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Ein Gigant in der Bucht von Palma - weltgrößter Flugzeugträger ankert vor Mallorca
Kurz nach Sonnenaufgang erschien der Gigant der Meere am Horizont vor Palme de Mallorca. Die USS Gerald R. Ford, der weltgrößte und modernste Flugzeugträger mit mehr als 4.500 Marines an Bord, macht Halt vor der Baleareninsel - direkt in der Bucht von Palma.
Nach Aussagen der Inselregierung bleibt der Koloss 6 Tage vor Anker. Die Besatzung hat Landgang - oder auch Inselurlaub.

An den Piers im Hafen von Palma stehen mehr als 30 Busse bereit, um die "Ausflügler" zu transportieren. Die Tourismusbehörde, wie auch die Händler & Gastronomen erhoffen sich einen kleinen Geldregen. Nach Schätzungen bringen die Amerikaner ca. 10 Millionen Euro an Kaufkraft mit auf die Insel.

Basierend auf früheren Besuchen ähnlicher Flugzeugträger, wie der USS Harry S. Truman, gibt jedes Besatzungsmitglied auf Mallorca täglich zwischen 200 und 400 Euro aus – für Ausflüge, den Kauf von Sportartikeln und Kleidung, Hotels, Taxis, Busse und Mietwagen.
Das nuklear betriebene Schiff trägt seinen Namen des 38. Präsidenten der Vereinigten Staaten, der während des Zweiten Weltkriegs in der Marine diente und 2006 im Alter von 96 Jahren verstarb. Bei dem Flugzeugträger handelt sich um einen Koloss von 337 Metern Länge, ausgestattet mit der modernsten Technologie der Welt und mit der Fähigkeit, 90 Flugzeuge zu transportieren, darunter die modernsten Kampfjets der Welt vom Typ F/A-18 und die F-35.
Parallel dazu hatte es aber auch Kritik und Proteste auf Mallorca gegeben. Més per Mallorca und Podemos, die beiden wichtigsten links-regionalistischen Parteien, kündigten umgehend Proteste an.
„Die Besuche der Sechsten Flotte in Palma waren vor einigen Jahren häufig, da es sich um eine sichere und attraktive Stadt handelt, die ideal ist, um der Besatzung Erholung zu bieten. Ich bin nicht überrascht, dass sie kommt, und ich glaube auch nicht, dass wir uns darüber übermäßig Gedanken machen sollten. Wenn es sich um eine deutsche Fregatte handeln würde, würde niemand etwas sagen“, sagte Josep Pons Irazazába, ehemaliger Botschafter Spaniens.
(Quellen: Merkur, Ultimara Hora, Mallorca Magazin)
Fotos: Medienmacher; Rene





