat.
Das Konzept der Dufour 37 ist konsequent auf Entspannung ausgelegt
Die Dufour 37 will vor allem eines, nämlich einen schönen Urlaub für Crew und Gäste garantieren. Hierzu ist vor allem das Interieur ausgelegt, was man beim ersten Mal unter Deck sofort erkennt: Der im Bugbereich schon sehr voluminös ausgelegte Rumpf generiert sehr viel Volumen, sodass vor allem die Eignerkabine der Dufour 37 sehr groß ausfällt im Vergleich zu anderen Booten dieser Klasse. Die Werft kann hier ein schönes Island-Bett einbauen, welches allerdings am Fußende etwas zu „radikal“ spitz zusammenläuft – das ist allerdings nichts, woran man sich nicht gewöhnt.
Der Salon mit L-Pantry an Backbord und dem kombinierten Dusch-WC ist klassisch ausgelegt: Hier befinden sich zwei sich gegenüberliegende Sofas (auf denen nochmals 2 Erwachsene übernachten könnten), der zentrale Salontisch ist mit klappbaren Platten ausgestattet, sodass auch bei schlechtem Wetter hier unten alle Crewmitglieder bequem eine Mahlzeit einnehmen können.
Alles ist sehr licht und hell: Dazu tragen die vielen Skylights bei sowie die Rumpffenster und die großen Fenster im Kabinenaufbau. Es gibt wohl keine andere Serienyacht dieser Größe mit so viel natürlichem Licht. Des Weiteren kann das Vorschott (also die Tür zur Eignerkammer) als Doppeltür so weit geöffnet werden, dass der Salon optisch um die Eigner-Kabine erweitert wird, was das wahrgenommene Innenraumvolumen nochmals fast verdoppelt. Ein schöner Kniff, der bei vielen kleineren Segelbooten angewendet wird.
Helle Hölzer, ein dunkel korrespondierender, aber nicht zu dunkler, Boden und schöne, helle Polsterstoffe komplettieren das Bild: Eine freundliche, französisch-schicke Atmosphäre zum Wohlfühlen!
Modernes Design außen: Der Stil von Umberto Felci ist nicht zu verkennen
Der italienische Meister Umberto Felci begleitet die Dufour-Yachten schon seit über 20 Jahren. In dieser Zeit hat er die damals sehr klassischen Rumpf-Formen und Linien der Yachten konsequent auf Modernität getrimmt. Schon die damaligen „Grand Large“-Modelle, die noch heute auf dem Gebrauchtboot-Markt sehr beliebt sind, waren in Sachen Design dem doch immer eher recht konservativen Design der anderen Serienboot-Hersteller immer einen Schritt voraus. Seit 2022 wird die Dufour 37 so gebaut und ist damit die aktuelle Generation der Design-Entwicklungen.
Felci bleibt dem Konzept der Marke, weiterhin auf Einruder-Steuerungen zu setzen, treu. Die hat Vor- und auch Nachteile. Durch ein einziges Ruder sind An- und Ablegemanöver nach „alter Schule“ möglich, was für viele Segler mehr Sicherheit bedeutet, als sich auf die – anfangs noch sehr ungewöhnlichen und oftmals ans unsicher empfundenen – Doppelruder zu gewöhnen. Zudem braucht ein so kleines Boot wie die Dufour 37 dank Manöver-Agilität vielleicht nicht gleich mit einem Bugstrahlruder ausgestattet zu werden. Doch das Single-Rudder geht sehr tief ins Wasser, um auch bei Krängung der Yacht noch effektiv steuern zu können. Daher kann beim „römisch-katholischen Anlegen“ im Mittelmeerraum in nicht allzu gut ausgebaggerten Häfen schonmal eine Grundberührung das Ruder beschädigen. Andererseits liefert die nun einfacher ausgeführte Steuermechanik ein grundsätzlich besseres Feedback für den Steuermann beim Segeln.
Markenzeichen der neuen Dufour 37, der gesamten aktuellen Dufour-Linie, sind die großen Rumpffenster, die diese Yacht unverkennbar von außen machen. Aber auch hier Vorsicht: Der größte Teil dieser schwarzen „Fenster“ ist nur Verblendung, die echten Fensterausschnitte im Rumpf unterscheiden sich in ihrer Größe nicht wirklich von denen des Wettbewerbs. Es ist mehr ein optischer Trick, um den Rümpfen ihr charakteristisch dynamisches Aussehen zu verleihen.
