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Die Leiche von Halit Yukay, dem Gründer von Mazu Yachts, gefunden
Gefunden in einer Tiefe von 68 Metern: Die Leiche von Halit Yukay wurde am 19. Tag der Suchaktion geborgen.
Die 19-tägige Suche nach dem vermissten Halit Yukay (43), dem Gründer von Mazu Yachts und einer angesehenen Persönlichkeit im Bereich Yachtdesign und -produktion, hat ein tragisches Ende gefunden. Seine Leiche wurde in 68 Metern Tiefe in dem Gebiet geborgen, in dem sein Boot, die Graywolf, Schiffbruch erlitten hatte und teilweise untergegangen war.
Yukay war am 4. August von Yalova aus mit seinem Privatboot Graywolf in Richtung Bozcaada aufgebrochen. Als der Kontakt verloren ging, wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. Am folgenden Tag wurde das Wrack und das teilweise versunkene Boot vor der Marmara-Insel gefunden.
Untersuchung und Wrackfunde
Teile der Graywolf wurden später in der Nähe der Paşalimanı-Insel gefunden, wo das Boot nach Ansicht von Experten auf Felsen aufschlug, bevor es sank. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, und die Oberstaatsanwaltschaft von Marmara ließ das Wrack zur Untersuchung auf die Insel Ekinlik schleppen.
Die Aufmerksamkeit richtete sich auch auf das Trockenfrachtschiff Arel 7, das im Verdacht steht, mit Yukays Yacht zusammengestoßen zu sein. Der Kapitän, C.T. (61), wurde zunächst wegen "fahrlässiger Tötung" festgenommen. Obwohl er unter richterlicher Aufsicht freigelassen wurde, wurde er später in Istanbul erneut verhaftet, nachdem die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hatte. Radardaten zeigten die Bewegungen des Schiffes in dem Gebiet, während die Ermittler frische Kratzspuren am Bug des Schiffes dokumentierten, die auf Fotos, die einen Tag vor dem Vorfall aufgenommen wurden, fehlten.
Sicherheitsaufnahmen aus dem Hafen von Izmit vom 5. August zeigten den Kapitän und die Besatzung bei der Inspektion des Bugs kurz nach dem Anlegen, was den Verdacht weiter erhärtete.
Suchanstrengungen und Unterstützung
Während der gesamten Suche beteiligten sich Einheiten der Küstenwache, der Seepolizei und Spezialteams aus mehreren Provinzen mit Hubschraubern, Sonargeräten, ROVs und Tauchern an der Operation. Der bekannte türkische Schauspieler Kıvanç Tatlıtuğ, ein enger Freund von Yukay, und viele Freunde und Personen aus dem Marinesektor schlossen sich den Suchteams ebenfalls an.
Erklärung der Behörden
In einer schriftlichen Erklärung bestätigte das Büro des Gouverneurs von Balıkesir:
"Als Ergebnis von Suchaktionen, die vom Kommando der Küstenwache, der Hafenbehörde und der Generaldirektion für Küstensicherheit durchgeführt wurden, wurde am 23. August 2025 gegen 19:00 Uhr eine Leiche entdeckt, bei der es sich vermutlich um das Opfer Halit Yukay handelt. Mit Hilfe von Side-Scan-Sonar- und ROV-Geräten, die zum Inventar der Taucher gehören, wurde sie in einer Tiefe von 68 Metern auf dem Meeresboden in der Nähe der wahrscheinlichen Kollisionsstelle entdeckt. Die Bemühungen um die Bergung der Leiche des Opfers dauern an.
Yukay, ein Ingenieur und Chefdesigner, war mit seinem Unternehmen Mazu Yachts mit Sitz in Altınova, Yalova, eine bekannte Persönlichkeit in der türkischen Yachtbranche.
Sein vorzeitiger Tod hat sowohl die maritime Gemeinschaft als auch diejenigen, die ihn persönlich kannten, tief betrübt.