Dufour 37 kaufen - Rumpf, Konstruktion, Bauweise & Segelplan
Infusion bei Deck und Rumpf: Die Dufour 37 ist gut gegen Osmose gewappnet
Die Besonderheit bei der „kleinen“ Dufour 37 ist, dass sowohl der Rumpf wie auch das Deck mit den modernen Vakuum-Methoden gebaut werden. Dabei wird beim Rumpf das Vakuum-Infusions-Verfahren eingesetzt, beim Deck die Vakuum-Injektion. Anders als die meisten Serienhersteller wird also nicht per Handauflegeverfahren GfK-Lage um Lage manuell aufgebracht. Dieses System ist am Ende gewichtsparender und sorgt für eine weitgehend blasenfreie Laminatstruktur. Damit gelten die mit Vakuum hergestellten Glasfieber-Teile grundsätzlich als weniger Osmose-anfällig, als die klassisch laminierten.
Sie haben die Wahl: Soll die Dufour 37 möglichst einfach oder möglichst flott segeln?
Wie bei Dufour üblich, können Segler zwischen drei Varianten der Yachten wählen, die schon recht gut an das Segelprogramm der Eigner angepasst sein wird. Die Werft macht es einem dabei einfach: „Easy Sailing“, „Ocean Version“ und „Performance Version“ heißen schon so, was Sie „drinnen“ erwarten dürfen. Bei „Easy Sailing“ ist die gesamte Ausstattung auf eine möglichst einfache Handhabung ausgelegt. Dazu gehört ein komfortables und sicheres Manövrieren der Yacht (E-Winschen und Bugstrahlruder) und mehr Komfort. Wer eher eine Fahrten-taugliche Ausstattung sucht, der wird sich die „Ocean Version“ anschauen, welche man für den Langstrecken-Einsatz des Bootes ausgesucht und angepasst hat. Obwohl die großvolumige Dufour sicher keine Performance-Yacht ist, kann man den Rumpf durchaus sportlicher segeln. Eigner, die ein agiles Steuerverhalten und mehr Power suchen, werden mit dem optimierten Rigg- und Deckslayout der „Performance Version“ besser fahren. Unabhängig von diesen drei Paketen bietet die Optionsliste natürlich noch weitere Möglichkeiten, das Boot zu individualisieren.
Erstaunlich geräumig für ihre Größe: Als 2- oder 3-Kabiner
In der 35-Fuß-Klasse erwarten Eigner schon deutlich mehr Platz und vor allem Flexibilität der Werften bei der Gestaltung der Yachten. Die Dufour 37 kann daher als 2-Kabiner oder als 3-Kabiner bestellt werden. Neben dem Plus an Schlafplätzen beim 3-Kabiner, freuen sich die Segler der „Eigner-Version“ über eine größere Achterkammer (da das Längsschott nicht mittelzentriert verläuft, sondern mehr nach Steuerbord versetzt ist und somit zusätzliches Volumen schafft). Die hier entstandene Backskiste fasst viel Proviant und andere Ausrüstung, wobei das nun auch deutlich größere Bad mit Dusche ebenfalls geräumiger ist. Leider bietet Dufour keine Yacht mehr in „einer Nummer kleiner“ an, weshalb die Dufour 37 als Einstiegsboot für den Einsatz in Binnenrevieren oder als Daysailer gegebenenfalls schon zu groß sein kann. Daher ist im Gebrauchtbootmarkt die 30-Fuß lange Dufour Grand Large 310 noch immer recht nachgefragt und könnte als Alternative gelten, wenn Sie ein Schiff suchen, das nicht 3,80 m breit ist.
„Charakterstarke Linien, fast schon überbordend italienisch: Die Dufour 37 ist ein echter Hingucker.“Dufour 37 kaufen - Alle Informationen für Skipper/Segler
Eine spannende Werftgeschichte
Dufour ist eine der traditionellsten und bekanntesten Segelboot-Brands der Welt. Es ist dem Gründer, Michel Dufour, zu verdanken, dass der damals noch neue und im Bootsbau eher unbekannte Werkstoff GfK benutzt wurde. Michel kam zudem auf die Idee, in eine Außenschale aus GfK eine kleine Schale zu kleben, die aus Längs- und Querstreben besteht: So konnte er dem Rumpf seine Festigkeit verleihen und gleichzeitig enorm Gewicht sparen. Das Innenschale/Außenschale-Prinzip wird noch heute verwendet. So hat Dufour in La Rochelle schon in den Sechzigerjahren eine Branche geprägt die noch heute auf den Erfindungen und Erfahrungen dieser Pionierzeit profitiert.
Die Werft ist mittlerweile nach Perigny, einem Vorort von La Rochelle, in große, moderne Hallen gezogen. Dort befindet man sich in „guter Gesellschaft“, Nachbarn sind beispielsweise die Epoxy-Sperrholz-Spezialisten von RM Yachts. Nachdem die Werft oft den Besitzer gewechselt hatte (sie gehörte sogar einmal zum Bavaria-Konzern), ist sie nun Teil der Fountaine Pajot-Gruppe. Zwar kann man den Output der goldenen Jahre von fast 400 Booten pro Jahr nicht mehr erreichen, sie baut aber stetig Marktanteile aus. Zuletzt hat sich die Werft vor allem auf den Bau von größeren Yachten konzentriert und ab 2023 verstärkt in eine ganz neue Design-Sprache investiert.
Segeln kann sie, die Dufour 37!
Dufour-Yachten sind bekannt für durchaus ansehnliche Segelleistungen, allerdings nur mit den leistungsfähigen Performance-Riggs. Vor allem die neueste Generation dieser Segelyachten ist deutlich mehr auf internes Volumen und damit Platz an Bord getrimmt: Die Zeiten der legendären Dufour 36 E Performance sind längst vorbei, Regatten werden Sie mit den Cruisern eher keine gewinnen. Dennoch bietet das Schiff eine schöne Kombination aus Platz, Licht, Komfort und eben „flottem“ Segeln, wenn man sich für gutes Tuch und das Performance-Rigg entscheidet.
Dufour 37 zum Kaufen - Zwei Kiel-Varianten
Das Boot ist mit 10,77 m Länge über alles und einer maximalen Breite von 3,80 m im Vergleich zu ihren Schwestern zwar kompakt, aber kein kleines Boot. Sie hat, würden wir sagen, die ideale Größe für eine Segelboot in der Ostsee. Am Bodensee und anderen großen Binnenrevieren wird die Schiffsbreite von 3,80 m eher problematisch werden. Dennoch können Segler, die in flacheren Revieren unterwegs sein wollen bzw. deren Häfen eher weniger tief ausgebaggert sind, einen Flachkiel mit dann 1,60 m Tiefgang bestellen, der Standard-Tiefgang beträgt 1,90 m. Damit verfügt die Dufour 37 über einen Ballast-Anteil von knapp 27%, was etwas unter dem anderer, vergleichbarer Yachten liegt (Beneteau Oceanis 34.1 hat bsp. 29 bis 34%), dennoch kann die Dufour einen Teil der Stabilität mit einer hohen Anfangsstabilität aufgrund der breiten Form wettmachen.
Dufour 37 kaufen - Preislich attraktiv
Dufour ist bekannt für preislich attraktive Angebote auf dem Neubootmarkt. Die Yachten haben einen recht geringen Basispreis, werden allerdings je nach Optionen und Paketen, die man wählt, schnell im Budget steigen. In den früheren Jahren konnte die Werft große Marktanteile mit Sonderangeboten und Rabatten gewinnen, eine Strategie, die spätestens seit der Übernahme durch Fountaine-Pajot allerdings passe ist, was wir nur begrüßen können. Es lohnt sich, die Boote komplett mit einem Fachhändler durchzurechnen, denn wie in der Branche üblich, sind die Basis-Preise und Basis-Boote zwar sehr attraktiv, aber kaum als segelfertig zu bezeichnen.
Im Charter-Betrieb sehr beliebt
Die Neuausrichtung der Werft hin zu mehr Volumen, mehr Lounge- und Sonnenflächen und generell mehr „Urlaub“ an Bord hat einen Grund: Dufour ist stark im Chartermarkt. Die Verleiher schätzen die modulare Bauweise der Yachten, einfachen Möbelbau, der ganz nach dem Motto „quadratisch, praktisch, gut“ einfach zu reparieren oder auszutauschen geht. Die Yachten sind von außen und innen sehr schick und sprechen mit dem modernen Design vor allem junge Menschen gut an. Diese Kombination aus Preis, Volumen und Design hat dafür gesorgt, dass derzeit viele Vercharterer ihre Flotten mit Dufour-Neuzugängen versehen. Dies hat zwei Vorteile für Sie als Bootskäufer oder Kaufinteressierter: Sie können in fast allen Revieren Europas jederzeit eine Dufour im Neuzustand chartern und vor dem Kauf in einem ein- oder zweiwöchigen Urlaub eingehend testen. Und zweitens, wenn Sie sich eher für ein Gebrauchtboot interessieren, könnten Sie das eine oder andere gutgepflegte Charterschiff aus den Flotten kaufen: Hier sollten Sie allerdings auf eine Eigner-taugliche Ausstattung achten.
Dufour 37 kaufen - Komfort, unter Deck
Keine Experimente! Die Dufour 37 unter Deck
So innovativ und „mutig“ die Dufour 37 von außen daherkommt, so überraschend konservativ zeigt sie sich innen und auch an Deck. Unten dominiert das simple Layout mit L-Pantry, einfachen Salon-Sofas mit Klapptisch und Tagesbad. Oben gefallen die einfachen Linien: Man weiß sofort instinktiv, wo sich was befindet und wie man es benutzt. Das laufende Gut – auch wenn man die seglerisch „komplexeste“ Variante wählt – ist übersichtlich angeordnet und man braucht praktisch keine Lernphase, um die Dufour 37 sicher zu bedienen. Vielleicht ist dies die stärkste Eigenschaft des Bootes, dass es so überraschend „anders“ als die anderen Serienyachten aussieht, aber für innen und außen keine wirkliche Umgewöhnung erwartet.
Natürliches Licht und helle Hölzer
Für eine Segelyacht im unteren Mittelsegment erscheint die Ausbauqualität der Möbel sehr gut. Die Furniere sind stabil in ihrer Materialstärke, die sensiblen Orte, wie Tischkanten, die Pantry oder Türlaibungen sind aus schön verarbeiteten, massiven Holzteilen gefertigt. Das sieht man bei anderen Herstellern deutlich anfälliger und „dünner“. Auch die Qualität der Beschläge, wie Klinken, Verschlüsse oder Schnapper wirkt solide. Neuralgische Punkte sind, wie bei anderen Serienbooten auch, die furnierten Bodenbretter, die beim Öffnen/Schließen besondere Vorsicht benötigen, damit keine Abplatzer an den Kanten auftreten.
Die neue Dufour-Generation glänzt mit viel natürlichem Licht, was durch die hellen Hölzer und Stoff-Farben unterstützt für ein extrem helles Boot unter Deck sorgt. Zwei große Skylights direkt hinter dem Mast, eine Decksluke im Vorschiff und vor allem die Fenster im Aufbau (besonders gefällt hierbei das „Frontfenster“) durchfluten die Yacht – allerdings wären etwas mehr Frischluftluken vor allem im Hochsommer wünschenswert.
Dufour 37 zum Kaufen - Alles drin, was ein Skipper erwartet
Das Cockpit kommt in der einfachsten Version des Segelplans mit zwei Winschen aus, da die Selbstwendefock und das Großsegel jeweils nur eine Schot benötigen. Bei den „komplexeren“ Segelplänen werden die Arbeitswinschen ganz klassisch neben dem Niedergang positioniert. Elegant gelöst ist das Design der Instrumenten-Paneele an den Steuerrädern, sowie das komplett achtern verschließbare Heck, wodurch eine durchgehende Sitzbank entsteht. Die Badeplattform wird abgeklappt, dahinter ist Stauraum für Fender, Rettungsinsel und Co sowie Zugang zum Ruderkoker und dem Quadranten. Einfach auch die Lösung der Sprayhood, welche zudem durch ein Bimini erweitert werden kann: Ob einfaches Roll-Rigg oder mehr Segelfläche mit klassischem Lattengroß, die Dufour 37 wird gutmütig segeln und dabei nie den Skipper überfordern.
Zusammenfassung und Fazit
Ist die Dufour 37 Ihr nächstes Boot?
Mit der Dufour 37 hat die Werft eine italienisch-schicke Yacht für das Mittelsegment vorgestellt, das die Ansprüche von Freizeit- und Urlaubsseglern für erholsame Törns sicher erfüllen wird. Das moderne Design von außen wird konterkariert durch eine cleane, aber konservative Linienführung innen. Das Boot kommt völlig ohne Schnickschnack und ist auf die Praxis im Segel-Urlaub getrimmt. Eigner-Paare und eher zu zwei Segelnde sollten die 2-Kabinen-Variante präferieren, da diese eine sehr schöne Achterkammer und viel mehr Stauraum bietet. Wer den 3-Kabiner kauft, muss mit dem dann schnell recht klein wirkenden Badezimmer zurechtkommen.
Durch den verstärkten Einsatz im Charterbetrieb dürften viele Dufour 37 auch im Gebrauchtboot-Markt zu kaufen sein: Neben den üblichen neuralgischen Punkten sollten Interessenten an einer gebrauchten Dufour 37 auf das Rigg achten. Viele Eigner und auch Händler berichten von eher gemischten Erfahrungen mit dem „Jet Thruster“-System als Bugstrahlruder.
Dufour 37 kaufen - Das gefällt uns besonders:
- Sehr aufmerksamkeitsstarkes Design von Umberto Felci.
- Praxisorientiertes und auf Urlaub abgestimmtes Layout.
- Sehr helles Boot innen.
Dufour 37 kaufen - Da sollten Sie genau hinschauen:
- Relativ schweres Boot: Leichtwind-Performance eher schwach.
- Fertigungsqualität im Detail, vor allem „hinter den Paneelen“.
- Jet Thruster-System.
Weitere Reviews und Testberichte:


















































